Jetzt wieder die andere Seite?!

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Jetzt versuchen diejenigen von den Demos zu profitieren, denen die Diskussionen um die Migration zu viel geworden sind bzw. denen diese in die falsche Richtung geht.

Ganz klar: Das ist mir auch wieder nicht recht.

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Spiegel-Kolumnist, Christian Stöcker, macht das (auch) in seinem Artikel: „Rechtsextremismus: Was tun gegen die AfD? – Kolumne – DER SPIEGEL“ sehr anschaulich.

Ich bin, anders als Stöcker und andere, nicht der Ansicht, dass das Thema Migration nun wieder heruntergefahren werden sollte.

Das Problem ist nämlich real existent. Und zwar nicht, weil es von Rechts oder von den Konservativen vom Schlage eines Friedrich Merz herbeigeredet wurde, sondern weil es existiert. Es beherrscht die öffentliche Problemwahrnehmung. Linke möchten es jedoch gern so drehen, dass diese zu sehr durch Rechts und die unterstützenden Medien gepusht wurden. Leute, öffnet die Augen!

Stöcker tut so, als habe das Thema gewissermaßen durch eine übertriebene Berichterstattung zu viel Beachtung erhalten. Das ist so ganz bestimmt nicht richtig. Da kann er noch so oft (er tut das ja gern und häufig) in den Wald pfeifen: „Follow the Science!“

Dass diejenigen, die Demos im Rücken, die die Links/Grünen Sichtweisen jetzt wieder populärer machen möchten, ist eine unnötige Provokation all derer, die dieses Gehabe/Nichtgehabe der Ampel-Regierung nicht mehr hinnehmen wollen. Dass das Thema Migration leider an erster Stelle in der Problemwahrnehmung steht, darf nicht ignoriert und auch nicht mit Pseudopflästerchen heruntergekühlt werden.

Ich kann nur hoffen, dass die Politik solchen links-grünen Stichwortgebern nicht auf den Leim geht und an ihren Plänen, die Migrationspolitik nachhaltig zu verändern, festhalten wird. Und zwar in der Art und Weise, dass sie auch Wirksamkeit entfaltet. Noch ist dafür Zeit. Nicht zuletzt im Interesse der Demokratie.

Meine Haltung ändert überhaupt nichts daran, dass mir die Deportationspläne der Nazis die Augen darüber geöffnet haben, wie rechtsextrem manche Leute ein unserem Land denken. Ich bin eben trotz meiner siebzig Jahre politisch manchmal zu naiv. Dass vielen solche Vorhaben egal oder gleichgültig sind, hat mich erschreckt.

Die Migrationspolitik wird nicht einfach dadurch besser, dass Linksgrün die Medien und konservative Politiker dazu anhält, das Thema weniger kontrovers zu bearbeiten. Insofern ist Stöckers Text für mich eine echte Zumutung. Aber leider auch typisch für das Verhalten ewiger Besserwisser.

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