Landsmann Cem Özdemir als Bundeskanzler

Irgend­wann wird Deutsch­land eine Kanz­le­rin oder einen Kanz­ler mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund haben. Streng genom­men könn­ten wir vllt. schon eine/n gehabt haben?


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Vor Jah­ren habe ich in mei­nem Blog (einem der ver­gan­ge­nen) mal mein Wunsch­ka­bi­nett auf­ge­stellt. Cem Özd­mir war dar­in Bun­des­kanz­ler. Es tauch­ten eine Rei­he wei­te­rer Namen auf, die aller­dings in der heu­ti­gen Popu­la­ri­täts­ska­la nach unten gerutscht sind. Wie gesagt, es ist schon eine Wei­le her.

Minis­ter­prä­si­dent Win­fried Kret­sch­mann bezeich­ne­te sei­nen grü­nen Par­tei­freund Cem Özde­mir kürz­lich als kanzlerfähig. 

Ein Jour­na­list schrieb nicht «nur» vom Par­tei­freund, son­dern er for­mu­lier­te es so: «Wenn Baden-Würt­tem­bergs grü­ner Minis­ter­prä­si­dent Win­fried Kret­sch­mann sei­nen Lands­mann und Par­tei­freund Cem Özde­mir kanz­ler­fä­hig nennt, dann will er damit nicht sagen, dass der 53-Jäh­ri­ge tat­säch­lich Kanz­ler­kan­di­dat wer­den soll. Es han­delt sich um einen Aus­druck der Wertschätzung.» 

Ich fand das klas­se! Ja, mich rühr­te die Selbst­ver­ständ­lich­keit mit der der Autor es for­mu­liert hat. Für uns in Deutsch­land scheint das näm­lich nicht selbst­ver­ständ­lich, einen Men­schen mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund als Lands­mann zu betrach­ten. Der Begriff mag etwas ver­staubt sein, ich fand die For­mu­lie­rung ein­fach gut.

Alle, die hier gebo­ren sind oder längst im Besitz der deut­schen Staats­an­ge­hö­rig­keit sind, sol­len spü­ren und wis­sen, dass sie dazugehören. 

Statt­des­sen wer­den sie dazu gezwun­gen, sich mit dem schlim­men Gefühl aus­ein­an­der­zu­set­zen, hier nicht will­kom­men zu sein. 

Das trifft auf all die­je­ni­gen in beson­de­rer Wei­se zu, die die deut­sche Staats­an­ge­hö­rig­keit besit­zen, denn die kriegt man nicht ein­fach so geschenkt!

Statt­des­sen wer­den Migran­ten, egal ob und wie lan­ge sie einen deut­schen Pass haben, vor allem dann, wenn etwas vor­ge­fal­len ist, häu­fig in Sip­pen­haft genom­men. Das muss aufhören!

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Horst Schulte
Artikelautor: Horst Schulte

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Damals habe ich dieses schöne Hobby für mich entdeckt. Ich bin jetzt 67 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt in der schönen Stadt Bedburg, nicht weit von Köln entfernt. Das mit dem Schreiben ist zwar weniger geworden. Aber ab und zu schreibe ich hier und anderswo.

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