Widerlich, alte Menschen in Angst und Schrecken zu versetzen

Dass solche Geschichten auch kurz vor Weihnachten passieren, macht mich persönlich noch wütender. Dabei ist so ein Verhalten, von dem ich euch erzählen will, ganz unabhängig von den Jahreszeiten, immer ekelhaft und kriminell.

Wahrscheinlich wird es schwer möglich sein, diesen Leuten das Handwerk zu legen, es sei denn, man würde ihnen eine Falle stellen. Aber meine Mutter wäre als Lockvogel eher nicht geeignet.

In der vorletzten Woche erhielt meine Mutter (89) in der Mittagszeit einen Telefonanruf. Die Anruferin war sehr aufgeregt und weinte. Sie gab sich gegenüber meiner Mutter als ihre Enkelin aus. Nun ist meine Mutter geistig topfit und sie durchschaute die Aktion, weil sie ständigen Kontakt mit ihrer Enkelin hat und deshalb ihre Stimme gut kennt. Sie legte kurzerhand auf.

Vorgestern wurde sie erneut angerufen. Dieses Mal sollte ich es sein, der sie anrief. Der Anrufer sagte, er habe einen schweren Unfall gehabt. Weiter ging die Geschichte auch hier wieder nicht. Meine Mutter legte wieder sofort auf und hat dann sofort mich angerufen.

Link-Tipp: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/10374/5102733 📌 ▷ POL-REK: 211217-2: Seniorin von Pärchen um mehrere tausend Euro betrogen – Zeugensuche

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In beiden Fällen waren natürlich eine Telefonnummer zu sehen, die Anrufe erfolgen anonym.

Man hört leider immer wieder von solchen Versuchen, ältere Menschen auf diese infame Art und Weise um Geld zu betrügen. Es gibt Beispiele in unserer Bekanntschaft, in denen das leider erfolgreich gewesen ist.

Es ist schon sehr traurig, wie manche Leute heute drauf sind. Sie nehmen alte Menschen aus, in dem sie diese in Angst und Schrecken versetzen. Leider scheint das hier in unserem Städtchen häufiger vorzukommen, so dass man fast meinen könnte, es handelt sich um ortsansässige Halunken. Schließlich werden die ja ggf. nicht viel Zeit gebrauchen, um sich das Geld bei ihren Opfern abzuholen.

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Horst Schulte
Horst Schulte
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Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Ich bin jetzt 72 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt, wie man so sagt, in der Provinz. Großstädte sind mir ein Gräuel.

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