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Das Schreiben ist des Bloggers Lust

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Manche Diskussion im Web ficht mich nicht (mehr) an. Diese zum Beispiel nicht und die auch nicht.

Ich war schon so oft drauf und dran, den Blog einzustellen, dass ich mich diesbezüglich selbst schon nicht mehr ernst nehme. Es gibt weniger Kommentare und ja, ich persönlich glaube, dass der Social-Media-Hype darauf entscheidenden Einfluss nimmt.

Hier jedenfalls wird nicht viel kommentiert und die SM-Knöppe sind den Leser/innen auch die Mühe nicht wert.









Artikelautor: Horst Schulte

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Damals habe ich dieses schöne Hobby für mich entdeckt. Ich bin jetzt 66 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt in der schönen Stadt Bedburg, nicht weit von Köln entfernt. Das mit dem Schreiben ist zwar weniger geworden. Aber ab und zu schreibe ich hier und anderswo. Die sozialen Netzwerke haben die Welt verändert - nicht zum Guten!

14 Gedanken zu „Das Schreiben ist des Bloggers Lust“

  1. Öhm… hier wird nicht viel Kommentiert? Ist doch immer ne Menge los hier, nur du fehlst manchmal 😉

  2. Was sind SM-Köppe? Und ich kommentiere doch nur so wenig, weil ich nicht immer nur „Sehe ich auch so!“ drunter schreiben will!

  3. Andreas:
    Was sind SM-Köppe? Und ich kommentiere doch nur so wenig, weil ich nicht immer nur “Sehe ich auch so!” drunter schreiben will!

    Social Media Knöppe 😉 Du musst das „N“ schon mitnehmen 😉

  4. @Sven: Die Zahl der Kommentare ist schon stark zurück gegangen (natürlich in erster Linie wegen des Ausbleibens von JürgenHugo). Findest du, dass ich nicht diskussionsfreudig bin?

    @Andreas: SM-K(n)öppe – du weißt schon. Twitter, Google+ und so.

    @Rainer: Ich hatte gar nicht mitgekriegt, dass Vollmond ist. Wahrscheinlich liegt es daran.

    @Olli: Ich blogge, glaube ich, nicht nur der Kommentare wegen. Bei den großen Blogs wird zum Teil ja sogar mit dem Bloggen Geld verdient. Aber woran macht man fest, weshalb ein Blog überhaupt groß wird.

    Klar. Guter Content ist dabei entscheidend aber doch vielleicht auch ein bisschen das Interesse, auf das dieser stößt. Und dieses Interesse erweist sich ja auch durch die Anzahl von Kommentaren. Ich kenne Blogs, die haben keine besonders große Reichweite aber dafür sehr hohe Kommentarzahlen. Für mich heißt das, dass dieser Blog ausgesprochen unterhaltsam oder vielleicht auch informativ ist.

  5. Wenige Kommentare sind zwar schade, aber man sollte sich einfach Fragen weshalb man bloggt… nur der Kommentare wegen?

    Ich kann zwar nicht behaupten, das mir Kommentare völlig wurscht sind, aber solange das bloggen noch irgendwie Spass macht und mir noch Themen einfallen, werd ich weitermachen…

  6. Hallo @all,
    die Einstellung des Blogbetriebes würde ich vermeiden, da es auch meiner Ansicht nach einfach eine Tatsache ist, dass es weniger kommentiert wird. In einigen Blogs etwas mehr als in den anderen, aber im Grossen und Ganzen ist das Kommentarwachstum nicht vorhanden. Wenn ich es richtig einschätze, hängt es damit zusammen, dass in der ToDo-Liste eines Bloggers zig neue Aufgaben zu finden sind.

    Falls jemand auf allen bekannten Social Networks tagtäglich aktiv sein möchte, hat höchstwahrscheinlich keine Zeit mehr, auf anderen Blogs mitzureden. Das eigene Blog will ja nicht vernachlässigt werden. Man könnte lösungstechnisch versuchen, weniger zu bloggen, dafür aber mehr als Kommentator aufzutreten. Bringt es mehr!? Es gibt mal wieder einen Haufen von zu berücksichtigenden Faktoren im Blogger-Alltag.

    Bzgl. der Social Media Buttons, so ist man sich ja auch nicht ganz einig. Der Eine drückt auf den Knopf nur bei einem lesenswerten Artikel, der Andere drückt allein schon, weil es ein neuer Blogartikel ist. Horst!? Ich bin dafür, dass wir unsere Blogs trotz G+, Facebook, Twitter und allen anderen Networks weiterhin nach unseren zeitlichen/anderen Möglichkeiten betreiben. Wenn ein Blog wegen der Vernachlässigung durch Social Networks kurz vor dem Untergang ist, wäre es doch sehr schade ;-(.

  7. Bleibt die unerledigte Frage, wozu überhaupt? Das eine und das andere? blog und Kommentar, Zustimmung oder Ablehnung… wozu eigentlich das alles?

    Ohne Auseinandersetzung keine Übereinkunft! Klar, dass da keine Alternativen bleiben…

  8. @Alex L: Es geht immer rauf und runter mit der Motivation. Und da ist es ja gut, dass man klare „Feindbilder“ hat. Aber bei manchen SM mach ich ja auch mit.

    @Marc: Da ist was dran. Gelesen und darüber gebloggt heißt ja nix anderes. So bin ich, ein Blogger ohne Prinzipien. ^^

    @Sven: Findest du, ich sollte meine Meinung besser vertreten? Obwohl es hier oft Themen gibt, die schon kontrovers sind, gibt es verhältnismäßig wenig Streit.

    @Franz Wanner: Ja, im Grunde geht es den Bloggern oft um den Meinungsaustausch mit anderen – oft aber auch darum, dem Affen Zucker zu geben. Wo man selbst der Affe ist – versteht sich. Ist ja schön, wenn man über alles schreiben kann und sich letztlich nicht um Einschaltquoten und Werbeeinnahmen scheren zu müssen. ^^

  9. „Meinungsaustausch“ ist ein lustiges Wort. „Tauscht“ man da wirklich zeitweise eine Meinung gegen eine andere? Und dann wieder zurück?
    Oder läuft das wie beim Poesiealbum, dass man eigentlich eher so vor sich hin sammelt…?

    Sinn machen nur die Unterschiede, weil die sind eigentlich eine Herausforderung. Wer die nicht aufgreift, versagt sich die Selbstbestätigung. Und wer sich selber nicht wichtig nimmt, darf nicht hoffen, dass andere das tun.

  10. @Franz Wanner: Ach, es gibt leider viel zu viele Leute, die sich zu wichtig nehmen. Das mit dem Meinungsaustausch hat bei mir übrigens immer funktioniert: Ich gehe mit meiner Meinung zu meinem Chef und komm mit seiner wieder raus. Das ist Meinungsaustausch.

  11. hat bei mir noch nie funktioniert. Hatte ich eine andere vielleicht…
    aber freu dich doch: hatte der Chef dann ja deine vorige…

    Und „wichtig“ ist eine Sache des Bezugspunkts.
    (Gemessen an einem Ziel, könnte man Unterschiede feststellen. Ohne Ziel stellt man nur den Grad der Lästigkeit bei absoluter Bedeutungslosigkeit fest)

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