Wer neugierig bleibt, isst besser.

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Ein Freund hat uns diesen Leckerbissen empfohlen. Er wies gleich darauf hin, wie teuer er ist. Und ja, es ist teuer. Zwei normale Koteletts dieses edlen Schweinefleisches kosten im Moment bei Rewe ca. 14 EUR.

Mir sagte der Name Iberico-Kotelett gar nichts, obwohl ich immer schon gern Schweinekoteletts esse.

Iberico kotelett
Iberico kotelett

Iberico-Koteletts gehören für mich zu den besten Fleischstücken, die man auf den Grill oder in die Pfanne legen kann. Das Fleisch ist wunderbar zart, fein marmoriert und entwickelt ein herrlich nussiges, fast schon leicht süßliches Aroma.

Das Besondere beginnt allerdings lange vor der Zubereitung: Die iberischen Schweine leben auf weitläufigen Weidelandschaften in Spanien und haben viel Bewegung. Hochwertige Tiere ernähren sich während der Mastzeit vor allem von Eicheln, Kräutern und Gräsern. Genau diese natürliche Haltung und Fütterung sorgen dafür, dass sich das feine Fett im Fleisch verteilt und ihm seinen unverwechselbaren Geschmack verleiht.

Viel mehr als etwas Salz, Pfeffer und ein wenig Fingerspitzengefühl braucht ein gutes Iberico-Kotelett deshalb nicht – den Rest erledigt die Qualität des Fleisches.

Das Foto oben habe ich noch schnell (bevor es weg war) gemacht. Das war letzte Woche. Und weil wir so schwer begeistert von diesem außergewöhnlich leckeren Stück Fleisch waren, grillen wir heute Abend wieder.

Dieser Text ist garantiert KI-frei
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Mein KI-Manifest

Künstliche Intelligenz gehört inzwischen gelegentlich zu den Werkzeugen, die ich für diesen Blog nutze. Weil unter den Beiträgen mein Name steht, möchte ich transparent machen, was das bedeutet – und was nicht.

Die Gedanken bleiben meine

Ausgangspunkt meiner Texte sind meine Themen, meine Fragen, meine Haltung und häufig genug auch mein Ärger. KI entscheidet nicht darüber, worüber ich schreibe und welche Meinung ich vertrete. Sie kann mir helfen, Gedanken zu ordnen, Argumente zu prüfen oder einen Text sprachlich zu verbessern. Was am Ende veröffentlicht wird, entscheide und verantworte ich.

KI darf mir widersprechen

Besonders nützlich finde ich KI nicht als Bestätigungsmaschine, sondern als Gesprächspartner. Ich lasse mir Gegenargumente nennen, frage nach anderen Sichtweisen und versuche herauszufinden, ob meine Schlussfolgerungen tatsächlich tragen. Das bewahrt mich natürlich nicht vor Irrtümern. Aber manchmal hilft es dabei, die eigenen Gewissheiten noch einmal zu überprüfen.

KI darf helfen, aber nicht für mich denken

Es gibt keine feste Quote dafür, wie viel KI in einem Text stecken darf. Manchmal nutze ich sie überhaupt nicht, manchmal nur für eine Recherchefrage oder eine Formulierung, gelegentlich stärker bei der Strukturierung und Überarbeitung eines Textes. Entscheidend ist für mich: Ich muss den veröffentlichten Text als meinen eigenen vertreten können.

Fakten bleiben überprüfungsbedürftig

Ein LLM kann überzeugend formulieren und trotzdem falschliegen. Bei Tatsachenbehauptungen, Zahlen, Zitaten und Quellen versuche ich deshalb, die zugrunde liegenden Informationen zu überprüfen. KI ist für mich keine Quelle und schon gar keine Wahrheitsmaschine.

Auch Bilder können mit KI entstehen

Für Illustrationen und Beitragsbilder setze ich gelegentlich generative KI ein. Solche Bilder sollen einen Beitrag illustrieren oder einen Gedanken visualisieren. Sie sind keine fotografischen Dokumente eines tatsächlichen Geschehens. Wo eine Verwechslung möglich erscheint, sollte das kenntlich sein.

Die Verantwortung lässt sich nicht delegieren

Das ist für mich der wichtigste Punkt: KI kann an einem Text oder Bild mitwirken, aber sie kann mir die Verantwortung dafür nicht abnehmen. Was auf diesem Blog unter meinem Namen erscheint, dafür stehe ich ein – einschließlich möglicher Fehler.

Vielleicht verändert KI mein Schreiben. Wahrscheinlich tut sie das längst. Ich möchte nur darauf achten, dass sie mir beim Denken hilft, statt mir das Denken abzunehmen.

2 Kommentare

  1. Hi Horst, hab mal geschaut, ob es das in meinem Liefergebiet gibt – nein, nix Ibero! Ist mir schon oft aufgefallen, dass Sie meinen Friedrichshainer Bezirk (evtl. auch ganz Kreuzberg-Friedrichshain) offenbar als Hunterleidergebiet ansehen und deshalb teurere hochwertigere Produkte garnicht erst anbieten. Wie dumm! Deshalb hat Knuspr, die erfolgreichere Konkurrenz, hier massenhaft Kunden!