Plug-in Hybride als Übergangslösung

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Deutsche Autos. Zuverlässige Spitzentechnik. Das war mal. Der Lack ist ab. Das Vertrauen scheint dahin, weil Kunden sich von einigen der vertrauten Automarkenherstellern Deutschlands betrogen fühlen.

Die Geständnisse der verantwortlichen Manager waren nur auf den ersten Blick überzeugend.

Die noch verhältnismäßig neue Plug-In Hybrid – Technologie könnte eine Chance sein, Vertrauen zurückzugewinnen. Aber…

Inzwischen wissen wir, dass das Who’s Who der deutschen Autoindustrie in konspirative, dunkle Machenschaften verwickelt ist. Und unsere Regierung scheint sie aus irgendwelchen Gründen zu decken. Keiner spricht es aus. Manchmal denke ich, warum es eigentlich ein Tabu ist, Teile unserer Regierung für korrupt zu halten? Wie lässt sich sonst erklären, dass nichts unternommen wurde, um den Machenschaften Einhalt zu gebieten? Nur aus Sorge um Arbeitsplätze? Das kaufe ich unserer Regierung nicht ab!

Von den in anderen Ländern üblichen hohen Strafen und Entschädigungsleistungen und der bei uns bisher rechtsstaatlich abgewehrten Interessenabwehr betrogenen Kunden möchte so richtig keiner was hören. Und die Umsätze laufen ja – noch.

Die Sache mit den Plug-in Hybriden

Die Schockwellen sind längst noch nicht verarbeitet, da kommt schon der nächste Fall aufs Tableau. Die Umsatzentwicklung deutscher Autohersteller lässt noch nicht zwingend Rückschlüsse darüber zu, dass der Vertrauensverlust sich in Zahlen niederschlagen würde. Aber wer weiß, was noch kommt?

Wir wissen aus Medienberichten, dass die deutsche Autoindustrie die Entwicklung von Verbrennungsmotoren hin zu Elektroantrieben verschlafen hat. Die entsprechenden Angebote in den Sortimenten der Autobauer fehlen bislang. Vielleicht ist das vorgesehene Investment von Tesla – Chef Elon Musk in Brandenburg ein Weckruf? Allerdings scheint es in Deutschland durchaus einige zu geben, die dieses Engagement nicht so prickelnd finden. Vielleicht stehen diejenigen der deutschen Autoindustrie einfach zu nahe? Konkurrenz muss ja nicht zwingend das Geschäft beleben. Der Druck auf die deutschen Autobauer wegen der 2020 europaweit eingeführten deutlich niedrigeren C02-Werte wird ziemlich hoch sein.

Hybride sind nicht immer eine gute Sache

Vielleicht haben sie sich deshalb auf eine Technik kapriziert, die nach Lage der Dinge (siehe Videobeitrag von Monitor) wohl das klassische Beispiel eines faulen Kompromisses ist, den Plug-In Hybrid.

Bei uns spielen bei den Gesamtemissionen die großen Firmenflotten eine Rolle. Wer die Spielchen kennt, die in vielen Firmen bei der Vergabe von Firmenwagen eine Rolle spielen, der weiß, weshalb gerade dort SUV’s für gewisse Positionen eine so bedeutende Rolle spielen. Der Schwanzvergleich spielt bei der Wahl des Autos immer schon eine „besondere“ Rolle.

Weil es bisher, aus welchen Gründen auch immer, keine hinreichenden Angebote an Elektroautos gibt, spielen Plug-In Hybride eine Rolle.

Es steht die Behauptung im Raum, dass mittels Plug-In Hybrid die Verbrauchswerte kleingerechnet werden. Dass die Anschaffung solcher Fahrzeuge staatlich subventioniert wird, spielt selbstverständlich nicht nur für Privatleute, sondern insbesondere auch für die Leute eine wichtige Rolle, die über die Firmenflotten entscheiden.

Vor allem Firmenflotten profitieren von Subventionen, die aber vermutlich wirkungslos bleiben

Die Handhabung der Plug-In Hybride in der Praxis beinhaltet, dass Firmenwagenbesitzer den Elektroantrieb (wohl aus Bequemlichkeitsgründen) gar nicht nutzen. Die Subvention ist ja schon verfrühstückt. Schauen Sie sich dazu bitte den kurzen Monitor-Beitrag an, auf den ich schon hingewiesen habe und der weiter oben verlinkt ist.

Bei bestimmten Fahrzeugen soll es nach Medienberichten so sein, dass eine Fahrstrecke von 74 km ohne Abgase zurückgelegt werden kann. Danach erst muss der Verbrenner ran. Ob diese Angaben etwas taugen bzw. der Realität entsprechen? Auch darüber gibt der Video-Beitrag Aufschluss. Nicht nur, dass nicht wenige die Akkus erst gar nicht laden und stattdessen nur den Verbrennungsmotor nutzen, die Reichweite des Elektromotors soll gerade mal für die Hälfte der Nennleistung reichen. Das alte Thema mit falschen Verbräuchen zieht also auch bei dieser neuen Technologie weiter seine Kreise. Nur kommt in diesem Fall hinzu, dass der Staat die Käufer mit viel Geld belohnt, übrigens nicht nur beim Kauf, sondern auch durch Steuernachlässe (Flotten).

Der gesunde Menschenverstand sagt einem, dass diese Autos aufgrund ihrer beiden Antriebe schwerer sind als normale Fahrzeuge und haben deshalb einen höheren Verbrauch. Dazu muss es nicht mal ein SUV sein!

Subventionen sofort stoppen!

Man könnte ätzen, dass dies ein gutes schlechtes Beispiel für den Missbrauch von staatlichen Subventionen wäre. Vielleicht steht es schon auf der Liste der FDP …

Dass die Politik solche – sagen wir – kontraproduktiven Machenschaften der Autoindustrie zulässt, könnte man wohlwollend mit Handlungsdruck erklären. Dass aber die betreffenden Autofahrer und Besitzer (Flotten) das quasi in gemeinschaftlicher Tatbegehung so hinnehmen und sich womöglich noch als Unterstützer des Klimaschutzes gerieren, ist schon besonders mies. Oder?

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Horst Schulte

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Ich bin jetzt 71 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt (auch aus Überzeugung) auf dem Land.

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Autos

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