Erster Bundesparteitag BSW – Das kann doch weg.

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Was hört man so vom BSW, also von Sahra Wagenknecht? Nun, dass sie reden kann, war allen klar. Bestimmt hat sie mit Oskar eine Weile gebraucht, um die Rede zusammenzuzimmern. Der Applaus ist groß. Man konnte nichts anderes erwarten.

Meine Zusammenfassung: Schimpfen kann Wagenknecht. Sie sagt sogar, dass dieses oder jenes nicht geht. Wie sie den anderen Weg (gegen alle anderen) konkret beschreiten will, verrät sie ihren Zuhörerinnen und Zuhörern nicht.

Ich finde ja, die Aussagen sind komplett bekannt. Keine Überraschung, sondern nur die üblichen Schimpftiraden, die wir auch von der AfD kennen. Keinen Unterschied kann man ausmachen.

Brauchen wir das BSW, diese Personalityshow der abgehalfterten Linkspolitikerin, um unser Land wieder auf die Spur zu bekommen?

Für ihre Ziele wünscht sich Frau Wagenknecht Massendemonstrationen. Das sagt schon alles. Mal schauen, wie lange es das BSW gibt. Wenn die Leute erst kapieren, wie ähnlich ihre „Programmatik“ dummen und auch persönlichen Vorwürfe (Agnes Strack – Zimmermann) gegen ihre politischen Mitbewerber sind, ist AfD übrig. Ich höre keinen Unterschied. Die liegen in zwei Umfragen übrigens inzwischen unter 20 %. Wat mutt, dat mutt.

Wenn Wagenknecht die Verrohung des politischen Diskurses beklagt, sollte sie mit gutem Beispiel vorangehen und nicht mit solchen Schimpftiraden bis hinein ins Persönliche antreten. Geht gar nicht! Auf das BSW und die Werte-Union können wir definitiv nicht setzen!

Kommentar zum Parteitag des „Bündnis Sahra Wagenknecht“ | tagesschau.de
Gründung der Wagenknecht-Partei BSW: „Merz ist nicht das kleinere Übel“

Michael Lüders scheint auch Mitglied des BSW zu sein. Jedenfalls ist er auf diesem Foto der Tagesschau zu sehen. Ich sehe mir seine Videos gern an. Allerdings teile ich seine Haltung zu den behandelten Konflikten (Israel – Hamas – Ukraine – Russland) nur bedingt. Erster Bundesparteitag des BSW: „Wer, wenn nicht wir?“ – ZDFheute

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6 Gedanken zu „Erster Bundesparteitag BSW – Das kann doch weg.“

  1. Ich würde ihr eine Chance geben. Natürlich gibt es einige Merkwürdigkeiten, aber wenn man es genau betrachtet, ist es eher eine sich selbst erfüllende Prophezeiung. Ich glaube, wenn der neue Präsident wieder Trump heißt, dann ist es zum Beispiel mit der NATO nicht mehr weit her und wir sollten vielleicht tatsächlich über ein europäisches Militärbündnis nachdenken.

    Ich glaube auch, dass Deutschland nach dem Ende des unseligen Krieges natürlich wieder mit Russland ins Geschäft kommen wird. Experten gehen davon aus, dass selbst die Unsummen, die eine Reparatur von Nord Stream 2 verschlingen würde, sich sehr schnell amortisieren würden. Aus meiner Sicht ist das alles gar nicht so weit hergeholt, auch wenn natürlich Putin vorher entmachtet werden müsste.

    Ein weiterer wichtiger Punkt ist der mögliche Verlust von Wählerstimmen für die AFD. Nicht alle AFD-Sympathisanten sind Rechtsextreme. Viele sind enttäuschte Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, die sich von der eigentlichen Arbeiterpartei SPD verraten fühlen. Wenn wir sie für eine etwas gemäßigtere BSW gewinnen, bleiben der AFD vielleicht nur noch ein paar rechtsextreme Spinner, die dann wegen ihrer Minderheit keine Gefahr mehr darstellen.

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  2. Ich sehe das so ähnlich wie Peter Lohren.
    Ich verfolge sie und andere Parteien einfach weiter. Der Name ihrer Partei soll sich ja noch ändern.
    Ich glaube auch, dass D irgendwann wieder mit Russland offiziell Geschäfte macht.

    Die Welt verändert sich so schnell, es gibt so viele Brandherde … da kann niemand weit in die Zukunft planen.

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  3. Die Chance kriegt sie. Sie wird sie vermutlich ebenso schlecht nutzen wie es die Geschichte ihrer „Bewegung“ versprochen hat. Sendungsbewusstsein und Kritik an der bestehenden Regierung wird nicht reichen. Und der Weg, den sie mit Russland gehen möchte, wird deshalb nicht funktionieren, weil Deutschland dafür die Bindung an die USA und auch an viele Länder Europas aufs Spiel setzen würde. Wir sind in dieser Hinsicht nicht frei in unseren Entscheidungen. Eine Tatsache, die wir uns einerseits selbst zuzuschreiben haben mit einer risikoreichen Energiepolitik aber die natürlich vor allem Putins Verbrechen zu verdanken ist.

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  4. Du scheinst alles nur noch schwarz zu sehen – alles wird scheitern. Traurig.
    Ich befürchte ähnliches, es geht nur um Gewinn, fast egal wie.
    Vermutlich ist es auch egal, da sich die Menschen abschaffen, die Umwelt zerstören, durch Ausbeutung und Uneinigkeit.
    Ich vermute, die Erde wird irgendwann ohne Menschen/Leben/Tiere sein.
    Vielleicht überleben die Tiere/Mikroorganismen.

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  5. Vielleicht hat das mit meinem Alter zu tun. Du hast jedenfalls recht. Ich sehe nicht, wie uns eine Partei wie BSW (Personalityshow einer Politikerin mit einem mir unsympathischem Typus) weiterhelfen könnte. Aber vielleicht sollten andere Parteien mal die Gelegenheit bekommen, zu zeigen, ob sie es besser machen. Grundlage wäre für mich Vertrauen. Das habe ich in die meisten der Akteure, die mir so bekannt sind, nicht. Frau Wagenknecht ausdrücklich eingeschlossen.

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  6. @Su: Natur und Tiere brauchen uns Menschen nicht;-)

    Im Ernst, ich würde das alles nicht so schwarz sehen. Zur Politik gehört meines Erachtens auch eine Portion gesunder Menschenverstand. Den würde ich Sahra Wagenknecht nicht absprechen wollen. Ob das alles im Nachhinein auch so 1:1 umgesetzt werden kann, ist eine andere Frage. Zumindest aber sehe ich von der Partei keine Gefahr für die Demokratie ausgehen und das ist vermutlich, seit Erstarken der AFD, derzeit unser größtes Problem.

    Wozu Nazis fähig waren und vermutlich immer noch sind, konnte man gestern übrigens in der Reportage „Ein Tag in Auschwitz“ sehen.

    https://www.youtube.com/watch?v=CJ5u-SnwXZM

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