Vor einem Monat waren es noch 1.72, jetzt sind es 2,15 je Liter Diesel, plus 25 %

Prof. Rieck hält die Planungen der dt. Regierung im Hinblick auf die Preise an den Tankstellen für wenig effektiv. Wenn man den Wettbewerb wirklich fördern wollte, müsste man die Preise eher für kürzere Intervalle (z. B. eine Stunde) festschreiben, damit ein zeitlich begrenzter Preisvorteil für eine Tankstelle entsteht, den die Konkurrenz nicht sofort eliminieren kann. Er erwartet, dass die Schere zwischen den Höchstpreisen am Morgen und den Tiefstpreisen am Abend durch die Regelung weiter auseinandergehen wird.

Ihm scheint das noch nie passiert zu sein, was ich sogar als Rentner in letzter Zeit schon erlebt habe. Da werden quasi von einer Minute zur anderen Preise geändert. Ich orientiere mich am Preisschild, fahr an die Zapfsäule und schwupp, ist ein anderer (leider höherer Preis) am Start.

Ich weiß, dass die geplanten Maßnahmen nicht der Bringer sein werden, halte den Versuch allerdings für richtig, dem unlauteren, ja unanständigen Vorgehen der auf diesem Markt tätigen Akteure einen Riegel vorzuschieben. Wie viel Freiheit für den Markt darfs denn sein, lieber Herr Prof. Dr. Rieck? Langsam geht mir der Mann mit seinen libertären und kapitalistischen Ansichten auf die Nerven.

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Horst Schulte
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Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Ich bin jetzt 72 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt, wie man so sagt, in der Provinz. Großstädte sind mir ein Gräuel.

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Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Ich bin jetzt 72 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt (aus Liebe) auf dem Land.

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6 Kommentare zu „Vor einem Monat waren es noch 1.72, jetzt sind es 2,15 je Liter Diesel, plus 25 %“

    • @Horst Schulte: Ich fahr ca. 10.000km/Jahr und habe noch nie erlebt das beim tanken ein anderer Preis an der Zapfsäule stand als am Schild. Das sich der Preis realtiv häufig ändert und sich von dem in der Tank-app unterscheidet, kommt manchmal vor. Aber in beide Richtungen. Ich weiß aber natürlich nicht wie oft man bei 1000km im Jahr tanken muss, ich mache es nur einmal im Monat.

  1. Sowas kommt davon, wenn man in der Vergangenheit 5 Mark den Liter als Wahlkampfthema nutzt – irgendwann kommen die Geschichten wieder, weil der böse Ausländer einmal das Weltbild der Deutschen als Umweltliebhaber verstanden hat. Dumm nur, wenn die Deutsche Welle von den Diktatoren nur kurzweilig angeschaut werden, denn sonst gäb es in Demokratien wie den USA keine Diktatoren, die dachten – was der Hitler auf dem History-Channel kann, kann ich viel besser – besonders mit meinen Buddies der Möchtegern-Milliardäre, die freie Autobahnen in Deutschland haben wollen und keine VW-UP-Fahrer wie mich mit 4,3 Liter E10 auf 100 km mit durchschnittlich 100 km/h. (Nur so, ich kann ja, du weißt schon wenn, nicht beim Namen nennen, da ich kein Harry Potter bin 😛 )

    Kann dich beruhigen, die Einfahrt und Ausfahrt von meiner Tankstelle vor Ort hat mich auch schon ohne nachzutanken erlebt.

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