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Fairtrade – Entwicklung in Deutschland positiv

Ich finde die Entwicklung, die Fairtrade – Umsätze in Deutschland erzielt haben sehr gut. Ich will die gute Nachricht durch meinen … 


| Aktualisiert: 20. Juli 2020   2 Kommentare 1 Min. Lesezeit

Ich finde die Entwicklung, die Fairtrade – Umsätze in Deutschland erzielt haben sehr gut. Ich will die gute Nachricht durch meinen Einwurf nicht entwerten. Im Gegenteil. Ich möchte nur darauf hinweisen, dass noch viel Luft nach oben da ist.

Infografik: Der faire Handel blüht | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

978 Millionen mit «fairem Handel» sind eine gute Nachricht.

Fairtrade vs. Nestle Kaffee

[highlight]Wenn man allerdings bedenkt, dass allein der Nestle – Konzern mit einer einzigen Kaffeemarke (Nescafe) einen Jahresumsatz von 10 Milliarden CHF macht, relativiert sich meine persönliche Zufriedenheit mit diesem Ergebnis doch ziemlich krass.[/highlight]

Allein mit Kaffee wurde im Zeitraum 2009/​2010 in Deutschland ein Umsatz von etwa 3,3 Milliarden Euro erzielt. Dieser Wert scheint in unserem Land relativ konstant gewesen zu sein. Natürlich wird unter Fairtrade viel mehr als nur Kaffee gehandelt. Aber anhand dieser Zahlen kriegt man einen Eindruck davon, wie viel zu tun ist. 

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Horst Schulte
Artikelautor: Horst Schulte

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Damals habe ich dieses schöne Hobby für mich entdeckt. Ich bin jetzt 67 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt in der schönen Stadt Bedburg, nicht weit von Köln entfernt. Das mit dem Schreiben ist zwar weniger geworden. Aber ab und zu schreibe ich hier und anderswo.

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2 Gedanken zu „Fairtrade – Entwicklung in Deutschland positiv“

  1. Hallo Horst! Ja, heute habe ich dein neues Blog gefunden 🙂

    Auch ich kaufe nicht vorrangig Fairtrade-​Produkte. Meist aber dann, wenn ich zwischen gleichwertigen Produkten wählen kann, wobei das fair gehandelte dann auch etwas teurer sein darf.

    Gerade bei Kaffee bin ich inzwischen sehr wählerisch, was die Qualität angeht. Und da gibt es Produkte, die zwar nicht das Logo der Fairtrade-​Organisation tragen, aber trotzdem zwischen Klein-​Anbauern oder Kooperativen und Klein-​Einkäufern fair gehandelt werden, z.T. in Form von sogenannten Projektkaffees.

    Trotzdem ist es ein gutes Zeichen, dass fairer (und entsprechend kontrollierter) Handel sich verbreitet und auch zunehmend Aufmerksamkeit gewinnt.

    Antworten
    • Hallo Boris, ich dachte, du hättest hier bei 2bier auch schon kommentiert? Jedenfalls schön, dass du hier warst. 

      Man kann echt viel mehr tun. Meine Mutter kauft auch, wenn irgendmöglich, Fairtrade-​Produkte. Die Verbraucherzentrale scheint nicht allzu viel von der Sache zu halten. Ich erinnere mich an einen Artikel, in dem von «Etikettenschwindel» die Rede war. Ich halte viel von der Initiative. Danke für den Link, den ich mir gleich mal festhalte.

      Grüße
      Horst

      Antworten

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