Corona ist angekommen

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Corona hat unsere engere Familie bisher verschont. Jetzt hat das Virus meine Schwester und meine Mutter (90) voll erwischt. Meine Frau und ich waren vorgestern bei meiner Mutter zu Besuch. Jetzt machen wir uns Sorgen, dass wir uns angesteckt haben und nicht nur deshalb.

Meine Schwester hatte Erkältungssymptome, aber noch keinen positiven Befund. Diesen hat sie seit gestern. Die Ereignisse der letzten Woche verstärkten unser Bedürfnis nach Nähe, was ihr vielleicht nachvollziehen könnt.

Testen

Wir haben meine Mutter heute zum Testcenter gefahren. Sie ist – wie gesagt – positiv, wir im Moment noch nicht.

Wie das bei uns Männern nicht selten so ist: ich spüre Symptome und hoffe noch, dass meine hypochondrische Neigung ursächlich ist.

Bei Twitter schreibt ein Ex-Gesundheitsamtsleiter namens Dr. Pürner (82′ Follower bei Twitter) ständig über Corona. Meistens irres, blödes und beleidigendes Zeug (z.B. gegen Lauterbach). Er reiht sich ein in eine Expertenreihe mit Leuten wie Klaus Stöhr, Stefan Homburg, Boris Reitschuster oder auch Roland Tichy. Alles ausgewiesene Corona-Schwätzer der ersten Reihe.

Corona – nur eine Atemwegserkrankung

Nun hoffe ich, er behält recht und die über 6 Millionen Toten weltweit waren bloß das Resultat schlechten Umganges mit den Daten der Betroffenen. Falsche Statistiken, weil die Leute nicht an, sondern z.B. mit Corona verstorben sind. Ja, solche Leute werden nie müde, ihren Mist zu verbreiten. In seinem 2021 erschienen Buch (»Pan(ik)demie«) lassen die ersten Worte schon ahnen, wes Geistes Kind dieser Mediziner ist: »Dr. med. Friedrich Pürner weiß, wovon er spricht«. Wenn ein Buch schon so anfängt…

Für den Corona-Clown handelt es sich bei Corona um eine harmlose Atemwegserkrankung. Da müsste ich jetzt fast hoffen, der Mann gehörte nicht zu der Sorte Mensch, die über die asozialen Netzwerke die Menschen gegen Prof. Lauterbach, Prof. Wieler und Prof. Drosten aufwiegeln.

Dreifach geimpft

Wir sind dreifach geimpft. Die vierte Impfung stand an, wurde aber noch nicht realisiert. Nun hoffen wir, dass wir uns nicht infiziert haben oder bis zur Beerdigung unserer Mutter, die nächsten Freitag stattfinden soll, wieder genesen sind. Vor allem aber hoffen wir, dass meine Mutter diese Erkrankung gut überstehen wird.

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