Regierung der Zumutungen

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Alle Umfragen zeigen, dass die große Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger schon lange nicht mehr glaubt, von Profis regiert oder verwaltet zu werden. Doch wie stümperhaft mit der Kindergrundsicherung umgegangen wird, führt das Ranking der Regierungsflops in der digitalen Zeitenwende an. Auf die Kindergrundsicherung folgt der digitale bürokratische Albtraum bei der Grundsteuer. Dann kommt die angekündigte, bisher aber nie erfolgte Auszahlung des Klimagelds. Die scheitert angeblich an fehlenden Steuer-ID-Daten und IBAN-Nummern. Die Liste ließe sich fortsetzen.

Etwa mit der Auszahlung des Baukindergelds, das die Politik der KfW einfach vor die Füße warf, oder mit dem Schicksal vieler Studierender, die monatelang auf die digitalen Anträge zur Auszahlung der Energiepreispauschale warteten. 

Und was macht die Regierung gegen ihre eigene Handlungsunfähigkeit? Sie streicht alle Digitalisierungsinvestitionen von 377 Millionen Euro auf drei Millionen Euro zusammen. Willkommen in der Deutschland.

Quelle: Handelsblatt

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4 Gedanken zu „Regierung der Zumutungen“

  1. Das stimmt ja auch. Die lustigen Regierungen verwalten zwar noch halbwegs, sind aber sonst Gallionsfiguren. Im Hintergrund ziehen Geldadel und Superreiche die Strippen. Ein Feudalismus mit demokratischem Anstrich.

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  2. Klar, das stimmt. Allerdings kann ich die Parallele zum Geldadel oder den Superreichen nicht auf Anhieb entdecken. Wenn Politiker nicht auf die Reihe kriegen, die einfachsten Grundregeln zu beachten, kommt man allerdings vielleicht auf solche Ideen. Steckt dahinter Einfluss und Macht? Ich glaube, es ist einfacher. Die sind schlicht unfähig und merken es nicht einmal.

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  3. Das trifft kaum auf alle zu. Sie wissen extrem gut, wie man Geschäfte macht. Nicht umsonst kommen ihre Fachverbrater fast alle aus der Wirtschaft. McK, Deloitte, etc.pp.

    Die Erfolgsmeldungen kannst Du Dir indes auch anschauen:
    https://tammox2.blogspot.com/2023/09/hoffnungslos-rechts.html?m=1

    Ist halt die Frage, wo man selbst steht.

    Es ist bestimmt auch ein Zeichen von Demokratie, wenn jeder königliche Furz auf allen Kanälen gelobhudelt wird. Diesmal ist der Heilsbringer der schwedische König.

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  4. Nur sollte die Frage, wo man selbst politisch steht, nichts zwangsläufig dazu führen, dass man andere Standpunkte erdrückt, und zwar mit allem, was man hat. Danke für diesen Link. Sehr erhellend. Es stimmt, die Wahrnehmung ist getrübt.

    Harry war übrigens die Woche in Düsseldorf. Darüber wurde täglich in den Regionalnachrichten berichtet. So ticken sie, unsere Medien.

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