Ein Komplott der CDU zuungunsten des SPD-Kanzlerkandidaten Olaf Scholz

Gestern Abend im Spiegel:

Im Zentrum der vermuteten Intrige stehen aus Sicht der Sozialdemokraten die niedersächsische CDU-Justizministerin Barbara Havliza, die lange Vorsitzende Richterin am Landgericht in Osnabrück war, und der zuständige Staatsanwalt, ebenfalls CDU-Politiker und einst Büroleiter des damaligen CDU-Kultusministers Bernd Busemann.

Durchsuchung im Finanzministerium: SPD wittert politische Intrige gegen Olaf Scholz – DER SPIEGEL

Ich muss sagen, allein dieser Absatz macht es für mich mehr als wahrscheinlich, dass es sich um eine infame Aktion einer CDU handelt, die sich zwei Wochen vor den Wahlen in höchster Bedrängnis befindet. Das zeigt die ganze Verkommenheit einer Partei, die nicht von ihrer Macht lassen kann. Und weil ich die Reaktionen der übrigen Parteien nicht weniger widerwärtig finde, sehe ich mich in meiner Entscheidung bestätigt, nicht mehr wählen zu gehen.

Dass in einem Leitartikel des „Spiegel“ diese jüngste „Verfehlung“ von Scholz auch eine Rolle spielt, macht das Bild so richtig rund. Nein, der Linksruck wäre nicht das Schlimmste, was Deutschland passieren könnte. Eine weitere Regierungsbeteiligung der Union wäre für mich persönlich das schlimmere Signal.

2 Kommentare zu „Ein Komplott der CDU zuungunsten des SPD-Kanzlerkandidaten Olaf Scholz“

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