
Schnell noch ein paar Reels mit diesen ewig jungen, makellos hübschen Frauen, frisch gerendert aus den Traumfabriken der KI. Gesichter ohne Geschichte, Körper ohne Gravitation. Dazu ein paar groovige KI-Tracks von Spotify – algorithmisch passgenau auf meine Restaufmerksamkeit zugeschnitten. Herz, was willst du mehr?
Danach ein paar Videokommentare, Pod- und Videocasts zu den neuesten Ausfällen des Orangenen. Empörung in Endlosschleife, professionell aufbereitet, jederzeit abrufbar. Irgendwas brennt immer, irgendwer ruft immer »Skandal!«.
Und ehe man sich versieht, ist der Tag vorbei. Die Zeit verflossen, der Kopf voll, der Sinn leicht benebelt. Aber hey – bestens beschäftigt. Fast so etwas wie dabei gewesen.
Wie wahr! Wie wahr!
Hier noch eine Variante: Das Gute und das Bessere sind sich feind
Das meint übrigens die KI:
Der Satz »Das Gute und das Bessere sind sich feind«
ist eine Abwandlung des bekannten Sprichworts »Das Bessere ist der Feind des Guten«, das besagt, dass der Drang nach Perfektion (dem Besseren) oft dazu führt, dass bereits etwas Gutes unvollendet bleibt oder gar zerstört wird, weil man sich nicht mit dem Erreichten zufriedengibt und dadurch in eine Spirale des Scheiterns gerät oder den Fortschritt blockiert. Es warnt davor, dass das Streben nach dem Ideal das bereits Gute verhindern kann, und wird oft mit Voltaire oder Shakespeare in Verbindung gebracht.
@Fred Lang: Nach fest kommt lose. 🙂
Bei den Beinen musste ich schauen, ob das auch so stimmt.
Mittlerweile fluten Videos von Begegnungen in der Savanne Youtube. Wenn man nicht alte Videos kennt, hält man das meiste wohl für echt. Für mich schon etwas ärgerlich.
@Gerhard: Das ist es, einfach ärgerlich.
@Horst Schulte: Jeder, der ein bisschen Ki kann, produziert sich da. A complete mess.
Wohin die Entwicklung generell führt?
in Tokio 2001 amüsierte ich mich über ALL die Leute, die durch die Bank auf ein kleines Viereck schauten. Durch die Bank!
Die hätten kaum bemerkt, wenn ein paar Meter neben ihnen etwas passiert. Und die meisten hatten da wohl schon mehr als ein Handy!
Ich als Dinosaurier hatte da noch keines, das änderte sich erst wenige Jahre später.
@Gerhard: Die Nutzung entwickelt sich exponentiell. Es ist vielleicht ähnlich wie bei anderen neuen Technologien, nur die Zahl derer, die mit KI hantieren, wächst viel schneller. Die Nebenwirkungen sind halt noch sehr unklar. Die Verantwortungslosigkeit allein durch die Verschwendung von Energie für das Thema lässt einige Rückschlüsse auf unser menschliche Vernunft zu.