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Besoffen und autonom nach Hause gefahren


| Aktualisiert: 10. Juli 2020   0 Kommentare 1 Min. Lesezeit

Im Kölner Express (Sonntagsausgabe) stand heute eine kleine Meldung, die mich meine Einstellung zum autonomen Fahren noch einmal überdenken lässt. 

In den Niederlanden wurde ein betrunkener Tesla – Fahrer von der Polizei schließlich gestoppt. Er war im Auto eingeschlafen. Ob er vorher seinem Navi sein Domizil genannt hatte, ist nicht überliefert. «Sie haben Ihr Ziel erreicht» wäre dann quasi der Weckton gewesen. Hätte er diesen überhört, wäre er am nächsten Morgen mit steifen Knochen aufgewacht.
Der Autopilot war jedenfalls aktiviert. Klingt echt nach Science Fiction, oder? 

Als der Streifenwagen sich vor den Tesla gesetzt hatte, um ihn zu stoppen, setzte das Auto sofort zu einem Überholversuch an. Dieses Manöver wiederum fanden die Polizisten vermutlich nicht so richtig gut und fuhren mit eingeschaltetem Martinshorn hinterher. Das Horn weckte den schlafenden Fahrer auf. Der Tesla hielt an.

Den Führerschein ist der Mann erst einmal los. 

Die Geschichte setzt meine Fantasie in Gang. Falls sie sich nicht um Fake News entpuppt, werde ich vielleicht doch noch mal investieren und mir ein solches Auto zulegen. 🙂

Das hätte den Vorteil, dass wir beide, meine Frau und ich, was trinken können und nicht einer immer nüchtern bleiben muss. Vielleicht rufen wir aber auch einfach ein Taxi (nicht von Uber).

Die ersten selbstfahrenden Autos haben im vergangenen Jahr mehr als drei Millionen Kilometer zurückgelegt. Von Computern gesteuerte Fahrzeuge verursachten pro gefahrenem Kilometer weniger Unfälle als die Fahrer aus Fleisch und Blut. 


Viermal Zukunft – Gabor Steingart 

Wenn diese Autos soweit sind, mich besoffen nach Hause zu fahren, dann sind meine Bedenken gegen diese Technologie vermutlich komplett ausgeräumt. 🙂

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Horst Schulte
Artikelautor: Horst Schulte

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Damals habe ich dieses schöne Hobby für mich entdeckt. Ich bin jetzt 67 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt in der schönen Stadt Bedburg, nicht weit von Köln entfernt. Das mit dem Schreiben ist zwar weniger geworden. Aber ab und zu schreibe ich hier und anderswo.

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