Wir Männer sind im Arsch

Veröffentlicht: 27. August 2023
Aktualisiert:
1 Minuten Lesezeit
Autor: Horst Schulte

Ich mag keine Verallgemeinerungen. Auch nicht, wenn sie von mir kommen. Insofern hoffe ich, dass die meisten Frauen es nicht mit denen halten, die ich verallgemeinernd Aktivistinnen nenne.

Die Frauenfußball-Weltmeisterschaft hat auch mich begeistert. Trotz unseres Scheiterns in der Vorrunde, das Turnier war aus sportlicher Sicht gelungen! Das war hochklassiger und spannender Fußball.

Dass nun ein Haufen von Aktivisten, dem sich unsere Frauenfußball-Nationalmannschaft im Stile des bereits eingeübten Verhaltens beim Männerfußball in Katar, anschließt, durchsetzt, hätte mich weder wundern noch so entsetzen sollen.

Zu viel für mich.

So viel Solidarität für eine zeitgemäße (übliche) Erregung zu einem grundsätzlich berechtigten Anliegen, am Einzelbeispiel einer Lässlichkeit. Aber immerhin war es eine männliche Lässlichkeit. Mit anderen Worten: da gibts kein Pardon.

Ich bin platt.

Luis Rubiales ist geliefert, weil er die Ungeheuerlichkeit beging und sich danach auch noch breitbeinig-machohaft und uneinsichtig zeigte.

Er hat seine Rede gehalten. Und ich verspreche hiermit, mir kein Spiel unserer Frauennationalmannschaft mehr anzusehen und auch kein anderes Frauenfußballspiel.

Horst Schulte
Horst Schulte
@HorstSchulte@horstschulte.com

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Ich bin jetzt 72 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt, wie man so sagt, in der Provinz. Großstädte sind mir ein Gräuel.

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Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Ich bin jetzt 72 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt (aus Liebe) auf dem Land.

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