Nachbarschaft

Unter meinen Blogbekannten gibt es einige, die mehrere Blogs führen. Sie haben Themen, die ihnen besonders wichtig waren, in einen separaten Blog ausgegliedert. Aber es halten sich die klassischen Blogs, in denen viele Themen gleichberechtigt nebeneinander behandelt werden.

Ehrlich gesagt neige ich eher dazu, den Vielthemenblogs den Vorzug zu geben, obwohl ich im Moment drei verschiedene Blogs betreibe. Positive oder negative Auswirkungen kann ich schwer erkennen, obwohl hier im Verhältnis zu meinem Hauptblog gefühlt etwas mehr los ist. Zugriffe und Kommentare sind im Verhältnis zu den Beiträgen etwas höher.

Die Zahl der täglichen Seitenzugriffe sind allerdings kaum der Rede wert. Ich überlege deshalb, ob ich mir den Verwaltungsaufwand nicht sparen und die drei Blogs zusammenlegen sollte.

Mich interessiert eure Meinung zu dieser Frage. Wie haltet ihr das?

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About the Author

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Damals habe ich dieses schöne Hobby für mich entdeckt. Ich bin jetzt 65 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt in der schönen Stadt Bedburg, nicht weit von Köln entfernt. Das mit dem Schreiben ist zwar weniger geworden. Aber ab und zu schreibe ich hier und anderswo. Die sozialen Netzwerke haben die Welt verändert - nicht zum Guten!

18 Kommentare

  1. Wenn die Thematiken einigermaßen kompatibel zueinander sind, hätte ich da keine Bedenken. Wenn nicht auch, aber dann sollte der Gemeinschaftsblog mit 2-3 Kernthemen im Teaser hervorgehoben werden. Rest ist dann Beiwerk 😉

  2. Hallo Horst,

    Ich hatte schon mehrere Blogs und bin am Ende immer bei einem gelandet. Um mehrere Blogs zu führen zu können, wir ich mir das Vorstelle, war mir der Aufwand zu hoch.

    Also schreibe ich auf meinen Blog darüber, wozu ich gerade Lust habe. Und schaden tut das nicht, wenn ich mir meine Zahlen anschaue.

    Auch als Leser habe ich keinen Stress mit Blogs, die eine große Themenvielfalt haben. Das was mich nicht interessiert, muss ich ja nicht lesen.

    LG Thomas

    1. Danke, Thomas. Das ist gewiss ein wesentlicher Aspekt. Andererseits gehen vielleicht die spezifischen Themen (Bloggen) etwas unter, wenn sie unter einer relativen Vielzahl von Artikeln über Politik, Gesellschaft u.s.w. erscheinen. Bei dem Artikel war interessant, wie schnell ein paar Kommentare erschienen sind. Das kenne ich fast nicht mehr. 🙂

  3. Wenn ich mich nicht täusche dann ist der Themenschwerpunkt deiner 3 Blogs sehr unterschiedlich, oder? Dann fände ich 3 getrennte Blogs besser, z.B. lese ich blogmemo immer, horstschule nicht alles. Da aber die 3 Blogs unter WordPress laufen: warum keine Multisite-Installation, dann reduziert sich der Verwaltungsaufwand.

    1. An eine Multisite-Installation habe ich mich bisher – trotz guter Tutorials – bisher nicht herangetraut. Es kam mir immer so vor, als würde man mit Kanonen auf Spatzen schießen :-). Danke für deinen Beitrag.

  4. Kompatibel kann man nicht unbedingt sagen. Hier befasse ich mich mit dem Bloggen, woanders mit regionalen Themen meiner Gemeinde und im Hauptblog mit den Themen Politik, Medien und Gesellschaft. Alles gehört irgendwie zum Leben (zu meinem). Den Hauptteil der Texte machen die 3 genannten Themen aus. Danke für deine Rückmeldung, Wolfgang.

  5. Genau das meinte ich,Horst. Kernthemen Politik Medien,Gesellschaft optisch hervorheben und vielleicht noch Regionales (Bedburgisches). Schon ist der Drops gelutscht… 😉
    Nachdem auf meiner Magazinseite Weserschnack die Besucherzahlen von 1400 täglich auf 50-60 runter gingen, habe ich auch beschlossen, die Webseite einzustampfen und nur noch als Facebook-Seite zu führen. Da rappelt´s ordentlich mit einer Reichweite von rd. 6000 Lesern…

  6. Einstampfen wäre auch ne Lösung 🙂 Aber soweit bin ich noch nicht. Danke jedenfalls für deine Tipps. Mal sehen, wozu ich mich durchringen kann.

    Eine Frage noch zu Weserschnack: Innerhalb welcher Zeitspanne hattest du den krassen Rückgang denn festgestellt?

  7. Ein Rechner ist kein Rechner, aber ein Blog ist ein Blog und „feddich“.

    Mach´ einen „Gesamtblog“, im Namen sollte iwi „Quer-“ vorkommen und gut ist. Höre nicht auf jene, die dich zu anderem verleiten wollen!

    In diese Einheitsblog schreibst du allen Sch****, der dir einfällt. Interessanten Sch**** lese ich, uninteressanten Sch**** (z.B. über das Leid der Welt) lösche ich einfach im Feedreader.

  8. Ich habe auch kein Problem mit „Multi-Themen-Blogs“. Ich habe vor Jahren auch zwei Blogs zu einem zusammengelegt und die zugehörigen Domains löschen lassen. Mein heutigen „Fotoblog“ nennt sich zwar so, ist es aber nicht ausschließlich. Wenn mir zu irgendeinem Thema etwas einfällt, schreibe ich dazu. Ob mit oder ohne Fotos…

  9. Ich habe ja auch einen Blog, der als „Vermischtes“ bezeichnet wird. Und im Untertitel trägt mein Blog den Zusatz „Schnipsel-Sammlung“. Definitiv also kein Themenblog, im klassischen Sinn.

    Vor einigen Tagen fiel ich im Internet über einen Bericht zu Niklas Luhmann und seinen Zettelkasten. 90000 Zettel mit gesammelten Gedanken darin. Unterschiedlichster Couleur. Und dennoch durchzieht alles einen „roten Faden“.

    Und seitdem betrachte ich meinen Blog als meinen Zettelkasten, der auch von einem roten Faden durchzogen wird und den der Leser intuitiv wahr nimmt. Und deswegen halte ich „einen“ Blog für Alles als eine gute Alternative, sonst „verzettelt“ man sich.

  10. @Menachem, als ich mit dem Bloggen anfing (2004) habe ich über alles geschrieben, was mich beschäftigt hat. Es war mehr als ein Tagebuch, obwohl ich heute froh wäre, wenn ich die ganzen Texte aus jenen Blogs, die ich geführt und wieder gelöscht habe, zu „Dokumentationszwecken“ noch zur Verfügung hätte. Aber hin und nun mal hin. Zwischendurch habe ich mehrere Blogs geführt und sie, was Namen und Inhalte anlangte, ein wenig nach Themen sortiert. Die SEO-Experten empfehlen dieses Vorgehen. Bloß kein Blog wie einen Gemischtwarenladen führen. Ich habe immer (Sorry) drauf geschissen und überwiegend über das gebloggt, was mir gerade wichtig war. Wahrscheinlich ist das auch genau richtig. Jedenfalls kenne ich eine ganze Menge Blogger, die „Zettelwirtschaft“ bevorzugen. Es ist ja auch ein schönes Bild, das vom Zettelkasten. Als Tagebuch verstehe ich meinen Blog nämlich auch heute noch nicht. Obwohl meine Texte selbstverständlich immer persönlich sind und meine Ansichten über die Themen (hoffentlich) deutlich werden. 🙂

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