Lasst sie mal machen

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Wer sein Blog für solche Slops verwendet, macht nichts Anderes als wenn sie oder er KI-Grütze auf Social Media veröffentlicht. Das führt Menschen in die Irre, stiehlt ihre Ressourcen und sorgt nur für Unmut. Gerade dann, wenn man sich einer Historie in Blogger-Jahren rühmt. Wenn trotzdem solcher Slop veröffentlicht wird, muss ich annehmen, dass einem die Leserschaft egal ist. Und dann ist für mich das Resultat, dass mir diese Blogs egal sind. Weil mir meine Ressourcen zu wertvoll sind.

Quelle

Ja, die liberale Demokratie oder das, was wir dafür hielten, scheint auch hier auf dem Rückzug zu sein. Aber hey, Toleranz gilt ja hier schon seit Jahren quasi als Schimpfwort. Jedenfalls habe ich das so wahrgenommen.

Witzig übrigens, dass sich die einen darüber beklagen, dass es immer mehr Texte gibt (natürlich wg. KI !!!) und die anderen sagen, es sei (im Moment jedenfalls) verdammt ruhig. Beides könnte stimmen. Vielleicht sind die, die ohne KI auskommen, sogar im Nachteil. Manchmal – ich erinnere mich – fehlt ganz einfach die Inspiration. Dabei versinken wir in Scheiße. Und ich rede nicht von KI.

Hier noch ein Link zum Thema Toleranz… (für mich eher einer neuen Prägung)

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10 Gedanken zu „Lasst sie mal machen“

  1. Gerade heute erst erlebt, wie eine echte Bloggerin als KI-Kunstperson bezeichnet wurde. Nur, weil dem Menschen einige Dinge komisch vorkamen. Es wäre aber mit 10 Minuten Suchmaschine (ohne KI) zu klären gewesen, dass der Vorwurf vollkommener Unsinn war. Es fängt an, sehr merkwürdige Züge anzunehmen.

    Vielleicht sollten alle Seiten mal drei Gänge runterschalten und zur Besinnung kommen?

  2. Es ist doch ganz einfach: Wenn das Angebot unzureichend ist, stagniert die Nachfrage. Das gilt eben auch für Content. Wenn der lieblos (durch KI) produziert wird, wird es irgendwann niemand mehr lesen.

    Daraus jetzt ein Mangel an Toleranz abzuleiten, finde ich abenteuerlich.

  3. Hallo Horst,

    > Wer in seinem Blog Mist schreibt, dem bleiben die Leser weg.

    Und ich glaube, genau darum geht es. Das war früher schon so. Aber jetzt gesellt sich eine »mit KI geht alles viel besser« Mentalität, die einfach nicht stimmt. Weder bin ich Artwork Künstler weil ich mir Bilder generieren lasse, noch bin ich Journalist weil ich mir Texte generieren lasse. Aber es sieht redundant aus. Es ist nicht mehr persönlich. Es ist syntethisch, von der Stange. Weblogs sind für mich aber besonders, weil sie so individuell sind. Vom Design. Vom Inhalt. Von der Schreiberin.

    KI sieht man beidem an. Das ist ein ästhetisches Problem für mich. Und wenn ich das erkenne, dann lese ich den/das Blog nicht mehr. Genau so wie du beschrieben hast.

    Grüße,
    Jan

  4. Diese KI-Diskussion ertrage ich schon lange nicht mehr. Ich bin zwar noch bei Uberblogr angemeldet, lese dort aber schon länger nicht mehr mit!

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