Im heutigen WP-Letter findet sich ein Link zum Artikel von Thomas Zwirner. Er beschreibt darin ein noch ziemlich frisches (inoffizielles) Plug-in namens „Desktop Mode„. Die Begeisterung kann ich verstehen. Der Desktop von WordPress, der sich laut Thomas seit 2012 nicht groß verändert hat, erstrahlt nunmehr in neuem Glanz.


Was genau der Desktop Mode tut, finde ich etwas schwer zu beschreiben. Zum Glück hat Thomas Zwirner sich um eine Bildschirmaufnahme bemüht. Grundsätzlich würde ich das Ganze so zusammenfassen, dass WordPress in diesem Modus mehrere Fenster innerhalb eines Browserfensters anzeigt, in denen sich verschiedene Ansichten der Admin-Oberfläche gleichzeitig betrachten lassen.
WP-Letter
Natürlich kann ich mir, wie Thomas schreibt, gut vorstellen, dass diese Möglichkeiten etwas für den Core von WordPress sein könnten. Allerdings: Ich erinnere an die große Ablehnung des Gutenberg-Editors und war damals einigermaßen irritiert darüber, wie (eigenartigerweise) gerade Blogger, die doch mit Technik im weiteren Sinne zu tun haben, sich so verschlossen, ja feindselig geben können. In den Bewertungen des Plug-ins sieht man diese Einstellung noch bis heute:

Natürlich habe ich sofort nach dem Frühstück, das neue Plug-in der beiden Automattic-Entwickler Daniel López und Roberto Aranda installiert und war gleich sehr angetan von der neuen Optik und dem Komfort, der bereits in dieser frühen Phase erreicht wurde.
Aber ich bin angesichts der Erfahrungen mit dem geneigten WordPress-Publikum, das bekanntlich immer bereit ist, zu kritisieren und kleinlich zu meckern, Widerspruch zu erhalten und die Erklärung, wie sinnlos und ohne Mehrwert solche Entwicklungen doch sind.



Download-Link Desktop-Mode PlugIn
Update: Ich habe noch schnell zwei Widgets (zu Testzwecken) hinzugefügt – via ChatGPT.
Das sieht spannend aus. Werde ich mir auf einem Testsystem mal anschauen.
@Tommi: Bin gespannt, ob es dir gefällt.
Interessante Entwicklung. Sehe das ebenso als potenziellen Kandidaten für den Kern.
Ohne Deinen Beitrag wäre das an mir vorbeigegangen. Danke.
@Patrick Jobst: Gern 🙂
Auf die Gefahr hin, nicht ganz verstanden zu haben, um was es eigentlich geht, fällt mir dazu spontan ein, dass ich bisher oft mehrere Browsertabs geöffnet habe, wenn ich z.B. Beitragseditor und Mediathek gleichzeitig im Zugriff haben wollte.
Das würde sich mit diesem Desktop-Modus wohl erübrigen. Ich würde einfach zwei Fenster im Adminbereich öffnen.
@Boris: Bisher habe ich das (natürlich) auch so gemacht. Wenn ich mir ansehe, wie schnell ich jetzt an die Codes von PlugIns herankomme (ein Beispiel) scheint mir die neue Lösung interessant zu sein.