Bürgergeldempfänger

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Im WDR-Regionalfernsehen wurde berichtet, dass ca. 40 % der Neuntklässler im Land nicht richtig lesen und die Texte inhaltlich auch nicht verstehen können. Ist das nicht eine Affenschande?

Wenn diese jungen Leute bald die Schule verlassen und einen Job suchen, werden sie (in solch hoher Anzahl) das Heer auffüllen, das jetzt bereits ohne Schulabschluss oder Chance auf eine vernünftige Arbeit ins Leben entlassen wird. Das ist furchtbar und zeigt, dass wir keine Zukunft haben. Nicht mit solchen Politikern, die das seit Jahren laufen lassen.

Es ist wie bei Brücken, Straßen, Schulen, Krankenhäusern und Unis. Die Infrastruktur ist im Eimer. Da braucht es auch keine gut gebildeten Arbeitnehmer mehr. Es macht sich alles wie von selbst, mit ordentlich Bürgergeld.

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8 Gedanken zu „Bürgergeldempfänger“

  1. Das wird überbewertet. Für die normalen Jobs brauchst Du das nicht, das Textliche können auch Apps abfedern. Die Entwicklung geht ohnehin zu Bildern. Sachbearbeiterkram kann auch ChatGPT direkt erledigen.

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  2. Scherzkeks. Allerdings gibt es wohl wirklich viele Jobs heutzutage, in denen man sich mit solchem Kram wie Grammatik oder Rechtsschreibung oder dem ganzen Paket (Dyslexie). Dass das aber nicht gerade vernünftig bezahlte Arbeit ist, wird wohl allen klar werden, die gegen ihre Schwäche nichts unternehmen. Unser Land ist, wenn ich der „Propaganda“ folge, doch auf eine gute Bildung seiner Menschen angewiesen. Sie wäre eine der Ressourcen, für die wir (der Staat) selbst sorgen könnten. Dass auch das nicht geschieht, macht wütend und sehr nachdenklich.

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  3. Tatsächlich braucht die Wirtschaft keine textlich guten Leute. Leute mit Dyskalkulie sind da eher aufgeschmissen. Der Text ist dem Marketing und den Chefs vorbehalten, wobei dort auch eher der Durchschnitt regiert.

    Der Staat orientiert sich ausschließlich an den Juneitet Steht’s, von daher sind die Fehlentwicklungen nicht nur zu erwarten, sondern auch vorhersagbar gewesen.

    Der Unterschied ist halt, dass die Vereinigten Staaten von Amerika einen großen Binnenmarkt mit viel Absatz haben, den es in Deutschland zumindest in den letzten 50 Jahren nie gab.

    Dafür brauchst Du dann nur dumme Reiche, die halt alles kaufen, was nicht bei drei auf dem Baum ist.

    Das ist das, was sich natürlich immer rächen muss.

    Ich habe sogar schon einen Legastheniker kennengelernt, der Buchhalter und Wirtschaftsprüfer wurde. Allerdings verbuche ich das als absolute Ausnahme.

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  4. Schade. Im Rechnen war ich nie gut. Ich dachte, das hätte damit zu tun, dass ich mein Leben lang links getickt habe. Man sagt den Linken ja nach, nicht mit Geld umgehen zu können. Wie auch? Sie haben keins oder jedenfalls viel weniger. Und sie sind froh, wenn es unter die Leute gebracht wird.

    Texte werden demnächst nur noch von der KI geschrieben. Autoren, die sich heute noch einbilden, dass dieser Kelch an ihnen vorübergeht, irren sich aus meiner Sicht ganz gewaltig. Kreativ kann irgendwann auch die Maschine. Da bin ich mir ziemlich sicher. Was dahintersteckt ist kein menschlicher Geist, sondern letztlich gefütterte und aus sich selbst heraus wachsende, lernende Algorithmen.

    Ich kenne auch Legastheniker, die ihren Weg gemacht haben. Allerdings hat Legasthenie doch nichts damit zu tun, dass man Texte nicht versteht. Das halte ich für schwierig. Lesen lernen und die Rechtschreibung zu beherrschen mag weniger wichtig sein. Wenn man Text aber nicht aufnehmen kann, sie nicht versteht, ist das doch noch eine andere Dimension.

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  5. In der heutigen Gesellschaft zählt lediglich die GUI. Filterblasen ausgenommen. Inhalte wurden überwunden. Wichtig ist nicht das Resultat, sondern das das Ergebnis gut aussieht.
    In den 80ern hat man die Amis dafür noch verlacht.

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  6. Na, ich fürchte, deine kleine Theorie ist falsch. Schließlich reagieren Leute auf Inhalte, nicht auf Äußerlichkeiten. Dass die Inhalte keine Fakten, sondern Lügen sind, ist egal. Man könnte sagen, jeder sucht sich die Wahrheit, die er für einleuchtend hält. Je nach Blase spielt auch das keine Rolle. Man ist dieser verpflichtet und lässt Inhalte abweichender Meinung nicht einmal zu. Das gilt für beide Seiten – sollte es denn mal nur zwei Seiten geben.

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  7. Ich bezog mich nicht ausschließlich auf das virtuelle Leben. Im richtigen Leben muss man ja auch mit seinem Namen und seiner Person für etwas einstehen.

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