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Politik

Hat die SPD sich die Misere allein zuzuschreiben? Sie kriegt dabei Hilfe von allen Seiten.

Nach all dem SPD – Bashing und Abgesang auf die Partei, das auch den letzten die Lust genommen haben dürfte, bei diesem Verein noch mitzumachen, kommen jetzt kluge Leute um die Ecke und beanstanden die Sicherheit des Online-Votings zu den Vorstandswahlen. Dabei hat sich ungefähr 40% aller SPD Mitglieder (180.000 / 420.000) dafür angemeldet.

Christopher Lauer, Ex-Pirat und danach Dreijahresmitglied der SPD, veröffentlicht die Sicherheitsbedenken und andere setzen sich drauf. Eigentlich scheint keiner so richtig zu wissen, ob die Pannen der verwendeten Software nicht inzwischen behoben wurden. Schließlich haben die Schweizer diese schon vor Monaten publik gemacht.

Und als ob die Partei nicht schon genug gepiesackt worden wäre, genießen all die, denen ihr Untergang gar nicht schnell genug gehen kann, die neue Gelegenheit auf ihr herumzuhacken.

Lauer hat 3 Jahre in der Partei „mitgemacht“. Dass er das Thema jetzt hochzieht und sich derart illoyal zeigt, hat bestimmt was damit zu tun, dass er und seine Piratenallüren in der SPD nicht geschätzt wurden.

Eigentlich könnte es mir ja egal sein; ich wähle die Leute, die sich immer noch als Sozialdemokraten bezeichnen, sowieso nicht mehr.

Für die SPD läuft es wirklich sehr schlecht. Erst haste kein Glück und dann kommt auch noch Pech dazu.

Von Horst Schulte

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Damals habe ich dieses schöne Hobby für mich entdeckt. Ich bin jetzt 65 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt in der schönen Stadt Bedburg, nicht weit von Köln entfernt. Das mit dem Schreiben ist zwar weniger geworden. Aber ab und zu schreibe ich hier und anderswo. Die sozialen Netzwerke haben die Welt verändert - nicht zum Guten!

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