Polizei

Journalisten im Einsatz

Ein Polizist hat einen Journalisten geschlagen. Mit dem Stock. Auweia. Die Pressefreiheit ist in Gefahr. Aufstand, Geschrei, Rücktrittsforderungen gegen den Innenminister. Die SPD wieder vorn dabei, wenn es um die Kritik an der NRW-Regierung geht. Ich sage nur: »Jäger«. Ob sich einer dieser Journalisten mal Gedanken darüber machen könnte, wie sich Polizisten in diesem Land fühlen, die jeder Idiot anmachen und – scheinbar auch ganz selbstverständlich – angreifen darf? Wo bitte sind die Solidaritätsadressen für Polizisten, wenn wieder welche verletzt wurden? Sie bleiben aus und »die Journalisten« bemühen sich in solchen Fällen fast krampfhaft darum, die Verletzungen von Polizisten zu relativieren. War doch alles gar nicht so schlimm. Manche bebildern das sogar, in dem sie die betroffenen Polizisten darstellen wie unfaire Fußballspieler, die sich nach einem Foul erst noch überlegen müssen, ob sie zu Boden gehen. Wenn es gegen Polizisten und ihre (angeblich) latenten Rassismus, wahlweise auch mal um Homophobie … Artikel lesen

Polizeigewalt gegen Europa-Abgeordnete

Neun gegen Zwei. Wenn die Neun dann auch noch Polizisten sind und Zwei sind schwarze junge Männer kann es doch nur Rassismus sein. Die Art von Rassismus über die wir gerade so viel reden. Er muss für alle dokumentiert, also fotografiert werden.