Arbeitsrealität ist mehr als Blaumann und Nachtschicht
Der WELT-Beitrag über Heidi Reichinnek trifft einen wunden Punkt linker Politik, macht es sich aber zu leicht. Aus berechtigter Kritik an Milieusprache wird eine Karikatur. Arbeitsrealität findet heute nicht nur in Fabrikhallen statt, sondern auch im Einzelhandel, in Pflege, Logistik und Dienstleistung. weiterlesen
Der schwarze Kanal und mein roter Puls
Ich mag den „Schwarzen Kanal“ nicht. Trotzdem sehe ich ihn mir immer wieder an. Dieser Beitrag fragt, warum uns Formate fesseln, die uns aufregen: aus Widerspruch, Kontrollbedürfnis, politischer Wachsamkeit — und vielleicht auch aus einer ziemlich menschlichen Lust am Gegenfeuer. weiterlesen
Frauke Brosius-Gersdorf und die Kunst der bürgerlichen Verdächtigung
Die erneute FAZ-Verdächtigungs-Berichterstattung zur Doktorarbeit von Frauke Brosius-Gersdorf zeigt, wie ein offenes Prüfverfahren erneut politisch aufgeladen wird. Der Fall offenbart die Rolle großer konservativer Medien bei der Verwandlung fachlicher Fragen in öffentliche Verdachtsräume. weiterlesen
Die zweite Wahrheit hinter den Google-Bewertungen
Google zeigt inzwischen an, wie viele Rezensionen wegen angeblicher Diffamierung entfernt wurden. Das verändert den Blick auf Bewertungen grundlegend. Nicht nur die Sterne zählen plötzlich, sondern auch die Konflikte, Beschwerden und Machtfragen hinter der digitalen Fassade. weiterlesen
Zwischen Recherche und Inszenierung
Die Debatte bei Markus Lanz zeigt den Konflikt zwischen journalistischer Zuspitzung und faktischer Genauigkeit. Im Streit um die Correctiv-Recherche geht es nicht nur um Begriffe wie „Masterplan“, sondern um Vertrauen in Medien, politische Deutungshoheit und die Grenzen journalistischer Interpretation. weiterlesen
Springer: Der neue Ton im Maschinenraum der Macht
Springer streicht das „Soziale“ aus der Marktwirtschaft und rückt von Europa ab. Die neuen „Essentials“ wirken klarer – aber auch kälter. Während nach außen Haltung betont wird, bleiben nach innen Fragen zur Unternehmenskultur offen. weiterlesen
Roger Köppels Weltwoche: Ein Lehrstück in ideologischer Verblendung
Die Weltwoche unter Roger Köppel verwechselt Wunschdenken mit Journalismus – am Beispiel ihrer peinlichen Orbán-Prognosen zeigt sich, wie Ideologie Fakten ersetzt. Eine Abrechnung mit einem Blatt, das Realität ignoriert und Propaganda als „Mut zur Wahrheit“ verkauft. weiterlesen
Medienkritik Deutschland: Die blinde Empörung der Meinungsmacher
Der Text kritisiert die einseitige Medienkritik in Deutschland, die vor allem linke Parteien ins Visier nimmt. Er zeigt, wie dauerhafte Delegitimierung Vertrauen untergräbt und politische Schieflagen verstärkt – und fordert mehr Selbstreflexion von meinungsprägenden Stimmen. weiterlesen
Ressortleiter Selbstgerechtigkeit: Andreas Rosenfelders Feldzug gegen das ZDF
Andreas Rosenfelder nutzt einen realen Fehler des ZDF für eine maßlose Kampagne gegen den ÖRR. In gewohnter Springer-Manier wird aus einer journalistischen Fehlleistung ein „Relotius-Moment“ gedichtet, um unliebsame Gesichter wie Dunja Hayali persönlich zu demontieren und das System zu destabilisieren. weiterlesen
Mit dem Zweiten sieht man – KI / Zwischen Fehler und Feldzug – Der Fall Hayali und die Mechanik der Skandalisierung
Ein KI-Fehler im Heute Journal sorgt für berechtigte Kritik. Doch rechte Medien instrumentalisieren den Vorfall, um Vertrauen in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk gezielt zu untergraben. Ein Plädoyer für Differenzierung statt Empörungsrhetorik. weiterlesen










