„It’s a dress, not a yes!“

4 Gedanken

2 Min.



Merken

In Paris werden die SUV’s bald ausgesperrt. Man erhöht die Parkgebühr einfach um das Dreifache und schwupp, sind die großen, umweltschädlichen Gefährte aus dem Stadtbild eliminiert. In einigen deutschen Städten denkt man darüber nach, den Parisern zu folgen.

Dass der Pariser Entscheidung eine Abstimmung vorangegangen ist, wird nur nebenher angesprochen. Übrigens hat Bürgermeisterin Hildago mit dieser Methode auch die Roller aus dem Stadtbild verbannt. Auch an dieser Abstimmungen haben nur sehr wenige Bürgerinnen und Bürger teilgenommen. Vorbildlich.

Hier klicken, um den Inhalt von Spotify anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von Spotify.

Dafür, dass die Maßnahme die Rückendeckung der Bevölkerung hat, spricht die Tatsache, dass die ansonsten demonstrationsfreudigen Pariser die Entscheidungen offenbar hinnehmen bzw. im Falle der Roller hingenommen haben.

Kritik an dem Bürgerentscheid über „Strafgebühren“ für schwere und sperrige Autos lässt sie mit gewisser Routine an sich abprallen. Sie jubelte lieber, wie stolz sie über das Votum der Pariser sei, auch wenn nur knapp sechs Prozent ihre Stimme abgegeben hatten.

Quelle: FAZ

Zurzeit ist in Köln und anderen Großstädten ein anderes Thema in aller Munde. Jedenfalls, wenn es nach dem WDR geht, der in diesen Tagen mehrfach über die Aktion der Kölner Polizei berichtet hat. Es geht um Männer, die, wie es scheint, freizügige Kleidung als Einladung zum Grapschen verstehen. Wer – freilich außer alten weißen Männern – käme schon auf solche Ideen? Da scheine ich einem Irrtum aufzusitzen. Auch junge Männer können sich also nicht benehmen. Sonst wäre die Aktion ja wohl kaum erforderlich.

Ich sehe es schon kommen, dass aus moralischen Erwägungen Männer von den Partymeilen der Großstädte ausgesperrt werden. Schließlich darf es diesem sexuell aggressiven Geschlecht das Beuteabgreifen künftig nicht mehr so leicht gemacht werden! Warum sollte das, was beim SUV funktioniert, nicht auch bei dem Thema helfen?

Es ist ja so schrecklich lange her. Aber ich erinnere mich trotzdem noch gut, dass wir (alle!?) in den 70-er Jahren wild geknutscht und geküsst haben, ohne, dass es irgendwo Klagen gegeben hätte. Ja, ich weiß: die Dunkelziffer, die wird schon damals irre hoch gewesen sein. Schließlich gab es auch damals Übergriffe, Grapscher und Vergewaltiger, über die heute täglich berichtet wird. Oder?

  • Log in or sign up to view It looks like you were misusing this feature by going too fast. You’ve been temporarily blocked from using it. https://ift.tt/nCr4XUQ —
  • Zur Abschreckung hergezeigt und vorgeführt Der kleine Bildausschnitt aus dem Video, auf dem keine Männer hergezeigt werden. Dieses Video ist in seiner Kälte wirklich besonders erschütternd. Man sieht Kristi Noem,
  • „E-Mail, Adressbuch, Kalender und Notizen: Auf dieser Seite finden Sie alle Leistungen, die Sie für 1 Euro pro Monat erhalten. Posteo steht für maximalen Datenschutz, konsequente Nachhaltigkeit und innovative Verschlüsselung:
  • Inhalt von Instagram anzeigen Hier klicken, um den Inhalt von Instagram anzuzeigen. Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von Instagram. Inhalt von Instagram immer anzeigen View on Instagram https://instagr.am/p/DH8-pBcKSk7/ hmmmm
  • Inhalt von Instagram anzeigen Hier klicken, um den Inhalt von Instagram anzuzeigen. Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von Instagram. Inhalt von Instagram immer anzeigen View on Instagram https://instagr.am/p/DH85k1FKMF6/ Bald .…

Horst Schulte

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Ich bin jetzt 71 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt (auch aus Überzeugung) auf dem Land.

hs010225 a

Frauen, Gebühren, Grapscher, Karneval, Köln, Männer, Paris, Sexismus, SUV

Quelle Featured-Image: Standardbild...

Letztes Update:

126 Views
Anzahl Worte im Beitrag: 380

In der gleichen Kategorie blättern:

4 Gedanken zu „„It’s a dress, not a yes!““

  1. Ich kann auch nicht recht nachvollziehen, was an einer kleinen Medienkampagne gegen Grabscher falsch sein soll! Ein „Männerverbot“ hat doch niemand auch nur ansatzweise in den Raum gestellt!
    Da ich kein Fasching-Fan war, kann ich auch nichts aus den Veranstaltungen und Aufzügen der 70ger berichten. Gegen „wildes Knutschen und Küssen“ ist jedoch nichts einzuwenden, wenn klar ist, dass es die Beteiligten freiwillig machen. Aber von Besoffenen entgegen dem eigenen Willen angegrabscht, umarmt oder geküsst zu werden, ist definitiv kein Spass und kann einer die Freude am lustigen Feiern durchaus vergällen.

    Antworten

Lass deinen Gedanken freien Lauf


Hier im Blog werden bei Abgabe von Kommentaren keine IP-Adressen gespeichert! Deine E-Mail-Adresse wird NIE veröffentlicht! Du kannst anonym kommentieren. Dein Name und Deine E-Mail-Adresse müssen nicht eingegeben werden.


✅ Beitrag gemerkt! Favoriten anzeigen
0
Your Mastodon Instance
Share to...