KI ohne Abo, dafür mit einem nutzungsbasierten Bezahlmodell

20. Juni 2026
2 Min.

Wie hoch dürfen die Kosten für KI-Nutzung eigentlich sein? Was, wenn ich monatlich keinen festen Betrag zahlen könnte, sondern die Rechnung über 40, 60 oder 100 EUR betragen würde?

echokammer ki denken

Da frage ich mich schon, was diese Entwicklung wohl für mich persönlich bedeuten könnte:

Für die IT-Abteilungen und Softwareteams vieler Unternehmen hat jüngst eine neue Zeitrechnung begonnen: Anfang Juni stellte Microsoft beim Programmierassistenten Github Copilot das Bezahlmodell um, von einer Pauschale auf eine nutzungsbasierte Abrechnung.

Quelle ($)

Im Augenblick hantiere ich mit den Pro-Versionen von ChatGPT (bevorzugt), mit Perplexity und Gemini. Perplexity läuft Mitte nächsten Monats aus, verlängern werde ich das Abo nicht. Ich habe seit Jahren einen Pro-Account von Google, der eine Version von Gemini einschließt. Wenn ich andere KIs nutze, sind das freie Zugänge.

Als jemand, der die Try-and-Error-Methode (PHP-Funktionen/PlugIns für WordPress) bevorzugt 😜, sind die »iterativen« Schritte bis zu einem befriedigenden Ergebnis nach meinem Eindruck datenhungrig. Mit anderen Worten. Die Threads sind lang und üppig.

Manche Texte lasse ich von KI „querlesen“ und korrigieren, und da wird meine Sorge zusätzlich deutlich. Was, wenn ein normales KI-Abo nicht mehr um die 20 EUR monatlich kostet, sondern wenn nach Verbrauch gemessen und abgerechnet wird? Was wäre angesichts der allgemeinen Teuerungsraten (Inflation könnte auf über 5 % steigen – zuletzt im Jahr 2022), insbesondere bei den Energiekosten, wenn auch diese Preise weiter ansteigen? Gegenwärtig sieht man an den Tankstellen in Deutschland noch keine Entspannung. Eben wurde das Benzin um 12.00 Uhr plötzlich mal 0,25 EUR teurer. Vielleicht ist das in den USA anders. Jedenfalls haben die dortigen Börsen den »Bemühungen« des US-Präsidenten um Frieden Rechnung getragen.

Wie ich schon in meinem verlinkten Artikel erwähnte, könnten die Folgen einer platzenden KI-Blase verheerend sein. Nicht zuletzt für die US-Wirtschaft, deren in Deutschland gern gelobte Performance sogleich in die Knie gehen dürfte.

Aber das ist gerade nicht meine größte Sorge. Was wird aus meinem Rentner-Spielplatz, genannt KI, wenn die Kosten »plötzlich« sprunghaft nach oben gingen?

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Horst Schulte
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Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Ich bin jetzt 72 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt, wie man so sagt, in der Provinz. Großstädte sind mir ein Gräuel.

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Rentner, Autor, Blogger und Hobbyfotograf

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