Trotz des Anstieges der Corona-Neuinfektionen bleibt der Streit über den Umgang mit dem Virus. Ich würde sogar sagen, er wird heftiger. Das liegt daran, dass die eine Seite ihre Befürchtungen bestätigt sieht und die andere jede Besorgnis für völlig übertrieben hält.
Oh, ich kann solchen Formeln wie: „Wir müssen einen normalen Umgang mit dem Virus finden“ sehr viel abgewinnen, aber wie genau soll das mit dem „normalen“ Umgang denn aussehen? Das sagt nämlich keiner.
Ich lese im Internet die Ansagen von Leuten, die sich dem Joch der Corona-Beschränkungen auf gar keinen Fall unterwerfen und sich weder einsperren noch impfen lassen werden. Jedenfalls sagen sie das. Wer weiß, wie es sein wird, wenn in ein paar Wochen das Chaos über uns hineinbricht? Ich sage dazu, ich wünsche, es kommt anders und all diese „Nonkonformisten“ behielten recht.
Die Corona-Freidenker sind im Normalfall (bis auf die ganz schrägen Vögel) Anhänger all der Hellsichtigen, die ihre Bildung und ihre akademischen Grade nicht davon abgehalten haben, einen „Gegenentwurf“ zu dem zu entwickeln, der von offizieller Seite favorisiert wurde.
Benutzt der Staat die Angst vor Corona, um uns „gefügig“ zu machen?
Es gibt nicht wenige, die behaupten, dass der Staat jede Möglichkeit nutzt, uns wegen Corona in Panik zu versetzen. Die von der Politik via GEZ „bezahlten“ Medien, so geht die Geschichte weiter, liefern die dafür nötigen Bilder und (natürlich) die entsprechenden Kommentare. Über die Motive des Staates schweigen sich diese Leute weitgehend aus. Sie schicken ein Raunen in die Welt. Dieses Raunen suggeriert, sie wüssten mehr als die anderen. Mehr als die, die sich immer noch von Mainstream für blöd verkaufen lassen. Ich würde das als geschlossenes Weltbild bezeichnen.
Viel zu viele Leute verbreiten Unsicherheit und Lügen bis hin zur waschechten Verschwörungstheorie. Sie tun das mit dem Ziel, öffentliche Aufmerksamkeit zu erheischen. Sie argumentieren mit Lügen oder beziehen sich oft auf Quellen, die fragwürdiger Natur sind oder die genau das Gegenteil von dem aussagen, was sie selbst behaupten. Dass sie Lügen und Wahrheit „gut“ zu vermischen verstehen gehört zu den Methoden dieser Gesellschaftszerstörer. Das könnte man wissen.
Aber he, wir reden über Quellenkritik, beherrschen sie aber trotzdem auch nach jahrelangem Internetgebrauch immer noch nicht. Viele hoffen, dass solche Elemente dafür verklagt würden oder dass die Verbreitung ihrer Lügen unterdrückt würde. Stattdessen kleben, ganz subjektiv betrachtet, immer mehr Jünger an ihren Lippen. Der Staat hält sich zurück, wohl auch weil die Verantwortlichen wissen, welcher Sturm der Entrüstung über sie hereinbrechen würde, kämen sie tatsächlich auf die Idee diesen destruktiven Geistern mit Repressalien zu kommen. Dann schrien nämlich alle (auch viele der anderen) unisono: „Zensur“!
Untertan oder bekloppte Idioten?
Hochinteressant finde ich die Vorhaltungen, die solche Agitatoren denen machen, die ihrer Ansicht nach deutschen Untertanengeist oder schlicht mangelnde Themenkenntnis zeigen. Dass die einschneidenden Maßnahmen in vielen Teilen der Welt ebenso von der Bevölkerung mit überragender Mehrheit mitgetragen werden, sollte niemand aus dem Fokus verlieren. Auch dann nicht, wenn man diese Maßnahmen sehr kritisch sieht. Wie oft haben wir gehört, dass „die Franzosen“ oder „die Italiener“ sich gewisse Dinge, die in Deutschland (vor Corona) abgelaufen sind, sicher nicht bieten lassen würden und sie massiv dagegen protestieren würden? Ja, Hartz IV oder soziale Einschnitte lassen sich beispielsweise in Frankreich oder Italien schwerer „verkaufen“ als in Deutschland. Das mag sein. Aber wie verhielt es sich bei den Maßnahmen gegen die Pandemie?
Link: Coronavirus-Faktenchecks: Diese Behauptungen hat CORRECTIV geprüft
Schwierige Rückgewinnung von Teilnormalität
Mir war klar, dass sich ein Exit aus dem Shutdown unvergleichlich schwieriger gestaltet als der Shutdown selbst. Es lag auf der Hand, dass die Organisation einer stückweisen Lockerung (und um etwas anderes konnte es sich nicht handeln) sehr schwierig würde und dementsprechend heftige (auch Gerechtigkeits-) Diskussionen nach sich ziehen würde.
Ich behaupte allerdings, dass die Art von öffentlichen Detaildiskussionen (die Kanzlerin nennt sie zu Recht „Öffnungsdiskussionsorgien„) nicht bloß auf gewaltiges öffentliches Interesse stößt, sondern dass diese leider negativen Einfluss auf die Umsetzung hat. Und die Erfahrungen der letzten Tage bestätigen das eindrucksvoll. Der Druck auf die handelnden Politiker ist ohnehin immens und wird durch die von den Medien unverantwortlich befeuert. Das Resultat ist der Flickenteppich, der nun in grober Vereinfachung wiederum „der Politik“ angelastet wird.
Aufgabenteilung / Vertrauen / Staat
Ich habe immer einen Sinn für Aufgabenteilung gehabt. Die Zustimmungsraten für unsere Regierungen (Bund und Länder) sind noch gigantisch. Das spricht aus meiner Sicht dafür, dass die Menschen die pure Notwendigkeit einer Aufgabenteilung vor allem in einer solchen Krise anerkennen. All die, die sich nun nicht mehr von der Regierung dafür loben lassen wollen, dass sie sich (bisher) so vorbildlich verhalten bzw. sich den staatlichen Anordnungen gefügt haben, sollen sagen, ob sie zu denen gehören wollen, die denken, dass eine solche Krise mit „geteilter Verantwortung“ besser oder ebenso erfolgreich zu steuern wäre.
Grundrechte futsch?
Die kritischen Diskussionen über die schwerer Eingriffe in die Grundrechte spielen dieser Tage eine zunehmende Rolle. Das ist absolut verständlich. Vielleicht kommt es so, dass Gerichte mit fortschreitender Zeit die eine oder andere Gesetzesänderung (Seuchenschutzgesetz) kassieren. Es gibt ja genügend verantwortungsbewusste Staatsrechtler, die mit ihren Einwänden vor Gericht ziehen bzw. schon gezogen sind. In der jetzigen Phase halte ich solche Eingaben für wichtigtuerisch und kontraproduktiv. Es gibt nur denen Wasser auf die Mühlen, die alle Bemühungen der Regierung in ein schlechtes Licht rücken. Und ja, davon gibt es aus meiner Sicht immer mehr Leute.
There is no glory in prevention. Also kein Ruhm in der Verhinderung von Krankheiten, denn diese Krankheiten sind ja gar nicht eingetreten. Man weiß ja gar nicht, was man da verhindert hat.“
Prof. Dr. Christian Drosten, Charitè, QUELLE
Ich finde, solche Diskussionen sollten zurückstehen, bis wir Licht am Ende des Tunnels sehen. Ob die heutige Datenlage diese positive Sicht bereits zulässt? Ich würde noch warten und der Regierung etwas schenken, das ich nicht etwa leichtfertig vergebe: Vertrauen!
Meine positive Haltung zu den Regierungsentscheidung scheint nach und nach aus meiner subjektiven Sicht zur Minderheitsmeinung zu werden.
Es flammt eine unglückselige Diskussion auf. Natürlich passiert das auch deshalb, weil fast alle öffentlich bekannten Zahlen zu Corona nach wie vor anfechtbar sind. Gesicherte Erkenntnisse werden erst nach und nach gewonnen.
Verschwörungsfantasien
Unter dem Label „Gib Gates keine Chance“ wird der sofortige „Stopp des Wahnsinns“ gefordert. Der häufig zitierte eremitierte Prof. Dr. Sucharit Bhakdi hat in seinem ersten (sic?) Video zu Corona von einem lemmingähnlichen Verhalten geredet. Obwohl in Ländern wie Italien und Spanien längst eine Übersterblichkeit ausgewiesen wurde, hält er auch jetzt daran fest, dass fälschlicherweise alles dem Coronavirus zugeschrieben werde.
Schätzung der Reproduktionszahl (R) Die Reproduktionszahl ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einem Fall angesteckt werden. Diese lässt sich nicht aus den Meldedaten ablesen, nur schätzen. Die Reproduktionszahl wird aktuell auf R = 1,2 (95%-Konfidenzintervall: 0,9 – 1,6) geschätzt. Diese Schätzung basiert auf den aktuell übermittelten COVID-19 Fällen (08.04.2020, 0:00 Uhr) und der Annahme einer mittleren Generationszeit von 4 Tagen. Lediglich Fälle mit Erkrankungsbeginn in den 3 Tagen vor dem aktuellen Datenstand wurden nicht berücksichtigt, da sie noch nicht in ausreichender Zahl übermittelt wurden und zu instabilen Schätzungen führen würden.
Die Wissenschaft greift auf komplexe Modellrechnungen zurück, weil die Datenbasis so unsicher ist. Vom RKI wurde eine Studie erstellt, die am 15. April veröffentlicht wurde. Grafiken aus diesen neuen Verfahren (Rückwärtsprojektion) zeigen, dass die Reproduktionszahlen bereits zu einem frühen Zeitpunkt (23.03.) unter 1 lagen. Ein Zeitpunkt also, der vor den Shutdown-Maßnahmen lag. Alle RKI-Meldungen, die danach täglich veröffentlicht wurden, wiesen allerdings erheblich höhere R-Werte aus.
Der Annahme, die RKI-Grafik könne die Wirksamkeit der Maßnahmen vom 23. März widerlegen, widerspricht auch der Statistiker Helmut Küchenhoff aus München entschieden. „Die Aussage, dass man allein aus der Reproduktionszahl die Unwirksamkeit der Maßnahmen ableiten kann, ist einfach nicht richtig. Das ist eine falsche Interpretation der Grafik.“ Von voreiligen Schlüssen von Fachfremden wie dem Ökonomen Homburg hält der Statistiker Küchenhoff wenig. „Man muss Zahlen richtig lesen können – und dafür muss man sich eben ein bisschen mit Epidemiologie beschäftigen.“ Viola Priesemann vom Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation mahnt ebenfalls, die Daten leichtfertig zu interpretieren: „Es ist sehr schwierig, allein anhand dieser Grafik Ursache und Wirkung abzulesen.“ Faktoren wie Schulschließungen, Kontaktbeschränkungen und andere ließen sich nicht so leicht auseinandernehmen. Ihren eigenen Berechnungen zufolge zeige sich eine klare Wirkung der Kontaktsperre vom 22. März.
Trotz der Hinweise, dass es sich um ein so genanntes Nowcasting (vgl. Forecasting) mit entsprechenden Fehlerstreuungen handelt, werden diese Zahlen für eine Diskussion genutzt, die von Prof. Homburg von der Leibniz Uni Hannover, angezettelt wurde. Der Mann, von jeher ein Kritiker der Regierungsmaßnahmen zu Corona, hatte sich dazu schon geäußert, bevor er auf die Studie stieß. Das RKI hat die veränderte Datenbasis aber sehr wohl erklärt, so dass die Schlussfolgerungen von Prof. Homburg aus meiner Sicht nicht zutreffen.
Bulletin vom 15.04.2020 RKI Schätzung der Fallzahlen unter Berücksichtigung des Verzugs (Nowcasting) und der Reproduktionszahl (R) Die ausgewiesenen Fallzahlen spiegeln den Verlauf der Anzahl von Erkrankungsfällen nicht vollständig wieder, da es unterschiedlich lange dauert, bis es nach dem Erkrankungsbeginn eines Falles zu einer COVID-19 Diagnose, zur Meldung und zur Übermittlung der Meldung an das Robert Koch-Institut kommt. Es wird daher versucht den tatsächlichen Verlauf der Anzahl von bereits erfolgten COVID-19 Erkrankungen durch ein sogenanntes Nowcasting zu modellieren.
weitere Erklärungen des RKI zum Verfahren: Die Reproduktionszahl R ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einem Fall angesteckt werden. Diese lässt sich nicht aus den Meldedaten ablesen, sondern nur durch statistische Verfahren zum Beispiel auf der Basis des Nowcastings schätzen. Aktuell wird die Reproduktionszahl auf R = 0,9 (95%-Konfidenzintervall: 0,8-1,1) geschätzt. Das bedeutet, dass im Mittel fast jeder SARS-CoV-2 Infizierte eine weitere Person ansteckt und somit die Zahl der Neuerkrankungen leicht zurückgeht. Wie Abb. 6 (*/) zeigt, lag diese Zahl ab dem 29. März bei etwa 4.000 Neuerkrankungen pro Tag. Seit dem April wird ein Rückgang der Neuerkrankungen sichtbar (Abb. 6), dies ist noch mit deutlicher Unsicherheit behaftet. Hinzu kommt die Dunkelziffer an Fällen, die die Infektion durchmachen, ohne dass sie jemals getestet werden. Das Nowcasting und die R-Schätzung beziehen alle gemeldeten Fälle ein, deren Erkrankungsbeginn bis zum 09. April 2020 erfolgte (3 Tage vor Datenstand). Fälle mit neuerem Erkrankungsbeginn wurden nicht berücksichtigt, da sie noch nicht in ausreichender Zahl übermittelt wurden und zu instabilen Schätzungen führen würden. Der berichtete Datenstand ist der 12.04.2020, da aufgrund der Feiertage der Übermittlungsverzug größer als normalerweise ist.
Aus den RKI-Bulletins habe ich die erst seit dem 8.04. in den Bericht aufgenommenen Reproduktionszahlen R in dieser Grafik dargestellt.
Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste
Ich finde, die Regierung hätte den Virologen folgen sollen, die zur Vorsicht gemahnt haben (RKI, Chartié, Helmholtz). Nur scheint es einmal mehr so, dass die Menschen erst durch Schaden klug werden. Wie auch immer jeder für sich die Folgen des Lockdowns beurteilen mag, der Coronavirus bleibt in der Welt. Hoffentlich erleben wir angesichts der Tatsache, dass wir uns nach wie vor am Anfang der Pandemie befinden, nicht noch schlimme Überraschungen. Es geht nicht um Rechthaberei, sondern um einen verantwortungsvollen Umgang mit dieser schweren Krise. „Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste“. Das Motto scheint für viele keine Gültigkeit mehr zu besitzen, weil sie lieber auf die hören, die immer was zu maulen und zu kritisieren haben. Oder halt auf die, die meinen, dass die indirekten (also vornehmlich wirtschaftlichen) Folgen schwerer wiegen als die Toten oder bleibend gesundheitlich Geschädigten.
Was, wenn wir uns wirklich einem Phänomen unterworfen haben, das durch alarmistische Medien, das unheilvolle Zusammenwirken so genannter sozialer Medien und unsere Leichtgläubigkeit und (speziell für Deutschland?) eine weltweite aber unbegründete hysterische Angst ausgelöst wurde? So also, wie sie manche längst schon haben?
Fake News als Dienst für den autoritären Staat
Müssen wir uns nicht prüfen und fragen, ob überhaupt dazu in der Lage sind, Fake News und echte Nachrichten voneinander zu unterscheiden? Verschlimmert Corona nicht auch bei Ihnen das Gefühl, dass die meinungsmäßig gegeneinander stehenden Gruppen, in immer militanterer Weise verbal aufeinander eindreschen? Und wie lange bleibt es noch bei diesen verbalen Auseinandersetzungen, wenn unsere Welt nach dieser Krise nicht mehr die gleiche ist und soziales Elend und die hieraus erwachsenden Konflikte unser Leben bestimmen?
Heute sehen wir, dass in den USA den vierten Tag in Folge über 1000 Menschen an den Folgen des Corona-Virus verstorben sind. Dieses Niveau hatten die Zahlen zuletzt Anfang Juni 2020, also zu dem Zeitpunkt, zu dem die furchtbaren Todeszahlen vor allem im Bereich New York sich nach und nach entspannten. Jetzt laufen die Corona-Neuinfektionen auf einem Niveau ab, das die politisch Verantwortlichen in Angst und Schrecken versetzen dürfte. Trump macht Anstalten einer geradezu bizarren Kehrtwende.
Ohne genau zu wissen, was mit den vielen infizierten Menschen passieren wird, kann man sich aufgrund der furchtbar hohen Zahlen von Neuinfektionen leicht vorstellen, mit welch großer Zahl von Todesfällen in den nächsten Wochen zu rechnen ist. Wir wissen, dass die Behandlungsmethoden sich gegenüber der Anfangszeit kaum verändert haben.
Der Einsatz von Remdesivir könnte sich (hoffentlich) positiv auswirken und die Zahl der schweren Verläufe drücken. Wenn die Menschen aber erst in die Intensivstationen kommen, um dort beatmet zu werden, wird das Medikament nicht geholfen haben und der Ausgang des Verlaufs bleibt abzuwarten. Soweit ich es verstanden habe, hat die Medizin keine solchen Fortschritte in der Behandlung von Covid-19-Patienten gemacht, dass man auf niedrigere Todeszahlen im Vergleich mit denen aus dem New Yorker Frühjahr rechnen dürfte.
Ich drücke die Daumen, dass die Kapazitäten in den besonders betroffenen Regionen nicht derart überfordert werden, wie damals in New York. Aber nochmals: Allein die gigantisch hohen Zahlen von Neuinfektionen lassen Schlimmes erahnen.
Wegen dieser Minizahlen zu sogenannten Neuinfektionen steht die Republik wieder einmal Kopf. Eine kollektive Massenpsychose.
Tatsächlich hatten von den gestern Verstorbenen, rund 2.500 Personen, ganze 6 (sechs!) einen positiven Coronatest.
Für Deutschland ergibt sich die Frage, welche Schlussfolgerungen wir aus dem beträchtlichen Anstieg der Corona-Neuinfektionen ziehen wollen. Es gibt Leute, die sich lustig über die aufkommende Sorge machen und schieben dies der „Panikmache durch die Medien“ in die Schuhe.
Menschen wie Stefan Homburg haben es jedenfalls geschafft, Zweifler und Skeptiker auf ihre Seite zu ziehen und die staatlichen Empfehlungen in den Wind zu schlagen. Wie leicht eine Gesellschaft sich in diesen Zeiten Dank der sozialen Hetzmedien auseinanderdividieren lässt, kann man an dieser Entwicklung fast ebenso gut erkennen, wie während und nach der Flüchtlingskrise.
Die beiden Dinge haben vielleicht nur auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun. Wenn uns ein weiterer Lockdown bevorstehen sollte, werden viele Menschen auf die Barrikaden gehen. Und das wegen solcher unverantwortlichen Leute wie diesem Herrn Professor aber auch wegen der vielen anderen, die sich ach so freiheitsliebend gegen eine angebliche mediale und politische Bevormundung zur Wehr setzen.
Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Ich bin jetzt 72 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt, wie man so sagt, in der Provinz. Großstädte sind mir ein Gräuel.
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Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Ich bin jetzt 72 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt (aus Liebe) auf dem Land.
4 Kommentare zu „Corona-Neuinfektionen steigen. Das erzeugt Unsicherheit.“
Die steigenden Zahlen wundern mich nicht, wenn man die Bilder so sieht….! Eine Vielzahl an Leuten tut so als wäre nie etwas gewesen. Ich sag nur Ballermann……! Wenn die Reisezeit zu Ende geht und alle wieder aus ihren Urlaubsregionen zurück sind – auch aus den bedenklichen Gebieten – dann sehe ich nicht wirklich was gutes kommen um ehrlich zu sein.
Und ein weiterer Lockdown… Barrikden hin oder her, den verkraftet das Land nicht mehr. Aber er wird ja regelrecht herauf beschworen. So zumindest sehe ich das mal.
Nee, wundern dürfen wir uns nicht. Die Sorglosigkeit, mit der viele unterwegs sind, könnte sich rächen. Käme es zu einem zweiten Lockdown, würde es ganz schwer werden. Nicht „nur“ wirtschaftlich, auch gesellschaftlich wäre dieser vielleicht nicht zu verkraften. Es gibt furchtbar viele, die sich so aufgeklärt fühlen, dass sie nicht mehr den Weisungen der politisch Verantwortlichen folgen werden. Das Gefühl habe ich.
Mit diesem Gefühl liegst Du ziemlich richtig wie ich finde. Was dann allerdings auf uns zukommt, mit so einer wirklichen zweiten Welle und ihren allumfassenden Folgen, daran möchte ich gar nicht denken. Einfach und regelbar ist jedenfalls anders, soviel sollte uns allen klar sein.
Mal sehen worauf wir so zusteuern…..!
Bis ich Hildmanns „Theorien“ folgen dauert, dauert es noch ein bisschen. ¯\_(ツ)_/¯
Die steigenden Zahlen wundern mich nicht, wenn man die Bilder so sieht….! Eine Vielzahl an Leuten tut so als wäre nie etwas gewesen. Ich sag nur Ballermann……! Wenn die Reisezeit zu Ende geht und alle wieder aus ihren Urlaubsregionen zurück sind – auch aus den bedenklichen Gebieten – dann sehe ich nicht wirklich was gutes kommen um ehrlich zu sein.
Und ein weiterer Lockdown… Barrikden hin oder her, den verkraftet das Land nicht mehr. Aber er wird ja regelrecht herauf beschworen. So zumindest sehe ich das mal.
Nee, wundern dürfen wir uns nicht. Die Sorglosigkeit, mit der viele unterwegs sind, könnte sich rächen. Käme es zu einem zweiten Lockdown, würde es ganz schwer werden. Nicht „nur“ wirtschaftlich, auch gesellschaftlich wäre dieser vielleicht nicht zu verkraften. Es gibt furchtbar viele, die sich so aufgeklärt fühlen, dass sie nicht mehr den Weisungen der politisch Verantwortlichen folgen werden. Das Gefühl habe ich.
Mit diesem Gefühl liegst Du ziemlich richtig wie ich finde. Was dann allerdings auf uns zukommt, mit so einer wirklichen zweiten Welle und ihren allumfassenden Folgen, daran möchte ich gar nicht denken. Einfach und regelbar ist jedenfalls anders, soviel sollte uns allen klar sein.
Mal sehen worauf wir so zusteuern…..!
Bis ich Hildmanns „Theorien“ folgen dauert, dauert es noch ein bisschen. ¯\_(ツ)_/¯