Zusammenhalt

Vorwürfe an Katastrophenschutz, Bürgermeister und Landräte

Mich beschäftigt seit längerer Zeit immer wieder die gleiche Frage. Vorwürfe gegen Politiker und Verantwortliche in Behörden und Ämtern, auch gegen Ehrenamtler, verbale Gewalt inklusive, nehmen immer mehr zu, vor allem während der Pandemie und nach der Flutkatastrophe. Die Kritik an der Handlungsweise von Menschen ist so einfach. Es ist keine Ausnahme mehr, dass in Kommentaren und Tweets unflätige Vorwürfe formuliert oder sogar Rücktrittsforderungen gestellt werden. Auch Letzteres geht ganz fix. Was damit langfristig allerdings angerichtet werden könnte, scheinen viele nicht auf dem Zettel zu haben. Vielleicht steht im Vordergrund, persönlichen Frust abzubauen. Dabei stört der Gedanke an andere nur. An den Zustand unseres Gemeinwesens (der Demokratie insgesamt), so scheint es mir, denken viele nicht. Ich schreibe das im ausdrücklichen Bewusstsein, dass so viele Menschen in phänomenaler Art und Weise ihre Zeit und Kraft in den Dienst der Betroffenen in den Flutgebieten stellen. Wer wohnt gern in einem solchen Land … Artikel lesen