Wer einen Blog betreibt und regelmäßig Fotos oder Grafiken veröffentlicht, kennt das Problem: Eigentlich ist der Artikel längst fertig – doch dann beginnt die Fleißarbeit.
Das Bild braucht einen vernünftigen Dateinamen, einen aussagekräftigen Titel, einen ALT-Text, möglichst ein Fokus-Schlüsselwort und anschließend soll alles auch noch platzsparend als WebP gespeichert werden.
Jedes dieser Details für sich ist schnell erledigt. In der Summe gehen dabei jedoch erstaunlich viele Minuten verloren. Wer mehrere Beiträge pro Woche veröffentlicht, merkt schnell, dass sich diese Minuten summieren.
Mein Workflow beginnt inzwischen mit ChatGPT
Ich habe meinen Bild-Workflow in den letzten Wochen Stück für Stück verändert. Heute beginnt er nicht mehr erst beim Hochladen in WordPress, sondern bereits während ich den Artikel fertigstelle. Zunächst hatte ich dafür die Automator-Ordneraktionen von macOS eingerichtet. Das funktionierte zwar, war aber nicht besonders elegant. Inzwischen erledigt eine kleine App den gesamten Vorgang wesentlich komfortabler.
ChatGPT liefert mir inzwischen nicht nur eine Bildidee, sondern gleich alle Informationen, die ich später benötige:
- Dateiname (.png)
- Bildtitel
- ALT-Text
Früher musste ich mir diese Angaben jedes Mal selbst überlegen. Heute gehören sie ganz selbstverständlich zum Output. Ich kopiere sie praktisch unverändert in WordPress. Das spart nicht nur Zeit, sondern sorgt auch dafür, dass meine Bilder künftig konsequenter benannt und sauberer beschrieben sind.
Ja, ich weiß, dass manche auf Bilder aus Gründen verzichten und andere nur eigene und nicht diese schäbigen KI-Bilder verwenden. Gut so?
Für Suchmaschinen ist das ebenso hilfreich wie für die eigene Ordnung in der Mediathek.
WebP Converter Plus übernimmt den technischen Teil
Nachdem das Bild (Lightroom oder ChatGPT) in einem Desktop-Ordner gespeichert wurde, übernimmt WebP Converter Plus den Rest. Die App erstellt automatisch eine optimierte WebP-Version, ohne dass ich mich darum kümmern muss. In meinem Fall wird die Originaldatei gleich gelöscht (Einstellung in WebP Converter Plus). Passieren kann da nichts, weil ich die Originalbilder ja griffbereit habe.
Das Ergebnis:
- kleinere Bilddateien
- schnellere Ladezeiten
- geringerer Speicherbedarf
- bessere PageSpeed-Werte
- keine zusätzliche Arbeit nach dem Upload
Die App lässt sich kostenlos nutzen. Wer aber alle Funktionen freischalten möchte (was ich empfehle), kann zwischen mehreren Lizenzmodellen wählen.
| Option | Preis | Einschätzung |
|---|---|---|
| Enable All Features (Einmalkauf) | 8,99 € | Die interessanteste Variante für regelmäßige Blogger. |
| Enable All Features – jährlich | 6,99 € / Jahr | Günstiger Einstieg, langfristig jedoch teurer als der Einmalkauf. |
| Enable All Features – monatlich | 1,99 € / Monat | Sinnvoll zum Testen oder für zeitlich begrenzte Projekte. |
| Unlimited Watermark Image Pack | 1,99 € | Zusatzfunktion für automatische Wasserzeichen. |
Ich habe mich für den Einmalkauf entschieden. Für 8,99 Euro bekommt man ein Werkzeug, das bei jedem einzelnen Beitrag Arbeit spart. Das ist einer der seltenen Käufe, bei denen sich die Investition bereits nach kurzer Zeit bezahlt macht.
Kleiner Tipp für Windows- und Linux-Nutzer: Wer kein macOS verwendet, muss auf einen komfortablen Bild-Workflow nicht verzichten. Programme wie XnConvert oder Converseen bieten ebenfalls leistungsfähige Funktionen für Stapelverarbeitung und WebP-Konvertierung. Vielleicht ist ja genau das Richtige für euren Workflow dabei.
- XnConvert: https://www.xnview.com/de/xnconvert/
- Converseen: https://converseen.fasterland.net/
Die eigentliche Zeitersparnis entsteht vorher
Interessanterweise spart gar nicht die WebP-Konvertierung die meiste Zeit.
Der größte Gewinn liegt darin, dass alle relevanten Bildinformationen bereits vorhanden sind, bevor ich das Bild überhaupt hochlade.
Früher lief das ungefähr so:
- Bild exportieren (Lightroom) bzw. speichern (ChatGPT).
- Dateinamen überlegen.
- ALT-Text formulieren.
- Titel vergeben.
- Größe korrigieren.
- WebP erzeugen.
- Upload WordPress.
Heute sieht derselbe Ablauf deutlich entspannter aus:
- ChatGPT erzeugt Bildbeschreibung und Metadaten.
- Bild erstellen (speichern)
- WebP Converter Plus erledigt den Rest automatisch
- Upload WordPress.
Das ist schneller.

Kleine Werkzeuge können den Alltag verändern
Es gilt die Regel: Je weniger Zusatzsoftware ein Blog benötigt, desto besser.
Manchmal gibt es jedoch Werkzeuge, die genau eine Aufgabe erledigen – und das so zuverlässig, dass man sie nach kurzer Zeit nicht mehr missen möchte.
WebP Converter Plus gehört für mich inzwischen in diese Kategorie. Nicht weil die App spektakuläre Funktionen bietet, sondern weil sie still im Hintergrund arbeitet und genau das tut, was sie soll.
Zusammen mit dem von ChatGPT unterstützten Bild-Workflow entsteht daraus ein erstaunlich effizienter Ablauf: Das Bild erhält sofort einen sinnvollen Dateinamen, einen passenden Titel, einen ALT-Text und ein Fokus-Schlüsselwort. Anschließend wird es automatisch in ein modernes Bildformat konvertiert.
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