Ein riesen Geschrei

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Schaut man dieser Nilgans in die Augen, könnte man auf Panik tippen, die man da sieht. Ich dachte mir, dass da etwas nicht stimmte. Seit einer Weile hörte ich eine Gans – oder war es eine Ente? – ungewöhnlich laut und anhaltend schreien.

In unserem Wohngebiet halten sich normalerweise weder Gänse noch Enten auf. Selten verirren sich einzelne Exemplare mal in einem Garten. Eher sind sie am nicht weit gelegenen Kasterer See oder auf dem Schlossweiher in Bedburg anzutreffen.

Nach einer Weile entdeckte ich, dass eine Nilgans auf unserem Garagendach sehr aufgeregt immer in die gleiche Richtung sah und wie am Spieß schrie. Ein paar Nachbarn waren ebenfalls aufmerksam geworden. Wir versuchten, dem jämmerlichen Quaken auf den Grund zu gehen.

Wahrscheinlich war die Gänsefamilie bei einem Ausflug mit ihren Küken hier irgendwo gelandet. Eines der Kleinen muss wohl ausgerissen sein, deshalb das Geschrei und die Einrichtung des Ausgucks auf der Garage.

Das Rätsel haben wir nicht aufgelöst. Wahrscheinlich hat das Elternpaar den Ausreißer nicht gefunden. Heute Morgen ging die Suche nämlich weiter. Ob sie diesmal erfolgreicher als gestern Abend war, kann ich nicht sagen. Jetzt sind die Gänse nicht mehr da. Ich hoffe, die Familie ist wieder vollzählig.

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Horst Schulte
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Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Ich bin jetzt 72 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt, wie man so sagt, in der Provinz. Großstädte sind mir ein Gräuel.

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