Dr. Alexander Kissler, frĂŒher NZZ, heute NIUS, hatte sich mit seinen NIUS-Kollegen einmal mehr Annalena Baerbock vorgeknöpft. Es ging um ihren letzten Besuch in Syrien. Ich muss hier nicht erlĂ€utern, was ich von dem Mann und seinem Arbeitgeber halte.
In Syrien hat Baerbock angeblich vor der anwesenden arabischen Presse die demografische Lage Deutschlands erlÀutert und bei dieser Gelegenheit gesagt, dass wir aus diesem Grund dringenden Bedarf an ArbeitskrÀften hÀtten. Das muss diese FluchtursachenbekÀmpfung sein, von der alle reden.
Ich kann nicht mal ein bisschen Englisch. Deshalb kann ich aus dem undeutlichen Schnipsel der zu findenden Videos zum Thema nichts heraushören, was die Aussage in dieser Form bestĂ€tigen wĂŒrde. So bleibt mir nur Kisslers Gewissheit, dass Baerbock Englisch nicht einmal auf dem Niveau von Kita-Kindern sprechen kann. UnverschĂ€mt â aber vielleicht wahr.
Wahr ist jedenfalls, dass Baerbock bei dieser ErklĂ€rung immerhin erwĂ€hnt hat, dass die Syrer wieder in ihr Heimatland zurĂŒckkehren mĂŒssten, wenn es eine Stabilisierung der VerhĂ€ltnisse gebe. Nagelt mich nicht auf den genauen Wortlaut ihrer Aussage fest. Aber sie hat das erwĂ€hnt. Wie es im Moment allerdings aussieht, werden die Menschen nicht so bald in ihre Heimat zurĂŒckkehren. Eher sieht es nach einer VerlĂ€ngerung des BĂŒrgerkrieges unter geĂ€nderten Vorzeichen aus.
Ich habe ein Video von einem Freund geschickt bekommen, das auf eine zweifelhafte Quelle (Deutschlandkurier) zurĂŒckgeht. Denen traue ich auch zu, nie gesagte SĂ€tze mit KI-Hilfe in solche Videos zu »implementieren«. Aber ich möchte keine leichtfertigen VerdĂ€chtigungen aussprechen, und ich kann mir nicht vorstellen, dass Baerbock diese Aussage gemacht haben soll.
Germany is a country with not a very strong birthrate so we need migrants otherwise our country will not be running in the future anymore.
Ăbersetzt ChatGPT: Deutschland ist ein Land mit einer nicht besonders hohen Geburtenrate â deshalb brauchen wir Migrantinnen und Migranten, denn ohne sie wird unser Land in Zukunft nicht mehr funktionieren.
Ich frage mich, welche Art von Politik es wohl ist, die Baerbock in Syrien vor den Augen und Ohren arabischer Journalisten da gemacht hat. Dass andere Medien diese obskuren AusfĂŒhrungen in ihrer Berichterstattung ĂŒber den Baerbock-Besuch nicht erwĂ€hnt hatten, ist entweder der Tatsache geschuldet, dass sie das nie gesagt hat oder einer Einstellung zu diesem umstrittenen Thema, die ich schon Ă€uĂerst kritikwĂŒrdig finde.
Ăbrigens habe ich bei den ĂŒblichen Faktencheckern nichts zu diesem Vorgang gefunden.
Nun ja, das „PlappermĂ€ulchen“ ist weg. Sie hat zwar viel Porzellan zerschlagen, aber offensichtlich keine bleibenden SchĂ€den in der Beziehung zu andere Staaten hinterlassen. Ein Freund von mir war in der Zeit ihrer TĂ€tigkeit in China. Dort hat man Frau Baerbock eher belĂ€chelt, so sein Eindruck.
Und auch wenn natĂŒrlich ihr Postengeschacher um die PrĂ€sidentschaft der UN-Generalversammlung ziemlich wĂŒrdelos ist, der Job ist offensichtlich ohne groĂen Einfluss, da lĂ€sst sich nicht viel Schaden anrichten.
Es wird hoffentlich der Fall sein, dass sie wenig anstellen kann â auf ihrem neuen Posten. Allerdings werden ihre Kapriolen wirklich in Erinnerung bleiben, in meinem Fall eher in negativer. Wie sie mit der von ihr zunĂ€chst unterstĂŒtzten Kandidatin umgegangen ist, war daneben. Aber voll.