Gesellschaft   ·  2 Min.

Kein absichtliches Husten ins Gesicht von Polizeibeamten?

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Ob ein Pandemierat oder die Einbeziehung unserer Parlamente tatsächlich etwas an der rasanten Ausbreitung des Virus verändert hätten? Gut, wir streiten lieber weiter darüber, ob es überhaupt eine zweite Welle gibt!

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Dass viele Politiker in dieser Krise ihre Chance sehen, persönliche Profilierung zu betreiben und damit einhergehend Kritik an den Entscheidungen der Regierung üben, ist in meinen Augen ekelhaft. Vor allem, weil es den Aufgaben, die Politiker in diesen schweren Zeiten hätten, überhaupt nicht gerecht wird. Seltsames Demokratieverständnis, nicht wahr?!

Tja, andere mögen dies für ihr gutes Recht halten und in diesem Kontext demokratische Spielregeln für ihre Positionen reklamieren.

Aber in diesem Stadium der Pandemie wäre aus meiner Sicht vor allem so etwas wie Verantwortungsbewusstsein mehr als angemessen.

Ob Wolfgang Kubicki als Bundestagsvize, AfD-Brandner oder die Grünen Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Katrin Göring-Eckart, sie alle haben die Patentrezepte.

Dass Deutschland in dieser Pandemie falsch aufgestellt sei, sagen alle Oppositionsparteien. Sie alle erbringen, notfalls ungefragt, ihre Beiträge zur allgemeinen Kakophonie. Dabei wäre es genau das, was wir gerade nicht brauchen. Stattdessen sollten alle verantwortungsbewussten Parteien in dieser Phase an einem Strang ziehen und die Maßnahmen der Regierung weiterhin unterstützen. Der Tag einer „Abrechnung“ wird schon irgendwann kommen.

Was uns bevorsteht, wenn bald die Grünen in eine Regierung mit der Union eintreten, wird durch Aussagen deutlich, die Göring-Eckhardt heute im „Berlin direkt“ getätigt hat. Oh, mein Gott…

Ob ein Pandemierat oder die Einbeziehung der Parlamente an der „Akzeptanz der Bevölkerung“ etwas an der momentanen Lage geändert hätten? Gäbe es zum Beispiel die Arschlöcher nicht, die sich einen Dreck um Befindlichkeiten anderer Menschen scheren und Polizisten, die ihre Arbeit machen, frech ins Gesicht husten und spucken?

Es wäre doch eine lohnende Aufgabe für so vernunftbegabte Verantwortungsträger wie Frau Göring-Eckardt, solchen Menschen im direkten Kontakt zu begegnen und ihnen Manieren beizubringen. Vielleicht könnte sie sich zuvor vom gerade konstituierten Pandemierat erfolgversprechende Maßnahmen vorschlagen lassen? Die Damen und Herren Querdenker und ihre Gesinnungsgenossen werden gewiss volles Verständnis für ihr Ansinnen aufbringen.

Frau Göring-Eckardt kritisierte auch, dass die paar zehntausend Schulen im Bundesgebiet in der Zeit von Mai bis jetzt noch nicht mit Lüftungsanlagen ausgestattet wurden. Das sagt sie in einem Land, in dem der Bau eines Flughafens länger als ein Jahrzehnt dauert. Von den Kosten gar nicht zu reden.

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Artikelautor: Horst Schulte

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Damals habe ich dieses schöne Hobby für mich entdeckt. Ich bin jetzt 66 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt in der schönen Stadt Bedburg, nicht weit von Köln entfernt. Das mit dem Schreiben ist zwar weniger geworden. Aber ab und zu schreibe ich hier und anderswo. Die sozialen Netzwerke haben die Welt verändert - nicht zum Guten!

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