Gesellschaft   ·  2 Min.

In Dresden wird ohne Maske protestiert und woanders werden Klagen gegen die Corona-Maßnahmen vorbereitet.

Was könnte man denen antun, die trotz der langsam sichtbar werdenden Wirkung ihrer scheiß Corona-Proteste auch weiterhin so tun, als wüssten sie es besser? Corona-Diktatur, Einschränkung der Meinungsfreiheit, Berufsverbote. Plärrt noch ein bisschen weiter, ihr Idioten.

Ich hielte es für angemessen, ihre Personalien festzustellen und wenigstens einige von denen – wenigstens die federführenden – im Bedarfsfall als Corona-Patient in eine der beiden Unikliniken zu einzuliefern, deren Intensivstationen in dem einem Fall überfüllt und im anderen Fall kurz davor sind.

Mit anderen Worten, diesen Leute sollte verdammt nochmal keine medizinische Behandlung zuteil werden, sofern sie auch schwer am Virus erkranken sollten. Sie werden das mit der bekannten Nonchalance quittieren und ganz sicher bestreiten, je Gefahr zu laufen, in diese Lage zu kommen. Traumtänzer wie die tun das nun mal.

Diese Leute sind in ihrer verblendeten Besserwisserei noch nicht einmal jetzt dazu in der Lage, unser aller Wirklichkeit (hier und weltweit), richtig einzuschätzen. Was mögen Ärzte und Krankenpfleger denken, wenn sie jetzt Tag für Tag um das Leben von Covid-Patienten kämpfen und mit diesem Müll konfrontiert werden, den diese Querdenker-Idioten verzapfen?

Sie leben immer noch in ihrer eigenen Welt. Mit ihrer selbstgewählten Beschränkung haben sie aus meiner Sicht ihr Recht auf medizinische Hilfe, falls es sie erwischen wird, verspielt.


Das, was ich hier geschrieben habe, ist genau die Art von Aggression, zu deren Bekämpfung der Psychiater Dr. Manfred Lütz empfiehlt, quasi also dem großen Ganzen zuliebe, auf die Polarisierung von Meinungen im Land einzuwirken. Und zwar dergestalt, in dem man die eigenen Aggressionen zurücknimmt und sich einer anderen Sprache befleißigt. Mir scheint das kein Konzept zu sein, das tragfähig ist. Für mich kommts nicht mehr in Frage. Idioten verstehen nur Tacheles.

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Horst Schulte
Artikelautor: Horst Schulte

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Damals habe ich dieses schöne Hobby für mich entdeckt. Ich bin jetzt 66 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt in der schönen Stadt Bedburg, nicht weit von Köln entfernt. Das mit dem Schreiben ist zwar weniger geworden. Aber ab und zu schreibe ich hier und anderswo. Die sozialen Netzwerke haben die Welt verändert - nicht zum Guten!

8 Gedanken zu „In Dresden wird ohne Maske protestiert und woanders werden Klagen gegen die Corona-Maßnahmen vorbereitet.“

  1. Ein «Journalist» spricht gerade im Presseclub davon, dass die Bevölkerung sich hingehalten und vertröstet fühlen würde. Ich frage mich, warum solche Menschen eigentlich studiert haben. Genützt hat es nix.

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  2. Na, er hat wohl immerhin gelernt, dass man nur von sich auf alle anderen zu schließen braucht, um allgemeine Wahrheiten aussprechen zu können.
    Manchmal geht Journalismus ganz einfach.

    Es kann natürlich aber auch sein, dass der Mann schnell mal innerhalb eines Tages so um die 25.000 Bürger bundesweit nach wissenschaftlichen Kriterien repräsentativ befragt hat…

    Wissen aus Recherche oder aus gesicherten Quellen jedenfalls braucht man als Journalist heute nicht mehr. Einfach die persönliche Meinung ins Mikrofon sagen zu können reicht aus. Es ist genug Wahrheit, wenn es sich wahr anfühlt. Dann nimmt man auch die Leser bzw. Zuschauer emotional mit.

    Ich gucke seit Jahren keinen Presseclub mehr.

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  3. Vermutlich liegt es daran, dass die persönliche Ideologie eine übergeordnete Rolle spielt. Es wird nicht in alternativen Lösungen gedacht und diskutiert, sondern zunächst einmal gilt es, die eigene Position (egal, wie sie ist) hinauszuposaunen und von vornherein zu verhindern, dass sie unter Druck kommt.

    So gar nix mehr zu gucken, ist vielleicht auch nicht die beste Lösung. Eigentlich will ich schon gern wissen, wie andere über bestimmte Dinge denken. Wie soll ich das sonst erfahren. Gerade habe ich einen kurzen Teil des Indubio-Podcastes gehört. Mir kam so die Galle hoch, dass ich nach 15 Minuten abgeschaltet habe. Gäste waren heute Erika Steinbach und Boris Reitschuster. Unzumutbar dieses Gequatsche. Und die kriegen dafür noch Zustimmung. Es ist zum Verzweifeln.

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  4. «Für mich kommts nicht mehr in Frage. Idioten verstehen nur Tacheles.»

    Für mich auch. Dieses ganze ruhige Argumentieren bringt nichts mehr bei manchen Zeitgenossen. Da hilft nur Rabulistik, Sarkasmus und Gestänkere, so schade das ist. Anders verstehen diese Gesellen es nicht. Oder sich über sie lustig machen, das scheint ihnen auch nicht zu gefallen. Wenn es gar nicht mehr anders geht, kann man noch zu der Strategie greifen, sie sinnlos zu beschäftigen (mache ich bei Zeit Online gerne bei den Volldeppen – natürlich nur so, dass ich noch durch die Moderation komme). Dann stelle ich Fragen wie «Haben Sie dafür Belege?» oder sowas. Die schreiben sich dann den Wolf und ich komme mit der nächsten plumpen Frage um die Ecke. Genauso, wie die es auch bei anderen machen.

    Ganz ehrlich – mir reicht’s mit solchen Irren.

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