Trumps Spott über Tote – und die Feigheit der Mitläufer

Donald Trump verspottet den getöteten Regisseur Rob Reiner und erntet selbst aus den eigenen Reihen Empörung. Seine Kaltschnäuzigkeit zeigt, wie gefährlich Spott wird, wenn Macht ihn trägt – und wie wenig Anstand in der politischen Bühne noch zählt.

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trumpspott und stille
trumpspott und stille

US-Präsident Trump hat wieder einmal zugeschlagen – verbal, versteht sich. Kaum war die Nachricht vom gewaltsamen Tod des Regisseurs Rob Reiner bekannt, fand er nichts Besseres, als öffentlich darüber zu spekulieren, ob dessen Trump-Kritik etwas mit seinem Ende zu tun habe. Der schadenfrohe Unterton war unüberhörbar – und selbst eingefleischte Republikaner verzogen das Gesicht.

US-Präsident Donald Trump hat mit einem Kommentar zum gewaltsamen Tod des Regisseurs Rob Reiner und dessen Ehefrau für Empörung gesorgt. Trump spekulierte, Reiners Tod hänge mit dessen Trump-Kritik zusammen – und erntete dafür scharfe Kritik, auch aus der eigenen Partei.

Quelle

Man muss schon eine seltsame Mischung aus Selbstverliebtheit und Rücksichtslosigkeit in sich tragen, um das Leid anderer als Bühne für die eigene Eitelkeit zu nutzen. Trump beherrscht dieses Metier perfekt – ein Mann, der aus dem Zynismus eine Kunstform gemacht hat.

Trumps Reaktion zeigt, wohin enthemmte Selbstgerechtigkeit führt, wenn sie Staatsmacht in den Händen hält. Der Ton ist nicht mehr bloß roh, er ist entmenschlicht – und das Publikum klatscht trotzdem.


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