Werde ich noch zum Frühaufsteher?

Avatar von Horst Schulte
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Das war eine Ausnahme, möchte ich festhalten. Heute bin ich nämlich ganz entgegen meiner Gewohnheiten um 7.00 Uhr in der Früh aufgestanden. Das wird sich nicht so schnell wiederholen. Ich hatte das Gefühl ausgeschlafen zu sein, was allerdings gar nicht sein konnte. Schließlich habe ich Lanz über Völkerrecht durchgestanden. Also war es so 1/2 1 Uhr.

Meine Frau hatte schon alle Fenster geöffnet und gut durchgelüftet. Ich dachte, das ist die Gelegenheit, zu einem frühen Ausflug zum See. Die Luft war noch herrlich frisch. Allerdings schien die Sonne schon als gäbs kein Morgen mehr. Ich packte meinen Rucksack (Kamera, Objektiv 200-600 plus eine Wasserflasche) Das waren an die drei Kilo. Für einen kurzen Trip an den See wohl etwas übertrieben. Nun, ich habe die Kamera eigentlich meistens dabei. Insofern.

Aber es wurde doch ziemlich schnell warm. Deshalb war ich froh, die Wasserflasche dabei zu haben. Den Zeitraum zum Einatmen der frischen Luft hatte ich etwas gedehnt, weil ich durch den Wald gegangen bin. Da merkt man auch morgens schon einige Grade Unterschied.

Gleich an der Spitze des Sees hatten sich die Schwäne breitgemacht, von denen ich kürzlich hier einige Fotos gezeigt hatte. Die Truppe ist immer noch vollzählig. Hab sie antreten lassen. Der Vater (nehme ich an) hatte mich seit meinem Eintreffen ununterbrochen im Auge. Er näherte sich dem Ufer, ob das ein Zeichen sein sollte? Nein. Es blieb alles friedlich. So konnte ich wieder ein paar Aufnahmen machen, von denen ich euch hier einige zeigen möchte.

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4 Kommentare

  1. Also die Heckenbraunelle (nie gehört!) hätte ich für einen Feldspatz gehalten!
    Schöne Fotos – und toll, dass du einen See in fußläufiger Nähe hast.

    Was das frühe Aufstehen angeht, fällt es mir nur am 1.Tag schwer, wenn es mal sein muss – das ist in meinem Leben nur an sehr heißen Tagen der Fall, wenn wir lieber morgens früh in den Garten fahren (20 Radminuten), um zu gießen, wenn die Temperaturen noch erträglich sind. Ab Tag 2 wache ich dann von selbst so früh auf und fühle mich voll ausgeschlafen.

    • Man kann sich m.E. leicht ans frühe Aufstehen gewöhnen, wenn man völlig frei in der Wahl der eigenen Schlaf- und Wachzeiten ist. Und sich halt hinlegt, wenn müde, egal welche Tageszeit. Da ich alleine wohne, ist das der Standard. Wenn ich vom Garten komme, lege ich mich meist aufs Sofa, weil einigermaßen erschöpft. Da nicke ich dann ein, was das Schlafdefizit der letzten Nacht nachholt. Irgendwann wache ich auf, gehe wieder an den PC und dann in die Küche, um mir was zu Essen zu machen – danach wieder aufs Sofa und irgendwann ins Bett, wenn ich merke, dass ich sonst da einschlafe (oder wieder aufwache, weil schon passiert). Ich wache dann sehr früh wieder auf… (manchmal zu früh zum aufstehen, aber ich muss ja auch nicht jeden Tag morgens gießen, dann schlaf ich irgendwann wieder ein und es kann 10 werden).

      Wenn ich so mitbekomme, was alles über „gesundes Schlafen“ geschrieben, gesagt, verfilmt wird, ist meine schwankende Praxis ziemlich „krank“. ABER: ich bin in meinen Wachzeiten nie müde, habe keinen „Smog“ im Kopf und auch sonst nichts, was als Folge inneffektiven / falschen Schlafens so genannt wird.