Gesellschaft

An diesem Wochenende spielen Eritreer mit unserer Polizei ein gewalttätiges Katz-und-Maus–Spiel

Die Polizei hat zunehmend Probleme damit, das an sie übertragene Gewaltmonopol, wirksam umzusetzen.

∼ 5 Min. Lesezeit

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An diesem Wochenende sind es nicht libanesische oder syrische Clans, sondern Leute aus Eritrea, die sich auf unseren Straßen mit Gewalt bekämpfen und in der Umgebung ihrer gegeneinander gerichteten Scharmützel gegen unsere Polizei gewalttätig wurden. Mehr als 20 Polizisten wurden bisher verletzt. Die gleiche Veranstaltung hat es im vergangenen Jahr bereits einmal gegeben. Auch damals gab es Gewalt auf unseren Straßen. Unsere Polizei schafft es nicht mehr, den Exzessen Einhalt zu gebieten. Stattdessen weicht sie zurück und wird von gewissen politischen Parteien dafür gefeiert, dass sie deeskalierend wirke.

Der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) hatte am Freitag zwei Beschwerden der Stadt Gießen gegen das Eritrea-Festival des Vereins Zentralrat der Eritreer in Deutschland zurückgewiesen.
[…]
Das Festival war auch mit Blick auf gewaltsame Proteste bei der Vorgänger-Veranstaltung im vorigen Sommer vom Gießener Ordnungsamt untersagt worden. Eine Sprecherin der Stadt sagte zur Gerichtsentscheidung: „Wir bedauern die Beschlüsse des VGH, werden aber keine weiteren rechtlichen Schritte mehr einleiten. Gemeinsam mit der Polizei legen wir jetzt den vollen Fokus auf die Gewährleistung der Sicherheit rund um die Veranstaltung.“

Quelle: Tagesschau

Wir lernen dazu, unsere Erfahrungen mit derlei archaischen Auswüchsen wachsen. Die Wut wächst, meine jedenfalls. Ich verstehe nicht, wenn vor allem die, die sich immer noch für ungezügelte Migration einsetzen, auf derartige Vorkommnisse entweder gar nicht, nur mit größter Zurückhaltung oder entschuldigenden Phrasen reagieren. Ob sich wirklich nur alte, weiße Männer über diese Scheiße aufregen?

Vor allem bin ich wütend auf mich selbst. Wie selbstgerecht und naiv war ich, dass ich solche Auswüchse der Migration so vieler Menschen aus anderen Kulturen für unmöglich gehalten hatte?

Und jetzt? Wir machen weiter, holen immer mehr Migranten ins Land und finden keine halbwegs funktionierende Antwort auf die Entwicklung. Unsere Polizei wird von Linken dafür gelobt, dass sie deeskalierend wirke. So war es in den Fällen von Castrop-Rauxel und Essen. Eigene „Verluste“ wurden beklagt, aber die Zurückhaltung gegenüber einer nicht nur scheinbaren gewalttätigen Übermacht wurden heruntergespielt.

Die Zahl der Platzverweise mag beachtlich gewesen sein, die Zahl der eröffneten Verfahren war es nicht. Außerdem wissen wir aus Erfahrung, was mit den Leuten geschieht, die – wenn überhaupt – irgendwann vor Gericht landen. Sie brauchen sich keine Sorgen zu machen. Schließlich besitzen sie (oft) einen deutschen Pass. Sie können nicht abgeschoben werden. Dabei wäre genau das die richtige Antwort auf die Gewaltexzesse. Stattdessen möchte Nancy Faeser den Clanführern ihre Spielzeuge wegnehmen, ihren Schmuck, ihre Autos und ihre teuren Golduhren. Ich glaube, NRW – Innenminister Reul hat diese Politik der kleinen Nadelstiche schon probiert. Wahrscheinlich ist es nur ein Zufall, dass Essen und Castrop-Rauxel in NRW liegen. Die Vorschläge unserer Politiker wirken auf mich naiv und ein Stück weit dem Problem ausweichend.

Zuletzt verkämpften sich libanesische und syrische Familienclans, jetzt sind es – aus anderen Gründen – zwei Parteien von Eritreern. Immer wieder gibt es in Deutschland Auseinandersetzungen zwischen Migranten, die zulasten der Gesundheit unserer Polizisten ausgetragen werden. Manchmal werden auch ganz Unbeteiligte in die Straßenkämpfe verwickelt.

22 Polizisten wurden bei den Auseinandersetzungen verletzt. Das bleibt nicht aus, wenn man bedenkt, mit welchen Gegenständen (Steinwürfe, Flaschenwürfe, Rauchbomben) diese rücksichtslosen migrantischen Randalierer gegeneinander antreten.

Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass mit der ungebremst anwachsenden Zahl von Migranten diese Art von Gewalt leider häufiger wird. Diejenigen, die immer noch ungebrochen an offenen Grenzen festhalten und die mindestens moralisch „verschnupft“ auf all diejenigen reagieren, die andere Positionen vertreten, äußern Sichtweisen, denen ich nicht mehr folgen kann. Würde ich deshalb die AfD wählen? Sicher nicht.

Können wir Bürger von unserem Land nicht erwarten, dass die Instanzen, denen wir das Gewaltmonopol abgetreten haben, für Ruhe und Ordnung sorgen und wieso zum Teufel glauben zu viele wohl, dass das Einwanderungsland Deutschland damit leben müsse, dass es auf unseren Straßen zu gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen Migrantengruppen kommt?

Würden die das nämlich nicht glauben, gäbe es überhaupt keine Erklärung dafür, dass außer dem üblichen Blabla nichts geschieht. Komme mir jetzt bloß keiner mit den EU-Beschlüssen, für die Baerbocks Partei ihrer ach so fähigen Außenministerin beinahe die Freundschaft gekündigt hätte.

Die Aufregung legt sich erfahrungsgemäß rasch und bis zur nächsten Gewaltorgie plappern höchstens ein paar rechte Medien unter Einsatz menschenverachtender Memes über das alles, was nicht funktioniert, in Deutschland.

Anstatt denen, die im Land nichts zu suchen haben, die Tür zu zeigen und sie – wie die Schweizer es nennen, auszuschaffen, sorgt unsere links-grün dominierte Regierung dafür, dass alle die Chance (Chancenaufenthaltsrecht) erhalten, hierzubleiben – auch wenn ihre individuellen Anträge auf Asyl abgelehnt wurden. Wie lächerlich schwach dürften die betreffenden Ausländer unseren Staat wohl empfinden?

Hoffentlich schicken die Richter, die die Veranstaltung trotz eines Antrages der zuständigen Ordnungsbehörden durchgewunken haben, ein paar Blumen an die verletzten Polizisten.

Quelle Featured-Image:

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11 Gedanken zu „An diesem Wochenende spielen Eritreer mit unserer Polizei ein gewalttätiges Katz-und-Maus–Spiel“

  1. Denken unsere Politiker tatsächlich, dass die EU und somit auch D alle Flüchtlinge aufnehmen können? Das sind Millionen und steigende Zahlen.
    Davon abgesehen, wird viel zu wenig u.a. für Integration getan.

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  2. Mich beschäftigt diese Frage auch ständig. Irgendwie scheint es in Berlin keinerlei Regungen in der Regierung zu geben, die auf andere Gedanken hindeuten. Deutschland ist Einwanderungsland. Und damit basta. Fragt sich nur, wie lange das wirklich noch gut geht.

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  3. Es ist dort also in etwa das passiert, was nach jedem Ligaspiel der 80er & 90er so üblich war. Dort haben offenbar Maßnahmen gegriffen, denn diese Zustände gibt es nur noch selten in der Form.

    Da es sich bei dem Festival um eine ebenfalls wiederkehrende Veranstaltung handelt, könnte man sich hier vielleicht vom Fußball etwas abschauen?

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  4. Da sprichst du einen heiklen Punkt an. Den Fußball und die sogenannten Fans, die sich wöchentlich Schlachten auf den Rängen aber auch auf den Straßen liefern. Oh, wir mir das gegen den Strich geht. Ich gehe deshalb schon lange nicht mehr ins Stadion und der Fußball an sich interessiert mich (wie ich leider sagen muss) vielleicht auch deshalb kaum noch. Es ist ein schlechtes Beispiel und im Kontext meines Furors natürlich trotzdem gut geeignet, um meine „Argumentation“ zu entkräften. Jedenfalls, was den nationalistischen Teil anlangt.

    Was allerdings die Migrationspolitik anlangt: Ich finde sie in ihren Grundannahmen falsch und gefährlich.

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  5. Auch ich musste da einlenken, obwohl mir das schon übel aufstößt. Masse ist halt keine Klasse. Ich habe allerdings auch nix gegen Glücksritter. Wer meint, sich hier eine dolle Existenz aufbauen zu können, soll das doch tun. Es gibt doch keine besseren Beispiele für gelungene Integration.
    Über den Zeitpunkt, da noch etwas steuern zu können, sind wir aber längst hinaus. Der Globalisierung sei Dank.

    Ich feier auch keine Freudenfeste, weil wieder 500 Leute im Mittelmeer ersoffen sind.

    Dabei muss man immer bedenken, dass nicht nur die Mobilfunktechnologie selbst in Entwicklungländern weiter ist, als bei uns. Du kannst jederzeit in der Wüste aufrufen, dass in Deutschland Wasser aus der Wand kommt und keine 5 € pro Liter kostet.
    Selbst un Südafrika darfst Du im Township das Plumpsklo bezahlen, wenn Du es kannst. Oft kannst Du das dort nicht.

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  6. Es gibt durchaus Migranten, die begeisterungswürdige Integrationsleistungen hinlegen. Ich sehe die Beispiele wohl und finde sie leider oft nicht hinreichend gewürdigt – in unseren Medien. Ich las von einem Dorf in Baden-Württemberg. Dort wurde ein Mann zum Bürgermeister gewählt, der erst 2015 aus Syrien nach Deutschland gekommen ist. Das ist ein wirklich schönes Beispiel, dass es geht, wenn bestimmte Faktoren zusammenkommen. Leider hören wir meistens von nicht so guten Beispielen. Es liegt bei uns, die Balance zu halten. Allerdings empfinde ich solche Vorfälle wie die, mit denen wir seitens der Medien sozusagen auf Trab gehalten werden, als enorm störend. Sie beeinflussen negativ und dagegen ist schwer anzukommen. Wir sind wohl längst über die Illusion hinaus, dass wir Demokratie, Menschenrechte und andere Errungenschaften der Zivilisation in alle Welt exportieren können. Mal abgesehen davon, dass diese offensichtlich nicht für alle Menschen geeignet sind. Ich sage nur Afghanistan. Und es gibt mehr solcher negativen Beispiele. Wir sind halt mit „unseren Werten“ über Jahrzehnte gut gefahren und glauben, sie müssten für alle gelten. Ein Teil des Problems.

    Gestern habe ich Servus TV gesehen. Ein Film mit George Clooney. Der war ganz gut und ich hatte ihn noch nicht gesehen, vielleicht auch vergessen. 🙂 Während der Werbeunterbrechungen, die schrecklich zahlreich waren, sahen wir mindestens 5 Appelle von NGO’s. Es ging immer um hungernde Kinder. Es waren, glaube ich, 5 verschiedene NGO’s, die alle so krass auf die Tränendrüse gedrückt haben, dass ich die Spots als abstoßend empfand. Die Länder, in denen es ginge, sollten doch das Geld dafür aufbringen können, dass nicht immer noch so viele Menschen im globalen Süden durch Hunger sterben müssen. Aber nein, stattdessen werden die Ressourcen in Kriege investiert, die zu allem Überfluss auch noch negative Auswirkungen für die ärmsten Menschen haben – nicht nur in Afrika. Andererseits gibts diese Aktivisten, die – egal welche Leistungen – ablehnen, weil sie diese als postkoloniale Einmischung verstehen oder gleich als vom Egoismus getriebene Veranstaltung. Ich glaube, das alles wird nicht mehr lange gut gehen. Außerdem arbeiten die Idioten bei der NATO ja offenbar mit Vollkampf und Tücke (Propaganda) daran, dass der nächste große Krieg immer wahrscheinlicher wird. Keiner soll mir erzählen, dass all die dummen Diskussionen über den Beitritt der Ukraine zur NATO und zur EU das nicht auf dem Plan hätten.

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  7. @Su Ist es genauso nicht, wie es das bei uns nicht vor Otto B. gewesen ist. Damals haben sich halt alle, die konnten, in die Juneitet Stets verpisst. Das hat den Leuten dort Champignon Leaders, wie (u. a.) Donald Trump und selbst die NRA beschert.

    @Horst NRO sind kein großes Problem. Die sind so weit verzweigt, wie ihre Spender. In Deutschland kennt man sie auch als Freiwilligenorganisationen oder Vereine. Sowas gab es nur selten im Amiland, denn keiner konnte sich Hobbies leisten. Alles gehört in einer freien Marktwirtschaft dem Kapital bzw. zum Kapitalismus. Es ist daher eine bescheuerte Idee, sich alles von den Amis abzukupfern, nur weil Leute dort damit Gewinn erzielen können.

    Sozial kennen die im Amiland nicht. Das ist für die das Gleiche, wie Kommunismus. Und der gehört schließlich vernichtet.

    Du kannst Dir ja mal die Zeltvorstädte von LA, NY, etc. geben. Da gibt’s zahlreiche Dokus im Netz.

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  8. Ich kenne die Misere der Leute auch im Westen der USA. Selbst Leute mit Jobs (die sogar nicht alle mies bezahlt werden) leben dort. Ein Fiasko – nach unseren Maßstäben. Ich frage mich bei den Werbungen der NGO immer, ob man da überhaupt spenden kann, ohne fürchten zu müssen, dass das Geld nie am Ort des eigentlichen Bedarfs ankommt. Wer hilft da wirklich? Man weiß nicht, wem man überhaupt noch trauen soll.

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  9. Darauf kommen auch unsere Politiker nicht. Sie müssten etwas aussprechen, das nicht mit ihren Moralvorstellungen im Einklang steht. Wer sind wir, anderen Völkern Vorgaben machen zu wollen. Nein, da beschränken wir uns lieber auf die einheimische Bevölkerung. Dabei war die Überbevölkerung des Planten bereits Anfang der 70er Jahre Thema. Der Mitglieder des Club of Rome haben das damals als größte Herausforderung bezeichnet. Und, wo sprechen die Grünen darüber?

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