Julia Ruhs Ansichten passten dem NDR nicht ins „Konzept“

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In einer interessanten Reportage des Spiegel ($) wird der Eklat um die Behandlung von Julia Ruhs durch den NDR detailreich beschrieben. Ruhs wurde, so viel steht nach der Lektüre des Beitrages fest, auf Druck des nicht nur dort dominierenden grün-linken Personals gecancelt. Gut, das wussten wir längst. Ein weiterer Beleg dafür, welche Umgangsformen in diesem Land für bestimmte Denkrichtungen üblich sind.

Die freie Meinungsäußerung ist nicht nur gefährdet durch die bekannt gewordenen, für mich echt merkwürdigen Meldestellen für eifrige Denunzianten. Immerhin wird laut Aussage des hessischen Innenministers die dortige Meldestelle gegen Hetze auf Fälle innerhalb Hessens reduziert. Fragt sich nur, wie viel Aufwand es mit sich bringt, vor weiteren Maßnahmen erst mal mühsam die Herkunft des »Hetzers« zu bestimmen. Mit dem möglichen Ergebnis, dass diese Vorarbeit für die Katz gewesen ist.

Im April 2025 schreckt eine Studie die Führungsspitze der ARD auf, wonach sich nur 44 Prozent der Zuschauer im Programm repräsentiert fühlen. Es ist ein niederschmetterndes Ergebnis für die neun ARD-Anstalten, die für sich in Anspruch nehmen, nicht nur für Akademiker in München-Schwabing oder Hamburg-Eppendorf zu senden, sondern auch für den Metzgergesellen in Icking und den Dachdecker in Pinneberg. »Dass wir es schaffen, ein breites Spektrum an Perspektiven ins Programm zu bringen, ist für uns existenziell«, sagt Stefan Brandenburg, der Chefredakteur des WDR.

Die so sichtbar gemachte Hochnäsigkeit solcher Grundüberlegungen ist wenig dazu geeignet, abtrünnige ehemalige Zuschauer zurückzugewinnen.

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