Linke Selbstgefälligkeit

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Hat Gabriels Interview diese „Antwort“ verdient?

Offenbar hat Sixtus nicht begriffen, was in diesem Jahr passieren wird.

Er sitzt, so hat es den Anschein, mit seinem Arsch auf der Gewissheit, dass alles schon in die Reihe kommt. Und er lehnt den Gedanken Gabriels, dass es jetzt um die Geschlossenheit der Demokraten gehen müsse, ab. Er stützt seine Antithese darauf, Kretschmer sei ein Unions-Rechtsaußen. Soviel zur Gemeinsamkeit der Demokraten. Stattdessen: Ein Hauch von Weimar.

Im Gegensatz zu manchen Pfeifen unter den politischen Stimmungsmachern, hat Gabriel immerhin verstanden, dass es darum geht, die AfD so zu bekämpfen, dass die Demokratie nicht in Gefahr gerät.

Die AfD wird von 22 % bis 23 % der Deutschen (nach letzten Umfragen) gewählt. Ich würde nicht daraufsetzen, den Umfragen nicht trauen! Manche glauben nämlich, wenn es konkret um die Stimme gehe, würden viele die Antidemokraten doch nicht wählen.

Für mich sind die Aussichten schlimmer, als die Vorstellung Biden würden gegen Trump im November verlieren. Es ist noch Zeit bis 21. September 2025. Ich fände, es wäre ein guter Schritt, wenn die Ampel ihr Scheitern eingestehen und Platz für etwas Neues machen würde. Diese politische Konstellation, wir erleben es in immer kürzeren Abständen, kann dieses Land nicht regieren. Wie viele Beschlüsse und Gesetze sind in dieser Legislatur eigentlich revidiert oder zurückgenommen worden?

Die Zukunftsaussichten für ein pluralistisches, demokratisches Deutschland verdüstern sich. Ich bin sicher: Kaum einer will das. Auch viele von denen nicht, die sich in ihrem Frust und ihrer Verblendung zur AfD hingezogen fühlen.

Im Moment aber geben Wähler ihre Präferenz für die AfD ab.

In meinen Augen hat das zwar viel mit Protest oder Nonkonformismus zu tun, aber vor allem mit veritabler Abgestumpftheit und einer politischen Kurzsichtigkeit, die demokratische Zukunft aller Menschen in unserem Land gefährdet.

Statt zusammenzustehen, stellen Leute wie Sixtus ihre selbstgefällige Sicht auf politische Gegner in den Mittelpunkt ihrer Argumentation. Denken sie nicht über den Tag hinaus?

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