Swiftkey: Abgemeldet und doch erwischt: Mein letzter Microsoft-Schatten

22. März 2026

swiftkey - digitale selbstbestimmung tastatur trennung
Inhalt

Wahrscheinlich gibt es Apps, die habe ich, einmal installiert, (fast) vergessen. Auf dem Handy ist das z.B. Swiftkey. Layout- und Funktionserweiterungen rund um die Handy-Tastatur. Braucht man vielleicht nicht, aber Spielkinder kennen da nix.

ohne Microsoft

Kürzlich habe ich mich hier damit „gebrüstet“, alle Microsoft-Programme entsorgt zu haben und sogar meinen Account nach gefühlten Ewigkeiten gekündigt haben. Meine Endgeräte sind demnach Microsoft-frei.

Kürzlich erhielt ich eine E-Mail von Microsoft. Es ging um eben diese App, die ich seit Jahren auf allen Handys genutzt habe und bis heute nutze.

wir möchten Sie darüber informieren, dass SwiftKey-Konten zum 31. Mai 2026 eingestellt werden. Um Ihnen eine reibungslosere und sicherere Nutzung zu gewährleisten, stellen wir für alle Nutzer auf die standardmäßige Anmeldung über ein Microsoft-Konto (MSA) um.

Mein Spielzeug wird also nur noch reibungslos und sicher zu nutzen sein, wenn ich einen Account bei Microsoft habe. Leider verloren.

Es gibt Alternativen

Zum Glück gibt’s Alternativen. Open Source und auch Google haben etwas dafür. Nachdem ich mich kurz umgesehen habe, ist eine davon jetzt auf meinem Handy am Start. Ich bin also Microsoft-frei und dabei bleibt es jetzt.

Weiter geht es

Ich lese übrigens, dass Adobe (ein Zeichen dafür ist der beabsichtigte Weggang des langjährigen CEOs) größere Probleme hat. Vielleicht werden die Abo-Modelle für Freunde der Fotografie nun wieder günstiger? War ’n Witz. Fehler, wie die, die von Topaz begangen wurden, müssen nicht zwangsläufig wiederholt werden. Dass eines der tollen Tools von Topaz nun bei Adobe implementiert ist, passt wohl insofern. Ich bin jedenfalls kein Abonnent mehr, seitdem sie versuchen, ihre Kunden zu verarschen.

Alternativen

Ein wichtiger Anlass für den Wechsel ist aktuell: Ab Mai 2026 verlangt SwiftKey ein Microsoft-Konto, was viele Nutzer zum Absprung bewegt. Hier sind die besten Alternativen:[reddit]​

Gboard (Google)

Gboard ist der meistgenutzte Allrounder und auf den meisten Android-Geräten vorinstalliert. Es unterstützt Wischeingabe, mehrere Sprachen gleichzeitig, GIF-Suche und Spracherkennung – alles kostenlos. Der Haken: Daten laufen über Google-Server, was aus Datenschutzsicht ähnlich kritisch ist wie SwiftKey.nextpit+1

Fleksy

Fleksy gilt als besonders vielseitig mit Wischeingabe, GIF-Suche, Stickern und integrierten Mini-Apps zum Teilen von YouTube-Videos direkt aus der Tastatur. Es ist eine der am besten bewerteten Tastatur-Apps im Play Store und bietet Millionen kostenloser Designs.mekan0+1

Typewise

Typewise kommt von Schweizer Entwicklern und setzt auf ein alternatives Hex-Layout – größere Tasten, optimiert für Zwei-Daumen-Tippen. Es ist besonders interessant für Nutzer, die oft Tippfehler machen, da das Layout Fehler strukturell reduziert.[t3n]​

Datenschutzfreundliche Optionen

Falls Datensparsamkeit Priorität hat, gibt es zwei Open-Source-Alternativen:[gnulinux]​

  • HeliBoard – vollständig offline, Open Source, keine Datenübertragung[clevertype]​
  • AnySoftKeyboard – ebenfalls offline-fähig, viele Einstellungsmöglichkeiten; deutsches Sprachpaket muss separat installiert werden[gnulinux]​
  • OpenBoard – basiert auf AOSP, unterstützt Wortvorschläge und Themes offline[gnulinux]​

CleverType (KI-fokussiert)

Für alle, die KI-Funktionen direkt in der Tastatur nutzen wollen, bietet CleverType über 12 KI-Tools: Grammatikkorrektur, Tonalitätsanpassung, ChatGPT-Integration und Übersetzung – mit On-Device-Verarbeitung für mehr Datenschutz. Kostenlos und Android-first.[clevertype]​

Für den normalen Alltagsgebrauch auf dem Land ohne besondere Anforderungen ist Gboard der unkomplizierteste Einstieg – und HeliBoard die beste Wahl, wenn Sie keine Daten an Konzerne weitergeben möchten.

Wenn Kontrolle die Freiheit frisst – warum die Chatkontrolle zudem ins Leere zielt

8. Oktober 2025

chatkontrolle flucht schutz

Die Täter würden einfach neue Wege wählen

Stell dir vor, die Gesellschaft würde einem Gesetz zustimmen, das die Überwachung aller normalen Straßen erlaubt. Kameras an jeder Ecke, Sensoren an jeder Tür. Sobald jemand jedoch in verwinkelte Gassen oder unzugängliches Gebiet ausweicht, ist er oder sie unsichtbar und allenfalls noch mit Satelliten oder Drohnen zu identifizieren. Kontrolle wird zur Illusion. Wer schreit dann nach Regeln für die dunklen Gassen und abgelegenen Gebiete – und wer zahlt den Preis dafür? Auch den finanziellen.

Dieses Bild trifft den Kern der geplanten Chatkontrolle. Sie soll uns vor Kindesmissbrauch schützen, doch in Wahrheit öffnet sie ein Tor zur flächendeckenden Überwachung privater Kommunikation. Die Täter, denen man eigentlich beikommen möchte, werden sich anpassen – sie werden Dienste nutzen, die sich der Kontrolle entziehen, in anderen Ländern operieren, dezentral oder anonym. Jeder weiß das doch – eigentlich. Und was bleibt?

Ein europäischer Überwachungsapparat, der ehrliche Bürger beobachtet, während die wirklich Gefährlichen längst untergetaucht sind.

Wenn Kontrolle nur eine Bühne ist

Das Argument ist schlicht, aber stark: Wer Böses will, verschwindet aus dem Licht.

Wenn Messenger wie Signal, WhatsApp oder iMessage gezwungen werden, Chats automatisiert zu scannen, entsteht kein Schutzraum – nur ein neues Spielfeld. Die technische Struktur einer Chatkontrolle trifft immer zuerst die Falschen: Journalisten, Aktivisten, Ärztinnen, Whistleblower. Menschen, die sich auf vertrauliche Kommunikation verlassen.

Gesetze, die alles sehen wollen, verlieren ihren Gegenstand. Kontrolle wird zur Bühne – eine Inszenierung, die Sicherheit verspricht, während sie Vertrauen zerstört.

Wer die Chatkontrolle vorantreibt

Die Idee stammt nicht von einem Staat, sondern von der EU-Kommission selbst, genauer: Ylva Johansson, Innenkommissarin aus Schweden. Offiziell heißt der Entwurf Regulation to Prevent and Combat Child Sexual Abuse (CSAR).

Ihr Ziel: die Verbreitung von Missbrauchsdarstellungen stoppen und Täter schneller identifizieren. Klingt richtig, wäre da nicht der Preis – die Aufgabe der privaten Verschlüsselung.

Denn eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, die noch „mitliest“, ist keine Verschlüsselung mehr. Sie ist eine Hintertür. Und wer sie einmal öffnet, wird sie irgendwann auch für andere Zwecke nutzen: Terrorabwehr, Desinformation, Urheberrechtsverletzungen, politische Extremismusbekämpfung. Der Hang zur Zweckausweitung ist systemimmanent.

Der aktuelle Stand 2025

Seit dem Sommer 2025 erlebt die Chatkontrolle eine Wiederbelebung. Unter der dänischen EU-Ratspräsidentschaft soll das Projekt im Herbst endlich durchgesetzt werden. Noch im Oktober 2025 könnte der Rat abstimmen – und Deutschland steht im Zentrum der Entscheidung.

Hier die wichtigsten Stationen (Klick):
Datum / ZeitspanneEreignis / EntwicklungBedeutung / Wirkung
Juli 2020EU beschließt Strategie zur Bekämpfung sexuellen Kindesmissbrauchs onlineLegt die Grundlage für spätere Gesetzesinitiativen. EU-Strategie 2020
14. Juli 2021Interimsregel (Regulation (EU) 2021/1232) tritt in KraftErlaubt freiwillige Scans, auch in verschlüsselten Diensten. Consilium – Timeline
11. Mai 2022Offizieller Entwurf COM(2022) 209 der EU-KommissionBeginn der Chatkontrolle-Debatte. EU-Parlament: Gesetzesentwurf
2022–2023Heftige Debatten im EU-ParlamentForderung: keine anlasslose Überwachung, Schutz der Verschlüsselung. EU CI
Nov. 2023Erste ParlamentspositionAbschwächung der Eingriffe, aber keine vollständige Streichung.
2024Stillstand im Rat, keine MehrheitMehrere Länder lehnen verpflichtende Scans ab. Captain Compliance
29. April 2024Interimsregel verlängert bis 2026Freiwillige Scans bleiben erlaubt. Consilium – Übersicht
Juli 2025Dänemark übernimmt RatspräsidentschaftNeuer Anlauf für verbindliche Chatkontrolle. EU CI
12. Sept. 2025Deadline für nationale PositionenDeutschland könnte entscheidend werden. ComplianceHub Wiki
14. Okt. 2025Erwartetes Votum im RatTrilogverhandlungen mit Parlament könnten beginnen. Cointelegraph

Mehr Details und Dokumente finden sich bei EDRi – CSA Regulation Dossier.

Hilfreich für die politische Bewertung des Vorschlages könnte diese kleine Tabelle sein, die ich mithilfe von ChatCPT erstellt habe.

Positionen der deutschen Parteien

ParteiHaltungBegründung / Argumentationskern
SPDGespalten / eher skeptischKinderschutz ja, aber Überwachungsgefahr. Innenministerium offener, Fraktion kritisch.
CDU/CSUBefürworter„Sicherheit vor Datenschutz“. Moralischer Imperativ zum Kinderschutz.
FDPGegnerFreiheit und Verschlüsselung sind unantastbar. Keine flächendeckende Kontrolle.
GrüneGegnerGrundrechte, Technik, Dammbruch-Gefahr. Kein Zugriff auf private Kommunikation.
AfDUneinheitlichOffiziell gegen Überwachung, faktisch populistisch-opportunistisch.
Die LinkeGegnerSchutz der Demokratie durch Kommunikationsfreiheit.
BSWTendenziell dagegenEU-Skepsis, Datenschutz als nationale Souveränitätsfrage.

Zwischen Illusion und Freiheit

Vielleicht ist das die eigentliche Tragik: Der Ruf nach Sicherheit erzeugt Gesetze, die andere wertvolle Errungenschaften zerstören. Eine Chatkontrolle wird Täter nicht aufhalten, sondern nur das Vertrauen der Gesellschaft untergraben. Die entsprechenden Tendenzen sind belegt. Wir alle verlieren dabei ein Stück Privatsphäre – und niemand gewinnt wirkliche Sicherheit.

Die dunklen Gassen bleiben. Nur das Licht wird schwächer.

Quellen:

EU-Kommission: CSAR-Vorschlag |

EDRi-Dossier zur Chatkontrolle |

Computer Weekly: Expertenwarnung |

Euronews-Factcheck 2025


Youtube Video

Digitale Risiken, reale Folgen: Warum das Vertrauen schwindet

3. Mai 2025

Wenn man so etwas liest, verliert man den Glauben daran, dass alles noch einmal gut werden könnte. Fehlverhalten an allen Fronten könnte man sagen, und wir sind nun inzwischen wahrhaftig abgehärtet.

Meine Frau und ich haben dem Einsatz der ePA nicht widersprochen, und ich frage mich nun: War das richtig oder war ich nur einmal mehr staatsgläubig – naiv vielleicht – und deshalb schlecht beraten, diesem »Angebot« so vorbehaltlos und vertrauensselig zu folgen? Die Vorstellung, dass unsere sensibelsten Gesundheitsdaten womöglich unzureichend geschützt sind, wirkt auf mich wie ein Brandbeschleuniger in einem ohnehin schwelenden Vertrauensfeuer.

Was sich da offenbart, ist keine Petitesse, kein Betriebsunfall. Es ist ein Symptom – eines kranken Systems, das einerseits Digitalisierung beschwört wie eine Heilsformel, andererseits aber elementarste Anforderungen an Sicherheit, Transparenz und Verantwortlichkeit nicht erfüllt. Wer sich ernsthaft fragt, warum das Vertrauen in staatliche Institutionen auf einem historischen Tiefpunkt angekommen ist, muss nur auf solche Vorfälle blicken.

Es ist, als würde man ein morsches Dach mit glänzenden Dachziegeln decken – nach außen hin modern, im Inneren jedoch marode. Die ePA steht sinnbildlich für diese paradoxe Fortschrittsidee: Wir sollen mitziehen, alles soll schneller, einfacher, digitaler werden – doch wehe, man schaut genauer hin. Dann zeigt sich oft das wahre Gesicht: fahrlässig, unausgereift, schlecht kommuniziert. Ich will dran erinnern, dass all das bei der Corona-App nicht viel anders war. Und alles auf Lauterbach zu schieben, wäre wohl auch am eigentlichen Sachverhalt vorbei argumentiert.

Das Schlimmste an solchen Geschichten ist nicht nur die konkrete Sicherheitslücke selbst – schlimm genug! –, sondern die Gewissheit, dass irgendjemand, irgendwann, irgendwo wieder etwas findet, das mein Vertrauen in die Akteure dieses Staates und in ihn selbst untergräbt. Dieses stetige Erodieren – wie Tropfen, die den Stein höhlen – macht mürbe. Und es ist gefährlich. Denn eine Gesellschaft, die dem Staat nicht mehr traut, wird anfällig für jene, die einfache Lösungen versprechen. Wir reden so oft über Demokratiegefährdung – aber tun wir genug gegen das systematische Aushöhlen von Vertrauen?

Verantwortung beginnt nicht mit großen Reden, sondern mit funktionierender Technik. Mit Schutz, mit Sorgfalt, mit Ernsthaftigkeit gegenüber dem Bürger. Genau da hapert es – und genau das müssen wir laut sagen.

Wird die elektronische Patientenakte unser Gesundheitswesen verbessern?

19. April 2025

„Millionen Versicherte haben der elektronischen Patientenakte widersprochen“, titelte der Spiegel heute. Wer sich nun fragt, was aus dem deutschen Datenschutzpathos geworden ist, mag beim Blick auf die Zahl ins Grübeln kommen: Nur fünf Prozent lehnten aktiv ab – erwartet hatte man fast das Vierfache. Ein Schelm, wer darin Zustimmung wittert. Vielleicht ist es eher die resignierte Gleichgültigkeit gegenüber einem Projekt, das so groß wirkt wie die Versprechen, die es begleiten.

Interessant ist dabei, was der Spiegel nebenbei anmerkte: Der Widerstand ist nicht gleichmäßig verteilt. Dort, wo eher gut Gebildete versichert sind, wird die EPA deutlich kritischer gesehen. Das mag daran liegen, dass man Risiken anders gewichtet – oder schlicht daran, dass der mündige Patient eben nicht alles klaglos hinnimmt, was unter dem Etikett „Digitalisierung“ daherkommt.

Ende April ist es so weit. Die elektronische Patientenakte wird zur Realität – ob man sie will oder nicht. Und wie es bei solchen Mammutprojekten nun einmal ist, wird es laut werden. Denn wenn etwas groß, neu und technisch ist, dann ist es die Stunde der warnenden Stimmen. Die der IT-Spezialisten mit immer neuen Sicherheitsbedenken. Die der Datenschützer mit mahnendem Zeigefinger. Und die der Gesundheitsbürokraten, die nicht selten die Digitalisierung ausgerechnet dort bekämpfen, wo sie endlich Sinn machen könnte.

Natürlich hat das Projekt Charme. Der schnelle, strukturierte Zugriff auf medizinische Daten – das klingt nach Effizienz, nach weniger Doppeluntersuchungen, nach besserer Versorgung. Endlich Schluss mit dem Flurfax aus der Arztpraxis oder der ewigen Frage: „Wann waren Sie nochmal im Krankenhaus?“ Die EPA könnte das System modernisieren, Patienten entlasten und Ärzten helfen, bessere Entscheidungen zu treffen.

Aber ebenso wenig darf verschwiegen werden, was diese neue Akte mit sich bringt. Sie ist ein Datenriese – gefüttert mit dem Intimsten, was Menschen zu bieten haben: ihrer Gesundheit. Und so sehr versprochen wird, dass die Informationen sicher seien – das Misstrauen ist berechtigt. Zu frisch sind die Erinnerungen an gescheiterte Behördenportale, an digitale Pannen, an die ewig glimmende Unsicherheit in der deutschen Verwaltungs-IT. Wer will da seine Krankheitsgeschichte freiwillig auf Servern parken, deren Schutz sich manch Hacker wohl nur müde belächelt?

Auch die Realität in den Arztpraxen spricht nicht für einen reibungslosen Start. Die digitale Infrastruktur ist lückenhaft, viele Einrichtungen sind technisch kaum vorbereitet. Die EPA könnte also nicht nur zur Daten-, sondern auch zur Belastungsprobe für ein ohnehin gestresstes Gesundheitssystem werden.

Und schließlich ist da der Mensch. Der sich nicht gern in Systeme einfügt. Der nicht möchte, dass seine sensibelsten Daten durch digitale Adern rauschen, deren Endpunkt er nicht kennt. Der vielleicht spürt, dass Digitalisierung manchmal nicht entlastet, sondern entmenschlicht.

Was erwartet uns also?
Wahrscheinlich eine Mischung aus Pannen, Protesten – und nach und nach, ganz leise: Gewöhnung. Vielleicht wird die EPA irgendwann funktionieren, vielleicht wird sie nützen, vielleicht wird sie sogar geschätzt werden. Aber bis dahin muss sie mehr sein als nur gut gemeint. Sie muss transparent, sicher, zugänglich – und menschlich sein.

Denn wer Vertrauen gewinnen will, muss es sich verdienen. Nicht durch Druck, sondern durch Verlässlichkeit. Nicht durch technische Euphorie, sondern durch spürbaren Nutzen. Die EPA hat das Potenzial, vieles zu verbessern – wenn sie nicht an der Hybris der Macher und dem Misstrauen der Nutzer scheitert.

mehr Infos:

Youtube Video

Ärgerlich aber nachvollziehbar

2. April 2025

Gestern habe ich noch ein paar Fotos hochgeladen und mir diese via ChatGPT in Ghibli- und Pixar-Stiles ausgeben lassen.

Heute geht genau das nicht mehr. Die Richtlinien haben sich von gestern auf heute geändert.

Die Begründung von ChatGPT lautet:

Das liegt nicht an deinem Foto selbst oder daran, dass etwas „verboten“ aussieht. Es geht um folgende Grundregel:

Ich darf niemanden auf einem Foto in einen neuen Stil übertragen, wenn die Person real und erkennbar ist – selbst mit Zustimmung.

Das Ziel ist es, Missbrauch zu vermeiden (z. B. Deepfakes, ungefragte Bearbeitungen fremder Bilder), auch wenn dein Anliegen völlig harmlos und kreativ gemeint war.

Der Datenschutz wird also berücksichtigt. Offen gestanden hätte es mich auch gewundert, wenn jedes Bild, auf dem Personen gut erkennbar abgelichtet sind, so einfach — wenn auch in grafischen Stilen — übersetzt würde.

Nun ja, einige wenige Bilder habe ich ja in meiner Sammlung. 🙂

Update: Was ihr versuchen könnt, um diese Beschränkung gewissermaßen zu umgehen, ist, dass ihr das Bild mit den erkennbaren Gesichtern trotzdem hochladet, um (nach dem Hinweis auf die Richtlinien) einfach die vorgeschlagene Beschreibung zu kopieren und damit ein Bild im Pixar, Comic oder Ghibli-Stile zu erstellen. Die Personen tragen die passende Kleidung, und die Umgebung wird auch berücksichtigt.

zwei Frauen mit Katze
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