„Gegen CO2 wird es keine Impfung geben“

FFF glaubt vermutlich immer noch daran, dass die Erfahrungen der Corona-Pandemie dabei helfen würden, den selbstgesetzten Zielen (Paris) näherzukommen. Die Erfahrungen der letzten Monate lassen Zweifel wachsen.

Autor: Horst Schulte

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Im Juli war Karl Lauterbach noch zuversichtlich hinsichtlich der Chancen, die er in der Verhaltensweise der Menschen (auch der Regierungen) in der Corona-Krise zu sehen glaubte:

Dies hat sich in diesem Herbst geändert. Von Maybrit Illner wurde er gestern danach gefragt, welche die nachhaltigsten Erkenntnisse seien, die er in 2020 gewonnen habe.

Lauterbach antwortete sinngemäß, dass sich während der Corona-Pandemie gezeigt habe, dass die Bevölkerung in vergleichbar existenziellen Fragen nicht den Grad von Eigenverantwortlichkeit gezeigt hätten, an den er bis in den Sommer hinein geglaubt habe. Er sei „viel pessimistischer geworden, ob wir die Vernunft umsetzen können, die wir für die Klimawandel-Bewältigung brauchten“.

Ohne die Impfung sei es uns nicht gelungen, die Pandemie in den Griff zu bekommen. Es würden ohne Impfung noch sehr viel mehr Menschen erkranken und sterben. Weil es gegen CO2 keine Impfung gebe, habe er seinen Optimismus verloren, dass die Menschheit aus Eigenverantwortung heraus etwas Wirksames gegen den Klimawandel unternehmen würde. Es sei zum Schluss in der Pandemie die „technische Lösung“ gewesen, die es möglich machen würde.

Über viele Talkshows wird viel und umfassend berichtet, obwohl die Themen in letzter Zeit nun wirklich nicht abwechslungsreich waren. Über die Aussage Lauterbachs habe ich nichts gefunden. Dabei ist seine Schlussfolgerung zum Versagen der sogenannten Eigenverantwortung in Pandemiezeiten klug und eben auch leider zutreffend. Natürlich gilt dies nicht nur für Deutschland!

Quelle Featured-Image: HorstSchulte.com

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