Zusammenleben

Andrea Bocelli

Wenn unsere Sinne nicht ausreichen

Die kreativsten und berührendsten Ideen, die durch die Corona-Pandemie entstanden sind, waren Initiativen einzelner Menschen. Wie zum Beispiel das abendliche, gemeinsame Singen an geöffneten Fenstern Bergamos oder anderen Städten Norditaliens. Ich glaube, dass solche Aktionen, die unsere Sinne erreichten, die Gefahr für uns alle begreiflich gemacht haben, die dieses Virus in unser Leben gebracht hat. Ich will nicht kritisieren, was sich da während der Epidemie entwickelt hat, auch wenn der Zusammenhang medialer und kommerzieller Interessen unübersehbar ist. Es scheint so, als bekomme jede Katastrophe ihr Lied. Immerhin helfen Spendenaktionen, die zum Teil daraus erwachsen, Menschen in Not. Und vielen Menschen, die sich von den Ideen anderer, wenn auch nur für kurze Zeit ablenken lassen, ist schließlich auch geholfen. Wir brauchen das! Mailänder-Dom fast menschenlos Ich habe mir gestern das »Osterkonzert« von Andrea Bocelli im und vor dem Mailänder-Dom angesehen. Seit Ostersonntag wurde das Video über 33 Mio. mal angeklickt, ca. … Artikel lesen