Nur links-grüner Humor sticht

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Kann man sich an Künstlern, die im Fernsehen auftreten, sattsehen? Wahrscheinlich. Lisa Eckardt, so die „Frankfurter Rundschau„, habe in Dieter Nuhrs letzter Sendung „abgestaubte Witze“ über Österreich und Aktivistinnen gemacht. Damit habe sie „zumindest“ noch das konservative Publikum zum Lachen bekommen.

Gibt es konservativen Humor?

Autor Moritz Post hatte recht, was Lisa Eckardts letzten Auftritt bei „Nuhr im Ersten“ anlangt. Eckardts Witze waren für ihre Verhältnisse harmlos bis schlapp. Sie war schon lustiger. Für Post war der Auftritt Grund für den Abgesang auf „konservativen Humor“. Oder was meint der Mann, wenn er einen Auftritt für einen allgemeinen Abgesang nutzt?

Sein Zeugnis fällt (für die „Frankfurter Rundschau“ unvermeidlich) in für Grüne und Linke üblichem Schubladendenken aus:

Humor für über 50-jährige Männer – nur hier in Ihrem Ersten

Lisa Eckhart hat ein Problem – sie schockiert nicht mehr

Frankfurter Rundschau

„Die Witze beider zünden – wenn überhaupt – vor allem bei einem konservativen Publikum, das, den Fernsehbildern nach zu urteilen, vornehmlich bio-deutsch, männlich und über 50 Jahre alt zu sein scheint“. Das schreibt Moritz Post in der „Frankfurter Rundschau„.

In einer taz-Kolumne hatte der ehemalige Kolumnist des SPIEGEL und heutige Chefredakteur bzw. Direktor für Strategie und Medien der Hamburger Denkfabrik The New Institute, Georg Diez, ähnlich schablonenhafte Begründungen. Es ging allerdings nicht um den besseren Humor von Links-Grün, sondern um eine offenbar politisch verachtenswerte Haltung jener Konservativen, von denen auch in der „Frankfurter Rundschau“ die Rede war. Schließlich kann man sich an den Lebenslügen und politischen Fehlern von rot-grün gar nicht satt genug sehen.

Politische Bildung in „Heute Show“ und „Die Anstalt“

So geht das heute alles durcheinander. Bei mir ist es zum Beispiel so, dass ich seit einer Weile die ZDF-Comedy „Heute Show“ und die Neo-Kabarettisten der „Die Anstalt“ nicht mehr ansehen kann. Meine Gründe? Einerseits sind es die Einseitigkeit bzw. die unkritische Übernahme grüner und linker Positionen, andererseits sind es die pseudoaufklärerischen Attitüden der Gruppe um Wagner und ihre Bemühung, links-grüne Propaganda nachhaltig zu etablieren.

Es scheint keinen Platz mehr zu geben für Leute, die sich partei- und gesinnungstechnisch nicht festlegen lassen.

Wäre der Karneval nicht die Zeit, sich kritik- und folgenlos maß- und sinnlos zu besaufen und zu randalieren, ich glaube, die Linken würden ihn längst abgeschafft haben.

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