Als expliziter Gegner der sozialen Netzwerke hatte ich mich auch von Flickr verabschiedet. Na ja, die GrĂŒnde waren andere als etwa bei Twitter. Nach dem EigentĂŒmerwechsel und technischen MĂ€ngeln, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht beseitigt waren, wurden zudem deutlich höhere Kosten fĂŒr den Pro-Account fĂ€llig.
So entschied ich, meine seit 2004 andauernde Mitgliedschaft zu kĂŒndigen. Inzwischen fotografiere ich erheblich mehr als damals. Deshalb bin 2020 nach einigen Tests erneut Pro-Mitglied geworden. QualitĂ€t und FlexibilitĂ€t können mich bisher ĂŒberzeugen. Die Spezialisierung macht SpaĂ, ich halte sie selbstredend fĂŒr wirklich sinnvoll.
Das Fotografieren macht mehr SpaĂ, wenn ich an den wachsenden Zuspruch denke, die die zunehmende Zahl der Follower beinahe automatisch mit sich bringt. Dass ein solcher Zuspruch stark mit dem eigenen Engagement im jeweiligen Netzwerk (s. auch Instagram) zu tun hat, ist selbstverstĂ€ndlich.
Man findet bei Flickr eine irre Menge an wunderbaren Fotos aus allen Bereichen der Fotografie. Ob man nun Landschaften, Tiere, Menschen oder StraĂen bevorzugt, es ist sehr interessant, welche Ergebnisse dort zu finden sind. Ich sehe mir hĂ€ufig die Daten an und ĂŒberlege mir, ob ich hieraus RĂŒckschlĂŒsse fĂŒr eigene Fotos ziehen kann. Welche Lehren kann ich aus diesen Daten fĂŒr meine eigenen Fortschritte als Hobbyfotograf ziehen?
Heute Morgen war ich bass erstaunt. Eines meiner Fotos erschien im Explore bei Flickr.
Es bleibt fĂŒr mich bis heute ein Mysterium, wie ein Foto den Weg ins Flickr â âOlympâ schafft. Die Frage scheinen sich bei Flickr schon einige gestellt zu haben. Mitglieder haben auf die Auswahl jedenfalls keinen direkten Einfluss, indirekten offenbar schon. Flickr selbst schreibt dazu:
Explore bietet jeden Tag etwa 500 beispielhafte Bilder aus ganz Flickr und hebt Fotos hervor, die die Aufmerksamkeit der Flickr-Community auf sich gezogen haben. Bei der Neuerstellung der Werkzeuge, die Explore unterstĂŒtzen, wollten wir sicherstellen, dass es eine breite Palette von Flickr-Mitgliedern enthĂ€lt und dass die hervorgehobenen Bilder eine hervorragende QualitĂ€t und ein Engagement der Community darstellen. Link folgen
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Ich bin ĂŒberrascht und auch etwas stolz. So kann das mit dem Fotografieren gern weitergehen.
Kriterium ist fĂŒr mich immer, ob ich den RĂŒcken und das Auge des Schmetterlings fĂŒr sich alleine herausheben kann.
Dies erreiche ich meist nur durch viele Fotos. Irgendwann sitzt der SchĂ€rfepunkt genau. Zwar immer bewusst angesteuert, aber das Quentchen GlĂŒck gehört dazu.
Gerhard, der Insektenfotograf
Das mache ich meistens genauso.