Grippe oder Trump? Beides macht krank.

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Wer hier regelmäßig mitliest, hat vermutlich bemerkt: Die Motivation ist im Keller, die Laune unter der Erde. Ich bringe es nicht mehr fertig, über diesen weltweiten Scheißhaufen zu schreiben, den wir als »aktuelle Ereignisse« einordnen.

Virus oder Bakterie Trump
Virus oder Bakterie Trump

Vielleicht liegt’s an der Grippe, die meine Frau und mich seit über zwei Wochen malträtiert – ein charmanter Hinweis darauf übrigens, dass Rekonvaleszenz mit über 70 etwa so rasant verläuft wie die Verkehrswende in Deutschland.

Allerdings ist die körperliche Misere nur die halbe Wahrheit. Die andere Hälfte trägt einen Namen, den man eigentlich in Quarantäne stecken müsste: Donald Trump. Dieses politische Pathogen ist ganzjährig aktiv, hochansteckend und resistent gegen jede Form von Vernunft. Eine Impfung? Fehlanzeige. Stattdessen gibt’s tägliche Booster-Shots aus Lügen, Narzissmus und kollektiver Verblödung – direkt ins Gehirn der Menschheit gespritzt.

Manche Blogger haben sich eine strikte Trump-Diät verordnet. Totale Nachrichtenabstinenz. Keine Erwähnung, kein Klick, keine Silbe. Eine bewundernswerte Strategie der geistigen Selbstverteidigung. Ich selbst schwanke zwischen Neid und der Erkenntnis, dass Ignoranz zwar Glück bedeuten mag, aber leider auch das Ende des kritischen Denkens. Also schleppe ich mich weiter durch diesen Irrsinn, huste mich durch die Tage und frage mich: Wer infiziert hier eigentlich wen?


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5 Gedanken zu „Grippe oder Trump? Beides macht krank.“

  1. Gute Besserung von einem Leidensgenossen. Ich versuche es momentan erneut mit meinem Motto:

    Das Leben ist viel zu wichtig, um es ernst zu nehmen.

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