KI ohne Abo, dafür mit einem nutzungsbasierten Bezahlmodell

Da frage ich mich schon, was diese Entwicklung wohl für mich persönlich bedeuten könnte:

Für die IT-Abteilungen und Softwareteams vieler Unternehmen hat jüngst eine neue Zeitrechnung begonnen: Anfang Juni stellte Microsoft beim Programmierassistenten Github Copilot das Bezahlmodell um, von einer Pauschale auf eine nutzungsbasierte Abrechnung.

Quelle ($)

Im Augenblick hantiere ich mit den Pro-Versionen von ChatGPT (bevorzugt), mit Perplexity und Gemini. Perplexity läuft Mitte nächsten Monats aus, verlängern werde ich das Abo nicht. Ich habe seit Jahren einen Pro-Account von Google, der eine Version von Gemini einschließt. Wenn ich andere KIs nutze, sind das freie Zugänge.

Als jemand, der die Try-and-Error-Methode (PHP-Funktionen/PlugIns für WordPress) bevorzugt 😜, sind die »iterativen« Schritte bis zu einem befriedigenden Ergebnis nach meinem Eindruck datenhungrig. Mit anderen Worten. Die Threads sind lang und üppig.

Manche Texte lasse ich von KI „querlesen“ und korrigieren, und da wird meine Sorge zusätzlich deutlich. Was, wenn ein normales KI-Abo nicht mehr um die 20 EUR monatlich kostet, sondern wenn nach Verbrauch gemessen und abgerechnet wird? Was wäre angesichts der allgemeinen Teuerungsraten (Inflation könnte auf über 5 % steigen – zuletzt im Jahr 2022), insbesondere bei den Energiekosten, wenn auch diese Preise weiter ansteigen? Gegenwärtig sieht man an den Tankstellen in Deutschland noch keine Entspannung. Eben wurde das Benzin um 12.00 Uhr plötzlich mal 0,25 EUR teurer. Vielleicht ist das in den USA anders. Jedenfalls haben die dortigen Börsen den »Bemühungen« des US-Präsidenten um Frieden Rechnung getragen.

Wie ich schon in meinem verlinkten Artikel erwähnte, könnten die Folgen einer platzenden KI-Blase verheerend sein. Nicht zuletzt für die US-Wirtschaft, deren in Deutschland gern gelobte Performance sogleich in die Knie gehen dürfte.

Aber das ist gerade nicht meine größte Sorge. Was wird aus meinem Rentner-Spielplatz, genannt KI, wenn die Kosten »plötzlich« sprunghaft nach oben gingen?

5 Kommentare zu „KI ohne Abo, dafür mit einem nutzungsbasierten Bezahlmodell“

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  1. Das ist leider war – aus den Abos wird immer mehr herausgenommen und auf die tatsächliche Nutzung bepreist. Besonders bei den neueren und mächtigeren Modellen. Zum einen ist das sehr teuer, da ja meist Input und Output Token bezahlt werden müssen. Zum anderen verliert man so auch leider sehr schnell den Überblick

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