Was macht das mit einer Gesellschaft?

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Zusammenfassend argu­men­tiert die Kölner Stadtverwaltung, dass sie in die­sem Fall kei­nen Ermessensspielraum habe, son­dern ledig­lich die Bundesgesetze zur Sozialsicherung und zum Familienrecht vollziehe.

Dass Deutschland die­ser Familie in so „groß­zü­gi­ger Art und Weise” hilft, ist also gedeckt durch Bundesgesetze und Familienrecht. Finde ich toll. Rechtsstaat halt. Die Medien spü­len ande­re Beispiele an die Öffentlichkeit. Mit dem zu erwar­ten­den Resultat. 

Ich habe über die­sen „Einzelfall” viel gele­sen. Trotzdem kann ich beim bes­ten Willen aus der Versicherung der Kölner Stadtverwaltung nicht ent­neh­men, dass die zustän­di­gen Stellen ver­ant­wor­tungs­be­wusst gehan­delt hät­ten. Und das seit über 20 Jahren. Hallo?! 

Da müs­sen Köpfe rol­len. Aber schnell. Oberbürgermeister Burmester will eine Kommission bil­den eine inter­ne Prüfung des Falls Marko M. anord­nen. Wie sagt man so schön: Lieber spät als gar nicht.

Und wir wun­dern uns über die wach­sen­de Akzeptanz der AfD in Teilen der Bevölkerung. Was für ein Bullshit.

4 Kommentare

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  1. Dann müs­sen sie sich beei­len. Bosnien ist EU-Beitrittskandidat. Viel Zeit haben sie nicht mehr.
    Warum wen­det NRW oder Köln nicht schlicht das Strafrecht an? Weil ihre Knäste voll sind mir armen Leuten, die die Verkehrsbetriebe und die GEZ nicht zah­len können.

    Warum regt sich in Köln (jen­seits vom Klüngel) kei­ner über eine nahe­zu selbst­ge­wähl­te, poli­ti­sche und wirt­schaft­li­che Elite auf, die das gan­ze Land aus­plün­dert und sich das gestoh­le­ne Vermögen im Ausland ver­gol­den lässt?
    Wie vie­le Archive (nebst Straßenzügen) müs­sen noch ein­stür­zen, damit sich da was in die rich­ti­ge Richtung bewegt?

    „Et hätt noch emmer joot jejange.“

    Offenbar hat man Berlin als Idol. Das man sich mit Düsseldorf etwas schwer tut, mag lokal­pa­tridio­tisch ver­ständ­lich sein, jedoch ist D die ein­zi­ge Stadt im Land, die noch über eige­nes Geld verfügt. 

    Na – denne! 

    Mussolinis Definition vom Faschismus war im Übrigen die Verschmelzung von Politik und Wirtschaft. Man soll­te mal sei­ne Verwandtschaft dazu befra­gen. Z. B. die Chefin von Italien.

  2. Stell Dir vor, Du hät­test einen gro­ßen Haufen Müll, der run­ter muss. Du sagst: „Ok. Ich neh­me jetzt nur die Joghurtbecher.”
    In Deiner Plastiktonne ist aber kein Platz mehr. Du sagst: „OK. Ich schmei­ße die in die Tonne vom Nachbarn.”
    In die Tonne vom Nachbarn passt noch genau ein hal­ber Joghurtbecher. Was machst Du? Und was pas­siert mit dem rest­li­chen Müll?

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