SSD fürs Backup? Sicher geht offenbar anders.

Neue SSDs bieten viel Speicherplatz, sind aber nicht frei von Risiken. Berichte über Ausfälle häufen sich, sodass Cloud- oder NAS-Lösungen sinnvoll bleiben. Ein Erfahrungsbericht über die Grenzen von SSDs bei der Datensicherung.

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2 Kommentare

Vor zwei Monaten habe ich mir eine zweite SSD gleichen Typs mit 2 TB Kapazität (SanDisk ‚WD‘) angeschafft. Damit nutze ich nun zusätzlich zu einer 1-TB-SSD eine größere Variante. In den vergangenen zwei bis drei Jahren häufen sich Berichte über Ausfälle solcher Laufwerke, auch Heise berichtete 2023 darüber. Bis zu diesem (noch recht neuen Video) war mir das Risiko in diesem Umfang nicht bekannt.

Zur Absicherung des Backups werde ich den vorhandenen Cloud-Speicher zumindest vorübergehend als Ergänzung in Betracht ziehen.

Mir ist bewusst, dass NAS-Systeme grundsätzlich sinnvoller für Datensicherung sind und SSDs allein nicht die ideale Lösung für Backups darstellen.

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Backup-SSDs in Gefahr | c’t | heise magazine
Verdacht: Schlechte Lötstellen sollen SSDs von Sandisk und WD sterben lassen | heise online
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2 Gedanken zu „SSD fürs Backup? Sicher geht offenbar anders.“

  1. Hmm. Ein NAS ist nicht zur Datensicherung gedacht, sondern zur Datenbereitstellung. Ein NAS selbst bedarf ebenfalls eines Backup-Konzeptes. Das wird sogar umso wichtiger, wenn Daten automatisch synchronisiert werden.

    Ich verwende für Backups seit jeher HDDs und hab mir dazu auch ein passendes Konzept geschnitzt, das viele Fälle abdeckt. Eine SSD kommt für mich nicht in Frage, weil ich im Backup die Lese-/Schreibperformance nicht benötige.

    Cloud kommt für mich nicht in Frage: Erstens auch nur ein Sync (kaputte Daten am Client ergeben automatisch kaputte Daten am Server), zweitens teile ich meine Daten nicht so gerne bzw. möchte selbst definieren, wer darauf Zugriff hat.

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