Modellpolitik der Monopole: Linux Mint statt Windows oder Apple

Wechsel apple mint

Vor einer Weile hatte ich erwähnt, dass ich für mein MacBook Pro, für das die Updates von Apple erklärtermaßen ausblieben, eine gute Lösung gefunden hatte. Nämlich Linux Mint, das sich spielend leicht als Betriebssystemersatz installieren ließ. Nun sind einige Monate vergangen und der alte weiße Mann, der so tut, als ob er wisse, was Linux ist, hat Erfahrungen gesammelt. Womöglich kann er auch damit umgehen, was manche Strolche wohl wieder (wie damals) in Abrede stellen werden. Ich kann heute immerhin darauf hinweisen, dass sich diese mit wenig Arbeit und Risiko verbundene Aktion gelohnt hat. Es gibt in dieser Blogosphäre eben Idioten, die keine »Gelegenheit« auslassen können. So viel Frust haben die, dass sie diesem (über was auch immer) Luft machen müssen. Natürlich anonym.

Es ist wohl folgerichtig, dass ich die Lösung sowohl für Windows als auch für Apple-Systeme, die von ihren Schöpfern aussortiert wurden, nur dringend empfehlen kann. Mal abgesehen von ein paar Nachteilen, die ich im Bereich der unter Mint zur Verfügung stehenden Programme (oder die Einarbeitung in diese) sehen würde, sind die Vorteile schon überragend. Mein inzwischen 16 Jahre altes MacBook Pro kann ich stundenlang auf dem Balkon ohne Verbindung zur Steckdose nutzen. Unter dem Original-OS war allerspätestens nach 2 Stunden Schluss. Für meinen Bedarf, der hauptsächlich im Lesen und Schreiben besteht, reicht Mint allemal und wenn ich Fotos bearbeiten möchte, käme Gimp schon deshalb nicht infrage. Ich kann mit den Adobe-Programmen besser umgehen. Das beruht natürlich zugegebenermaßen auf Gewöhnung. Alle Vorteile, die Gimp möglicherweise aufweisen könnte, frisst das nun mal auf.

Abschied von Windows und US-Big-Tech: Linux-Partys feiern digitale Souveränität – Golem.de

Ja, ich würde Windows und Apple als monopolartige Machtzentren bezeichnen, obwohl sie das im engeren Sinne nicht sind. Die Bezeichnung Monopol wäre zu grob. Besser wäre: Apple und Microsoft sind keine klassischen Alleinmonopolisten, sondern Gatekeeper mit starker Plattformmacht. Hach, ich lasse den Titel wie er ist. Wenn diese Firmen den Interessen ihrer Kunden so zuwiderhandeln und funktionierende Rechner und Tablets aussortieren, dürfen sie sich nicht wundern, wenn die zum einen nicht wieder ihre Produkte kaufen und zumindest vorübergehend auf Linux-Derivate ausweichen.

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Horst Schulte
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Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Ich bin jetzt 72 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt, wie man so sagt, in der Provinz. Großstädte sind mir ein Gräuel.

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