Mike Hindle stellte in einem Blogpost die aus seiner Sicht wichtigsten Vorteile des Bloggens zusammen. Ich kann mich dem vollends anschließen. Und das, obwohl ich doch KI nutze, um meine Beiträge zu dopen.
Es gibt keine Regeln: Man kann schreiben, worüber man möchte und wann man möchte, hauptsächlich zur Selbstdarstellung und Selbstreflexion.
Therapeutischer Nutzen und mentale Gesundheit: Blogging bietet eine Plattform, um Gedanken und Gefühle zu artikulieren, was therapeutisch sein kann und zur Verbesserung der mentalen Gesundheit beiträgt, indem es Stress, Angst und depressive Symptome reduziert.
Ein ruhiger Ort im Internet: Ein persönlicher Blog kann ein ruhiger Rückzugsort sein, besonders wenn man bestimmte Prinzipien befolgt, wie ein sauberes, minimalistisches Design, und das Weglassen von Werbung, Pop-ups, CTAs und Affiliate-Links.


Freiheit und kein Druck: Der Autor betont, wie wichtig es ist, jeglichen Schreibdruck zu entfernen. Es ist in Ordnung, Pausen einzulegen, da niemand auf das nächste Posting wartet.
Kreativer Ausdruck: Schreiben dient als kreatives Ventil, das zu mehr Kopffreiheit führt und eine Pause von der Routine bietet.


Dem kann ich vollumfänglich zustimmen. Ergänzend vielleicht noch die Bastelei und den Spaß an der Technik. (obwohl ich mit dem Gutenberg Editor immer noch nicht warm geworden bin.😟) Der/Das eigene Blog ist außerdem ja noch die Homebase oder der Startpunkt ins Netz. Für mich ist der Blog auch inzwischen machmal eine Art Zeitreise, die in meinem Fall inzwischen zwanzig Jahre zurückgeht. Mein Aquaristikblog dient mir zudem als Gedächtnisstütze für manche Dinge. Dass ich dort kaum Besucher habe, stört mich nicht, die Seiten habe ich alleine für mich angelegt. (Außerdem ist die Aquaristik offensichtlich nur ein Hobby für wenige.) Aber wie bereits erwähnt; nichts muss, alles kann. Das macht das Bloggen entspannend, wie ich finde. Gruß aus dem Sauerland
@Peter Lohren: Ich habe ja immer fein säuberlich alle Inhalte seit 2003/4 gelöscht, wenn ich meine Blogs aus Gründen aufgegeben habe. Das bedaure ich heute manchmal. Andererseits – so interessant ist mein altes Geschreibsel nun auch wieder nicht. Allerdings sind die Veränderungen im Denken doch mitunter überraschend. Ich habe auch noch einen Blog online, auf dem sich nichts tut. Dort gibts auch nur Fotos. Liebe Grüße
Jo, unterschreibe ich so und schließe mich auch Peter und seinem Kommentar an. Das Basteln am Blog, am Design, an Funktionen ist für mich ein wesentlicher Teil des Hobbys Bloggen.
@Tommi: Das trifft auch auf mich zu. Ohne diese Seite des Bloggens wäre ich längst nicht mehr dabei.
Seltsamerweise spielt ein Rezipient hier keine Rolle.
@Gerhard: Ja, Mike lässt nicht einmal Kommentare zu. Ist’n Ding, nicht?
@Horst Schulte: Was beantwortest du gerade?
dachte, du meinst, dass der Autor der Zeilen (Mike) erst gar keine Kommentare zulässt. Offenbar ein Missverständnis.