Lieber einen Themenblog oder besser einen Blog für alle Themen?


| Aktualisiert: 9. Juni 2019   18 Kommentare 1 Min. Lesezeit

Unter mei­nen Blog­be­kann­ten gibt es eini­ge, die meh­re­re Blogs füh­ren. Sie haben The­men, die ihnen beson­ders wich­tig waren, in einen sepa­ra­ten Blog aus­ge­glie­dert. Aber es hal­ten sich die klas­si­schen Blogs, in denen vie­le The­men gleich­be­rech­tigt neben­ein­an­der behan­delt werden. 

Ehr­lich gesagt nei­ge ich eher dazu, den Viel­the­men­blogs den Vor­zug zu geben, obwohl ich im Moment drei ver­schie­de­ne Blogs betrei­be. Posi­ti­ve oder nega­ti­ve Aus­wir­kun­gen kann ich schwer erken­nen, obwohl hier im Ver­hält­nis zu mei­nem Haupt­blog gefühlt etwas mehr los ist. Zugrif­fe und Kom­men­ta­re sind im Ver­hält­nis zu den Bei­trä­gen etwas höher. 

Die Zahl der täg­li­chen Sei­ten­zu­grif­fe sind aller­dings kaum der Rede wert. Ich über­le­ge des­halb, ob ich mir den Ver­wal­tungs­auf­wand nicht spa­ren und die drei Blogs zusam­men­le­gen sollte. 

Mich inter­es­siert eure Mei­nung zu die­ser Fra­ge. Wie hal­tet ihr das?

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Horst Schulte
Artikelautor: Horst Schulte

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Damals habe ich dieses schöne Hobby für mich entdeckt. Ich bin jetzt 67 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt in der schönen Stadt Bedburg, nicht weit von Köln entfernt. Das mit dem Schreiben ist zwar weniger geworden. Aber ab und zu schreibe ich hier und anderswo.

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18 Gedanken zu „Lieber einen Themenblog oder besser einen Blog für alle Themen?“

  1. Wenn die The­ma­ti­ken eini­ger­ma­ßen kom­pa­ti­bel zuein­an­der sind, hät­te ich da kei­ne Beden­ken. Wenn nicht auch, aber dann soll­te der Gemein­schafts­blog mit 2 – 3 Kern­the­men im Tea­ser her­vor­ge­ho­ben wer­den. Rest ist dann Beiwerk 😉

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  2. Hal­lo Horst,

    Ich hat­te schon meh­re­re Blogs und bin am Ende immer bei einem gelan­det. Um meh­re­re Blogs zu füh­ren zu kön­nen, wir ich mir das Vor­stel­le, war mir der Auf­wand zu hoch.

    Also schrei­be ich auf mei­nen Blog dar­über, wozu ich gera­de Lust habe. Und scha­den tut das nicht, wenn ich mir mei­ne Zah­len anschaue. 

    Auch als Leser habe ich kei­nen Stress mit Blogs, die eine gro­ße The­men­viel­falt haben. Das was mich nicht inter­es­siert, muss ich ja nicht lesen.

    LG Tho­mas

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    • Dan­ke, Tho­mas. Das ist gewiss ein wesent­li­cher Aspekt. Ande­rer­seits gehen viel­leicht die spe­zi­fi­schen The­men (Blog­gen) etwas unter, wenn sie unter einer rela­ti­ven Viel­zahl von Arti­keln über Poli­tik, Gesell­schaft u.s.w. erschei­nen. Bei dem Arti­kel war inter­es­sant, wie schnell ein paar Kom­men­ta­re erschie­nen sind. Das ken­ne ich fast nicht mehr. 🙂

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  3. Wenn ich mich nicht täu­sche dann ist der The­men­schwer­punkt dei­ner 3 Blogs sehr unter­schied­lich, oder? Dann fän­de ich 3 getrenn­te Blogs bes­ser, z.B. lese ich blog­me­mo immer, horst­schu­le nicht alles. Da aber die 3 Blogs unter Wor­d­Press lau­fen: war­um kei­ne Mul­ti­si­te-Instal­la­ti­on, dann redu­ziert sich der Verwaltungsaufwand.

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    • An eine Mul­ti­si­te-Instal­la­ti­on habe ich mich bis­her – trotz guter Tuto­ri­als – bis­her nicht her­an­ge­traut. Es kam mir immer so vor, als wür­de man mit Kano­nen auf Spat­zen schie­ßen :-). Dan­ke für dei­nen Beitrag.

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  4. Kom­pa­ti­bel kann man nicht unbe­dingt sagen. Hier befas­se ich mich mit dem Blog­gen, woan­ders mit regio­na­len The­men mei­ner Gemein­de und im Haupt­blog mit den The­men Poli­tik, Medi­en und Gesell­schaft. Alles gehört irgend­wie zum Leben (zu mei­nem). Den Haupt­teil der Tex­te machen die 3 genann­ten The­men aus. Dan­ke für dei­ne Rück­mel­dung, Wolfgang.

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  5. Genau das mein­te ich,Horst. Kern­the­men Poli­tik Medien,Gesellschaft optisch her­vor­he­ben und viel­leicht noch Regio­na­les (Bed­bur­gi­sches). Schon ist der Drops gelutscht… 😉
    Nach­dem auf mei­ner Maga­zin­sei­te Weser­schnack die Besu­cher­zah­len von 1400 täg­lich auf 50 – 60 run­ter gin­gen, habe ich auch beschlos­sen, die Web­sei­te ein­zu­stamp­fen und nur noch als Face­book-Sei­te zu füh­ren. Da rappelt´s ordent­lich mit einer Reich­wei­te von rd. 6000 Lesern…

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  6. Ein­stamp­fen wäre auch ne Lösung 🙂 Aber soweit bin ich noch nicht. Dan­ke jeden­falls für dei­ne Tipps. Mal sehen, wozu ich mich durch­rin­gen kann. 

    Eine Fra­ge noch zu Weser­schnack: Inner­halb wel­cher Zeit­span­ne hat­test du den kras­sen Rück­gang denn festgestellt?

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  7. Ein Rech­ner ist kein Rech­ner, aber ein Blog ist ein Blog und «fed­dich».

    Mach´ einen «Gesamt­blog», im Namen soll­te iwi «Quer-» vor­kom­men und gut ist. Höre nicht auf jene, die dich zu ande­rem ver­lei­ten wollen!

    In die­se Ein­heits­blog schreibst du allen Sch****, der dir ein­fällt. Inter­es­san­ten Sch**** lese ich, unin­ter­es­san­ten Sch**** (z.B. über das Leid der Welt) lösche ich ein­fach im Feedreader.

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  8. Ich habe auch kein Pro­blem mit «Mul­ti-The­men-Blogs». Ich habe vor Jah­ren auch zwei Blogs zu einem zusam­men­ge­legt und die zuge­hö­ri­gen Domains löschen las­sen. Mein heu­ti­gen «Foto­blog» nennt sich zwar so, ist es aber nicht aus­schließ­lich. Wenn mir zu irgend­ei­nem The­ma etwas ein­fällt, schrei­be ich dazu. Ob mit oder ohne Fotos…

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  9. Ich habe ja auch einen Blog, der als «Ver­misch­tes» bezeich­net wird. Und im Unter­ti­tel trägt mein Blog den Zusatz «Schnip­sel-Samm­lung». Defi­ni­tiv also kein The­men­blog, im klas­si­schen Sinn.

    Vor eini­gen Tagen fiel ich im Inter­net über einen Bericht zu Niklas Luh­mann und sei­nen Zet­tel­kas­ten. 90000 Zet­tel mit gesam­mel­ten Gedan­ken dar­in. Unter­schied­lichs­ter Cou­leur. Und den­noch durch­zieht alles einen «roten Faden».

    Und seit­dem betrach­te ich mei­nen Blog als mei­nen Zet­tel­kas­ten, der auch von einem roten Faden durch­zo­gen wird und den der Leser intui­tiv wahr nimmt. Und des­we­gen hal­te ich «einen» Blog für Alles als eine gute Alter­na­ti­ve, sonst «ver­zet­telt» man sich.

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  10. @Menachem, als ich mit dem Blog­gen anfing (2004) habe ich über alles geschrie­ben, was mich beschäf­tigt hat. Es war mehr als ein Tage­buch, obwohl ich heu­te froh wäre, wenn ich die gan­zen Tex­te aus jenen Blogs, die ich geführt und wie­der gelöscht habe, zu «Doku­men­ta­ti­ons­zwe­cken» noch zur Ver­fü­gung hät­te. Aber hin und nun mal hin. Zwi­schen­durch habe ich meh­re­re Blogs geführt und sie, was Namen und Inhal­te anlang­te, ein wenig nach The­men sor­tiert. Die SEO-Exper­ten emp­feh­len die­ses Vor­ge­hen. Bloß kein Blog wie einen Gemischt­wa­ren­la­den füh­ren. Ich habe immer (Sor­ry) drauf geschis­sen und über­wie­gend über das gebloggt, was mir gera­de wich­tig war. Wahr­schein­lich ist das auch genau rich­tig. Jeden­falls ken­ne ich eine gan­ze Men­ge Blog­ger, die «Zet­tel­wirt­schaft» bevor­zu­gen. Es ist ja auch ein schö­nes Bild, das vom Zet­tel­kas­ten. Als Tage­buch ver­ste­he ich mei­nen Blog näm­lich auch heu­te noch nicht. Obwohl mei­ne Tex­te selbst­ver­ständ­lich immer per­sön­lich sind und mei­ne Ansich­ten über die The­men (hof­fent­lich) deut­lich werden. 🙂

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