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L’Amour Toujours: Beliebte Schlager zum Mitsingen

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Quelle: a vibrant and lively scene depicting a massive cro g3HOSFsYQ2q6g40fDNNstg 24wFcB0RTqqQT7l94mHIYA

Darüber echauffieren wir uns. Nein — nicht über das Chart. Das kannten wir ja bisher nicht. Ich meine das Ereignis vom 18.05. auf Sylt.

Auslaender raus
Überraschend gut platziert in der deutschen Hitparade

Ich fand erst allmählich, dass die Beachtung, die dieser viele so maximal empörende Vorgang in unseren Medien fand, vielleicht ja ein wenig übertrieben war. Außerdem fehlt mir der Wille in unserem Land, sich mit den Gründen für die Entgleisung auseinanderzusetzen. Nun, dafür sollten eine Studentin exmatrikuliert werden und ein paar andere Beteiligte ihren Job verlieren. Gut so? Das ist typisch für diese emotional schnell zum Entgleisen gebrachte Republik. Immer voll drauf und, wenn die Richtigen identifiziert sind, Konsequenzen ziehen oder diese wenigstens fordern — von wem auch immer.

Es gab leider schon häufiger absolut geschmacklose sogenannte Partylieder, die umgetextet wurden. Jeder kennt die eine oder andere Peinlichkeit, an der meine Leser hoffentlich nie niemals beteiligt gewesen sind… Dass es in diesem Fall auch politische Dimensionen gehabt hat, war angesichts der vielen Demos für Demokratie und gegen rechts kaum noch nachzuvollziehen. Alles schien sich doch zum Besten zu entwickeln. Falsch. Die Idioten haben Hochkonjunktur und der Bürger im Ohrensessel in Kräwinkel schaut staunend und zunehmend irritiert in die Gegend. Was soll nur aus Deutschland werden, wenn so viele Leute solche dämlichen Lieder ins Land hinaustragen?

Wie viele Menschenleben haben Ausländer in den vergangenen Wochen auf dem Gewissen? Scheißfrage. Klar. Da bekommen alle gleich kalte Füße. Nein, ich stelle keine unangebrachten Kausalitäten her. Ich sage nur eins: Wenn dieser Staat nicht dazu in der Lage ist, wenigstens den Eindruck zu erwecken, dass seine Bürger durch die Sicherheitsbehörden geschützt werden und die Täter oftmals nicht einmal belangt werden, ist das kaum noch jemandem zu vermitteln. So ist es aber leider und das liegt nicht an meiner subjektiven Wahrnehmung, wie mir Gutmeinende in diesem Fall gern unterjubeln.

Dieser Staat kann die Juden in unserem Land seit Jahren nicht beschützen. Und das, obwohl wir (die Politik) vollmundig behaupten, dass sie alles dafür tun, dass Juden hier sicher sein können. Schulen und Synagogen werden beschützt, Menschen stehen seit Jahren unter Polizeischutz.

Ja, auch dafür mache ich hauptsächlich Ausländer verantwortlich. Ich weiß, dass es Nazis und andere Durchgeknallte gibt, die sich berufen fühlen, vor dem real existierenden Hintergrund Anschläge zu verüben. Rein zahlenmäßig (auf die Zahlen will sich zwar niemand mehr einlassen oder verlassen) sieht es so aus, als seien die meisten Anschläge von muslimischen Mitbürgern begangen worden. Was tun wir dagegen? Vor allem drücken wir uns um diese Erkenntnisse herum. Linke und Grüne beschreiben eine Welt, die eine andere ist, als sie von vielen Menschen in Deutschland wahrgenommen wird. Dabei bestreite ich kein Stück, dass auch dieser Eindruck von den üblichen Verdächtigen (auch den asozialen Netzwerken) beeinflusst wird.

Alles hängt mit allem zusammen. Wir bekommen die Kurve nicht mehr, weil unsere Finanzen knapp werden. Jedenfalls zu knapp, um diesen ausufernden Sozialstaat in dieser Form zu erhalten. Das ist eine Wahrheit, um die sich selbst unser realitätsferner Bundeskanzler nicht mehr herumdrücken kann. Die Dinge werden sich in massiver Art und Weise ändern. Wir haben das in anderen europäischen Ländern längst erlebt. Die sind allerdings wesentlich smarter mit diesen politischen Veränderungen umgegangen, als es hier überhaupt vorstellbar wäre. Das liegt natürlich (sage ich) an unserer Nazi-Vergangenheit. Vor allem aber liegt das an der Unfähigkeit der gesamten Öffentlichkeit, reale Lebenserfahrungen mit der eigenen Ideologie in Einklang zu bringen. Auch, wenn ich vollkommen falsch liege und — wodurch auch immer — in den Augen mancher in die rechte Ecke abgedriftet bin, wir können so nicht weitermachen. Was soll ich sagen? Ich bin „zuversichtlich“, dass wir es noch ein paar Jahre weiter versuchen werden. Ich drohe nicht mit einem bösen Erwachen, denn das ist überflüssig, weil solche Warnungen schlicht nicht verfangen. Wir sind zu blöd und zu bequem, die richtigen Maßnahmen zu verlangen und durchzusetzen. Dann sind die Konsequenzen halt unausbleiblich.

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