Leckt mich

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Hass im Netz

Eben habe ich eine E-Mail verschickt, in der ich darum bat, meinen Blog aus uberblogr.de auszutragen. Nachkarten mag ich nämlich nicht! Es steht also fest: Nicht nur Rechte arbeiten sich an der Meinungsfreiheit ab. Linke tun das mit ebenso großem Geschick.

Was da alles getextet wurde:

„Ich bin traurig darüber, wie Ihr diesem helvetischen Gesellen auf den Leim gegangen seid. Genau das macht diesen braunen Shice wieder vollends salonfähig.“

Update: 15.07.2025

aus einem meiner Kommentare zu diesem Thema

Im Webring sind Leute, die andere Meinungen nicht gelten lassen und das nicht nur mit Worten, sondern auch mit Taten zum Ausdruck gebracht haben. Einer hat es fertiggebracht, die Feeds von Olivers Beiträgen (für sich) unsichtbar zu machen und das auch noch im eigenen Blog herausgestellt. Das soll als freie Meinungsäußerung durchgehen? Es soll jeder halten wie er möchte. Ich bin raus. Übrigens ist das Klima vergleichbar, wenn man sich bei Mastodon oder Bluesky umschaut.

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17 Gedanken zu „Leckt mich“

  1. Horst, tut mir Leid aber ich verstehe es nicht. Warum lässt du dich austragen? Und was hat die Nachkarten (Oliver) Verlinkung damit zu tun?

  2. @Horst Schulte: Ich habe es ja schon in meinem eigenen Beitrag versucht zu erklären, aber dann hier nochmal etwas intensiver: Gendern hat nichts mit Links/Grün zu tun, sondern mit der Akzeptanz von Vielfalt und einem öffentlichen Zugeständnis dieser Vielfalt gegenüber.

    Aber wenn wir schon alles in links und rechts trennen müssen, dann ist mir die linke, einschließende Menge dann doch lieber, als die rechte ausgrenzende Menge.

    Zu Oliver: Er hat eine Menge falscher Informationen gebloggt und darüber versucht zu rechtfertigen, warum Gendern blöd ist. Das kann man natürlich machen, aber wurde deswegen zurecht kritisiert.

  3. Ich finde es sehr erschreckend, was da gerade passiert. Natürlich kann man Olivers Beitrag diskutieren. Das ist vollkommen ok. Aber dieses Unterschwellige in die rechte Ecke stellen, das passt nicht in mein Bild von Respekt und wirft kein gutes Bild auf die ach so tolerante Bloggerszene.

    Für mich sind das auch die letzten Worte, die ich zu dem Thema schreibe. Man muss ja wirklich höllisch aufpassen, was man schreibt oder sagt. Traurig.

  4. Mir geht es wie Holger, ich sehe da nicht so recht die Kausalitäten. So ging es mir auch im Beitrag davor, der erst mit KI einleitete und dann eigentlich das Miteinander in der Blogosphäre behandelte.

    Pluralismus bedeutet für mich in Blogs gedacht, dass man die eigene Sicht der Dinge darstellen kann. Es bedeutet aber auch, dass man sowohl andere Sichten als auch Meinungen zur eigenen Sicht hinnehmen muss. Und da drehen wir uns anscheinend im Kreis.

    Was am Ende bleibt, sind zwei Wochen Diskussion über ein nicht zu beendendes Thema (weil Lebensrealitäten aufeinander prallen) – einfach weil jemand aus welchen Gründen auch immer (nach meiner Lesart Kalkül) den Stock ins Getriebe warf. Vielleicht geht nur mir das so, aber ich empfinde das als verlorene Zeit. Für Themen, die wirklich relevant sind oder gewesen wären.

    Vielleicht lernen wir daraus, dass wir beim nächsten Mal einen abgeklärteren Umgang mit den Dingen gewinnen.

  5. @Horst Schulte: Die Frage ist doch viel eher: Wie gehe ich damit um, wie sehr lasse ich es an mich heran? Die Meinung anderer Leute kann man selten beeinflussen.

    Ich habe mich aus dieser Diskussion rausgehalten bzw. nur einmal die Dynamik der Diskussion dargestellt, weil es mir ehrlich gesagt zu doof war. Natürlich wäre ein „Deine Meinung ist sachlich unbegründet, das liegt an A, B und C!“ hilfreicher als „Deine Meinung ist scheiße“, aber in dem von dir skizzierten Fall gibt es meines Wissens eine Vorgeschichte, die keine sachliche Kommunikation mehr zulässt. Daher filtere ich das als Rauschen aus meiner Wahrnehmung.

    Ich behalte mir auch vor, nicht alles im Webring zu lesen bzw. zu goutieren. Das hat neben der zeitlichen Komponente auch die Dimension, dass ich auf inhaltlicher Basis nicht zustimme. Wenn ich das Gefühl habe, dass meine Perspektive die Diskussion inhaltlich erweitert und ich „gehört“ werde, nehme ich daran teil. In dem konkreten Fall sehe ich aber mehrere Posts von dem Autor, die mir zu sehr nach „Ich drücke den Knopf mit Absicht und erfreue mich dann am Gegeifer“ aussehen. Solche Aufmerksamkeitsökonomie ignoriere ich, so werde ich es auch zukünftig handhaben.

  6. Irgendwie verstehe ich das nicht ganz.

    Es gibt jemand, der den UberBlogR-Feed abonniert hat und auf seinem Blog eine Anleitung gepostet hat, wie er einzelne Artikel des Feeds herausfiltert. Das kann ja jeder machen, wie er will. Aber warum verlässt du deshalb den UberBlogr-Webring? Der Webring hat doch nichts Schlimmes gemacht 😨 Oder habe ich da etwas übersehen?

  7. @Norbert:

    Gendern hat nichts mit Links/Grün zu tun, sondern mit der Akzeptanz von Vielfalt

    Gendern hat absolut nichts mit „Akzeptanz von Vielfalt“ zu tun, sondern sehr viel mit
    – Gruppendruck
    – Arroganz
    – Bevormundung

    und natürlich hat das alles so viel mit Toleranz zu tun wie ein Huhn mit Quantenphysik.

    und einem öffentlichen Zugeständnis dieser Vielfalt gegenüber.

    Schöne Umschreibung für „einknicken vor einer lauten Minderheit, die die deutsche Sprache als minderwertig diffamiert.“

    Aber wenn wir schon alles in links und rechts trennen müssen, dann ist mir die linke, einschließende Menge dann doch lieber, als die rechte ausgrenzende Menge.

    Als Transmann fühle ich durch Gendern viel stärker ausgegrenzt. Es integriert mich nämlich nicht, mit diesem Unfug und den ihn verbreitenden Leuten assoziiert zu werden.

    > Zu Oliver: Er hat eine Menge falscher Informationen gebloggt und darüber versucht zu rechtfertigen, warum Gendern blöd ist. Das kann man natürlich machen, aber wurde deswegen zurecht kritisiert.

    Biologische Fakten, die du als „falsche Informationen“ diffamierst.

  8. Übrigens, der helvetische Geselle ist in Wahrheit ein Deutscher. Dumm gelaufen – aber hey, faktenfreies Framing hat ja gerade Konjunktur.

    Was wirklich gefährlich salonfähig geworden ist?
    Nicht die Kritik an sich. Sondern die Haltung, dass jeder Widerspruch gegen den moralischen Kanon sofort als rechts, braun oder gefährlich gebrandmarkt wird. Ohne Argument. Ohne Differenzierung. Hauptsache diffamieren.

    Also: Weniger Schaum. Mehr Substanz. Dann reden wir weiter.

  9. @WasNeShice: Dieser Satz stammt nicht von mir, sondern ist das Zitat eines anderen Bloggers. Der Spruch hat bei mir das Fass zum Überlaufen gebracht. Sorry für das Missverständnis.

  10. @Horst Schulte: Der bärtige Troll aus Friedenau hat sich da ganz schön verrannt und versucht alles, um Recht zu behalten. 😉 Ekelhafter Typus Mensch!

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