Ans Aufhören denken

Die Zeit ist nicht fern, zu der die Mehrheit der Bloggerinnen und Blogger gar nicht mehr bloggt, sondern nur noch Tipps für gutes Bloggen geben.

Ich stelle zu meinem Leidwesen fest, dass es im deutschsprachigen Web immer mehr »tote« Blogs gibt. Gezählt habe ich sie natürlich nicht, es ist eher ein Gefühl, der sich beim Surfen unweigerlich einstellt. Es gibt viele Blogs. Sie sind online, aber dort ist seit Monaten kein Artikel mehr erschienen.

Haben die asozialen Medien gewonnen? Sind potenzielle Leserinnen und Leser es langsam leid mit unprofessionellen und sicher nicht immer gut geschriebenen Texten gelangweilt zu werden?

Blöd, dass die oben angesprochenen Tippseiten auf diese Fragen überhaupt keine Antworten parat haben.

Andererseits gibt es überraschend viele Blogs, die mit Marginalien wirklich erfolgreich sind. Ich sollte den Scope meiner Themen anpassen. Oder es endlich ganz lassen.

Manchmal hindern mich daran nur ganz banale Dinge. Wie beispielsweise einige noch länger laufende und nicht gerade billige Wordpress-Plugins. Außerdem würde es mir fehlen, an meinem Theme herumzuwerkeln. Obwohl – dann würde das ja keiner mehr mitbekommen.

Beitragsfoto von (sofern nicht von mir oder nicht Public Domain):