Wenn Hacker ihre Opfer finden / 70 Kommunen in NRW im Moment ohne IT

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70 Kommunen sind in NRW durch einen Hackerangriff lahmgelegt – seit Montag dieser Woche. Es geht dort nichts mehr. Die „Aktuelle Stunde“ des WDR berichtete nicht nur einmalig über diesen Fall.

Interessant ist, welche Experten sich zu diesem neuen Fall zu Wort melden. Sofort wird wieder das Bild der schlimmsten Wüste der Moderne, also Deutschland, bemüht. Irgendwie hatte Eric Flügge schon recht, als er diesen, bei Lichte gesehen, gar nicht witzigen, kleinen Aufsatz im Kölner Stadt-Anzeiger schrieb (s. Screenshot)

Als ob solche Dinge bloß hier passieren würden. Wenn ich das so sage, heißt das ja nicht, dass nicht vieles besser laufen könnte. Gerade, wenn man bedenkt, dass im Moment in diesen Kommunen keine Todesfälle, keine Hochzeiten, keine Ummeldungen oder etwas anderes bearbeitet werden können.

Wie kommt ein Trojaner nur auf die Rechner der armen Wichte, die in ihrer Unachtsamkeit aus Ausgangspunkt ausgemacht werden? Diejenigen, die so etwas in den Raum stellen, sollten vielleicht in erster Linie ihrem Spamfilter dankbar dafür sein, dass ihnen das bisher nicht passiert ist.

Wer viel mit normalen Menschen via E-Mail kommuniziert, kann halt auch ein Einfallstor sein und für solche verheerenden Cyberangriffe ein leichtes Opfer werden. Denn dort greifen die verhältnismäßig einfach zu befolgenden Hinweise der Fachleute nicht immer wie im privaten Bereich. Da geht’s um Kundennähe und Schnelligkeit.

Cyber-Angriff: MVG hat Notfall-Homepage online geschaltet

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